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PEN-Weltkongress in Berlin - Günter Grass prangert USA und Großbritannien an

Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass sprach zur Eröffnung des 72. Weltkongresses der Schriftstellervereinigung PEN. Er griff George W. Bush und Tony Blair massiv an. "Dümmer und deshalb gefährlicher kann Politik nicht sein", so Grass.

Die Politik der USA hätte den Terrorismus regelrecht "gezüchtet". Die USA hätten nach dem Zweiten Weltkrieg Militärdiktaturen wie die in Indonesien oder Chile gefördert.

Auch dass die USA offen den Einsatz von Atomwaffen androhen, bezeichnet Grass in seiner Rede als mögliche Wiederholung eines Kriegsverbrechens.


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WebReporter: thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Berlin, Großbritannien, Günter Grass, PEN
Quelle: www.netzeitung.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2006 22:38 Uhr von thothema
 
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Eine scharfe aber meiner Meinung nach leider richtige Einschätzung. Grass ist ja für seine kompromisslose Haltung bekannt wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Gut, dass es solche Menschen gibt!
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24.05.2006 08:46 Uhr von zenon
 
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Dem kann ich nur zustimmen Bloß weil sie bessere Werbung für sich und ihre Sache machen sind die regierenden Extremisten nicht besser als die der Länder, die sie gern zivilisieren würden...
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24.05.2006 09:41 Uhr von das dingens
 
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grass ist krass: aber einer muss ja mal die wahrheit sagen!
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24.05.2006 11:52 Uhr von Alfadhir
 
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bush ist ja auch nur der in der öffentlichkeit: das land führt die leute im hintergrund sind für alles verantwortlich dafür gibt es recht viele hinweise so hat bush z.b. nicht die höhste sicherheitsstufe .
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24.05.2006 12:38 Uhr von Generalstreik
 
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Wo er Recht hat - hat er Recht: Wie heisst es so schön....Wer das Geld hat hat die Macht und wer die Macht hat hat das Recht.

Endlich mal einer der es offen ausspricht, danke Günter.
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24.05.2006 12:50 Uhr von Otto von Bismarck
 
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Problematisch: Grass´ Rede hat gezteigt, dass er unter dem typischen Problem eines alternden Intellektuellen leidet:
Er simplifiziert in seiner Rede maßlos und und griff mainstreamtaugliche Argumentationen auf ohne der Diskussion die nötige Tiefe zu verleihen oder gar neue Betrachtugsweisen aufzuzeigen, geschweige denn alte zu überarbeiten.
Ich war von der Rede enttäuscht, ist sie doch eines Literaturnobelpreisträgers unwürdig gewesen und erschien in den Auszügen, die ich las, propagandistisch und nicht objektivierend!

Von daher kann ich ihm zwar inhaltlich zustimmen, aber nicht ohne meine maßlose Enttäuschung über den Verfall der deutschen Intellektualität zu äußern.
Denn solches passiert häufiger in unserer Zeit.

Gruß
Otto von Bismarck
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25.05.2006 12:44 Uhr von usambara
 
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Wieso...? Man muss doch all die tollen neuen Waffensysteme mal
testen und die Rüstungs/Öl-Industrie unterstützen.
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25.05.2006 23:06 Uhr von maflodder
 
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@Otto Vielleicht wollte er sich ganz einfach in einer leichten und unmissverständlichen Sprache äussern, sodass es endlich jedem, wirklich jedem wie Schuppen von den Augen fällt.
Seine Eloquenz anzuzweifeln ist unangebracht.
Seinen Worten ist nichts hinzuzufügen. Fehlt nur noch, Otto, das du seine Rede als Polemik abtust.
Ein Reflex den alle Zweifler und Geblendeten sofort anwenden.
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26.05.2006 23:53 Uhr von v-n
 
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etwas überzogen, aber im Prinzip: drückt Grass schon die aktuelle Situation aus..

Die USA drohen allerdings nicht wirklich mit Atomwaffen. Diesen Fehler werden sie kein drittes Mal machen hoffe ich.

Bei Atomwaffen habe ich eher Angst vor den fanatischen und daher geblendeten muslimischen Ländern. Für ihren heiligen Krieg können die gar nicht abschätzen, was es bedeutet eine Nuklearwaffe einzusetzen!

Mal angenommen, der Iran würde eine Atombombe in Washington detonieren lassen... danach wäre sein Land nur noch ein Krater auf der Landkarte... Denn der Gegenschlag käme nicht nur aus den USA...

Aber an sich muss ich Bush mit seiner Politik auch wiederrum verteidigen!
Was, wenn der Irak wirklich biologische Waffen gehabt hätte? Dann wären alle froh gewesen, dass er dort einmarschiert ist. Hätte er den Irak-Krieg nicht geführt und der Irak würde uns in 5 Jahren mit Bio-Waffen angreifen würde jeder ihm Vorwürfe machen, warum er nicht rechtzeitig reagiert hat.

Im Prinzip kann man es der Bevölkerung einfach nicht Recht machen! Egal was ein Politiker tut, es gibt immer genug Schreihälse, die seine Entscheidung nieder machen...
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16.06.2006 18:14 Uhr von Borgir
 
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sehr geehrter herr grass: wo sie recht haben, haben sie recht. nur leider wird diese meinung nicht von vielen menschen geteilt, denn sonst wäre die durchfürhung einer solchen politik nicht so einfach.

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