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Nordrhein-Westfalen: Kampfmittel-Räumdienst findet Sarkophage aus der Römerzeit

Ende des letzten Sommers stießen die Männer auf den Sensationsfund, als sie sich um eine Bombe kümmern sollten. Der seltene Fund zweier Sarkophage wurde von den hinzugerufenen Archäologen nicht gleich veröffentlicht, um in Ruhe ausgraben zu können.

Einer der Sarkophage war aus Blei, einer aus Stein. Sie stammen aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus, als die Ganzkörperbestattung wieder Brauch wurde. In beiden Särgen fand man wertvolle Beigaben, die zeigen, dass die Toten wohlhabend waren.

Der Frau wurde ein Handspiegel, ein Haarnetz, das sich durch den feuchten Schlamm im Steinsarg erhalten hatte, und Salböl-Gefäße beigegeben. Beim männlichen Skelett konnte man Verletzungen nachweisen, die aber wahrscheinlich nicht zum Tode führten.


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WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kampf, Nordrhein-Westfalen
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23.05.2006 15:52 Uhr von thothema
 
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Immer wieder Überraschungen durch Zufälle. Das ist für die Archäologen das tägliche Brot. Gut, dass da verantwortungsbewusste Leute waren. Ich möchte nicht wissen, wieviel Information durch selbsternannte Schatzsucher verloren gehen. Bei uns und in der ganzen Welt

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