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Die Union hat vor, die Sozialleistungen weiter zu kürzen

CDU und CSU drängen auf weitere Änderungen bei Hartz IV. Dabei könnte es zum Streit mit Franz Müntefering kommen, der die angestrebten Änderungen bis hin zur Gesetzesänderung ablehnt.

CSU-Politikerin Christa Stewens schlägt unter anderem eine härtere Gangart gegen Langzeitsarbeitslose vor, die sich weigern zu arbeiten und die einhheitliche Zahlung von Aufwändungen für eine Unterkunft zu streichen.

Weitere CDU- und CSU-Politiker wollen unter anderem den Vermögensfreibetrag, der nicht der Altersvorsorge dient, kürzen, bzw. das Arbeitslosengeld II generell kürzen.


WebReporter: L.Berto
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Union, Sozialleistung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23.05.2006 16:09 Uhr von L.Berto
 
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Ich finde schlecht, dass es denen, die schon wenig hab, noch schlechter gehen soll. Aber meine ich auch, dass "Hartz" IV-Empfänger sich auch ohne Auto fortbewegen können.
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23.05.2006 19:36 Uhr von ZK und KB
 
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jaja: die "Christlich" demokratische Union und ihre Jünger.
Das ist doch mal wieder ein Beweis für gelebte Nächstenliebe.
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23.05.2006 19:46 Uhr von The_Nothing
 
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@Autor: Ja, und was ist mit denen, die auf dem Dorf mit schlechter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (Die übrigens auch Geld kosten) leben? Versuch mal, den Einkauf für eine 3-4 köpfige Familie mit dem Bus heimzubringen! Geschweige denn, wenn ein eventueller Arbeitsplatz nur mit Auto erreichbar ist (ÖPNV ist besonders auf dem Lande nicht annähernd flexibel genug).

Außerdem erhöht das Fehlen eines Autos die Wahrscheinlichkeit, keinen Job zu finden (FS und eigenes Auto ist oftmals Voraussetzung).
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23.05.2006 19:46 Uhr von 666leslie666
 
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Macht nur weiter so: dann knallts bald.

Mfg jp
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23.05.2006 19:49 Uhr von Cenor_de
 
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Tantalus: Die Rechnung geht nichtmehr auf, das Wasser steht nun am Hals.
Die Modelleisenbahn Deutschland, der Poliiker liebstes Spielzeug ist schon zu zeiten der Vollbeschäftigung ein Fass ohne Boden gewesen.
Hier noch einen Supertunnel, hier 50 neue Loks vom allerfeinsten.
Mundgepinselte Landschaften und echte kleine Panzer, alles auf Pump.

Die haupteinkünfte des Staates waren kredite, wei man die zurückbezahlen soll, scheissegeal, erstam Bundesgartenschau, Olympia, Bundeswehr, nach uns die Sinflut.
Den zweiten Brocken zahlten die Bürger mit immer höheren Stuern auf immer höhere Löhne. (24% lohnerhöhung in den 70er? kein Thema)

Das gepumpte geld floss ja ungebremst in die Wirtschaft zurück.
Nun reicht es vorn und hinten nicht mehr.
50% der bevölkerung zahlt Steuern, die andere Hälfte lebt vom Staat, für die Renten sind niemals Rücklagen gesschaffen worden.
Die tollen Schwimmhallen und Sportstadien bröseln vor sich hin, bei eingen stürzt schonmal die Decke ein.
Collateral Dammage - Friendly Fire.

Nun will aber keiner aufhören einen Weltmeisterschaft nach der anderen überall 15 spurige Autobahnen und Transrapids zu bauen.

Nu muss der Sozialstaat weg.
Wer keine Steurn zahlt soll auch nicht essen.
Und das geld der Steuerzahler geht für die Zinsen drauf,.
Unbelehrbar wird weiter geld gepumpt, nochmehr Beamte eingestellt und weiter geld mit der Giesskanne ausgegossen.
Unsere bröseligen Schulen und Kindergärten indenen man vom Asbestboden schon lange nicht mehr essen kann, gehören längste der Weltbank, während Angela G7 spielt.

Tolle neue Kampfjets kreisen über der modelleisenbahn, für die Herr Schmidt begann Deutschland gegen die Wand zu fahren.

Wenn das dämliche Volk endlich verhungert is, bauen wir nen neuen Tunnel durch das massengrab.
Mit alerneuster Satelitentechnik, die mehr kostet, als wir jetzt schon Schulden haben, schiessen wir den mit laserstrahlen direkt aus dem All, und behaupten die könnte man hinterher an China verkaufen.

Denn was sagt der Zocker b4 er sich die finale Kugel gibt, "Doppelt oder nichts"
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23.05.2006 19:53 Uhr von ZK und KB
 
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@cenor_de: super Text *daumenhoch*
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23.05.2006 21:10 Uhr von Katerle
 
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man sollte: diesen Sprücheklopfern das gesamte Vermögen abnehmen und denen auch nur Hartz IV geben, so wie sie es anderen zugestehen. Man wird sehen wie schnell diese Leute ihre Meinung ändern. Die pupsen doch den ganzen Tag in ihren Sesseln und sehen nur auf dem Papier das es irgendsowas wie ein Volk gibt. Sowas von relaitätsfern, dass man den ganzen Tag den Kopf schütteln könnte.
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23.05.2006 23:10 Uhr von Davor
 
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wie wärs mit Erschießen?

wer nicht arbeitet soll nicht essen (Münte)
wer nichts isst kann aber nicht leben
ergo
Arbeitslose sollen elendig krepieren bzw. verhungern

da wir aber in einem humanitären Paradies leben können wir Siechtum nicht zulassen -

wer nicht arbeitet wird gnadenhalber abgeknallt wie ein räudiges Tier.

Problem -

welche Partei würde denn nicht die Hartz4ler in den Hungertodesmarsch treiben???

Die Grünen - umgeknickte Streichhölzer
Die Gelben - Prostituierte der Gutsituierten
DIe Schwarzen - Masturbationsphantasien mit erotischer Sozialkastration
Die Roten 1 (SPD) - schlechtlackierte Kopie der Schwarzen - schleimtriefende Steigbügelhalter und Verräter ihrer Ideale
Die Roten 2 (Linkspartei) - totgeschlagen von der vereinten Kraft von Ross (andere Parteien) und Reiter (Medien - siehe lancierten "Lafo ist ein Nazi"-Schwachsinn)

und was passiert wenn die ersten Hartz4-Hungertoten zu vermelden sind?

Dann wird Beckstein ganz besonders laut vor der islamistischen Gefahr warnen, oder vor jungen gewalttätigen Türken, denn hier ist die echte Gefahr für D.

Und das VOlk? Wird den SCheißdreck auch noch glauben. Warum nicht? Tut es ja seit Anbeginn aller Zeiten (den Käse der Obrigkeit zu glauben)
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24.05.2006 00:05 Uhr von Cenor_de
 
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Politiker sind einen Spezies Mensch: deren ursprünglicher Antrieb dem unseren nicht unähnlich ist. Er/Sie macht sich Gedanken.
Das tut Er/Sie aber bereits in geregelten Bahnen.
Erste Berührung mit der Politik kam mit 15/16 über die Schule, die Kirchengemeinde, den Freundeskreis.
Im Elternhaus herscht bereits ein politisiertes Klima.

Von nun an Mühle. Jugendverband, Ortsgruppe, Hochschulgruppe (alternativ Gewerkschaft).
dann die ochsentour, die cleveren überspringen den Landtag, der ist oft ne Sackgasse (ausser für Ministerpräsidenten)
Seit Ende der Pubertät, besteht ihr Umfeld nur noch aus Berufspolitikern. Von nun an darf man keine Fehler mehr machen, ausser man ist aussergewöhnlich gut.
Richtige Beziehung, richtiger Sprachgebrauch.
Man ist in einer Sekte,
Alle denken das selbe. Wer sich aus dem Fenster lehnt landet auf dem Asphalt.
Man ist der Gute, alle anderen sind böse.

Der poitische Gegner sagt nicht was er meint, das ist ein Trick, man kann sich nicht einigen. das widerspricht der Natur.
Während der Feind spricht versucht man rauszufinden worauf er hinaus will, was er denkt weiss man besser als was man selbst denkt, was man selbst denkt kann sich ändern, man macht die programme ja nicht. jemand hat recht.
Der heisst Vorsitzender/Programmkommission.

Antrag zum öffnen eines Fensters nach Geschäftsordnung §231.1.2 Nichtraucher haben ein Minderheitenvotum. Man kennt Nichtraucher um Fenster zu öffnen.
Man kennt immer Leute, die irgendwas öffnen.
Diese Leute öffnen alles, man will ja nicht ersticken.

Zuhause ein Weibchen, da bloss nicht hin. Die lächelt so schön. Vögeln tut man schon seit Jahren....
Wenn das mal keiner rausfindet.
Alkohol gibts schon morgens die Bars in den Parlamenten öffnen zu Stzungsbeginn. kaum einer trinkt etwas zum wachwerden.

Überall gibt es Feinde. Freunde können jederzeit die Seite wechseln.

da draussen ist ein Volk. man hat es wirklich gut gemeint.... Warum versteht das bloss keiner. der Feind lügt doch.
Man selbst lügt auch. Muss man ja. sonst wird man nicht gewählt....
Einfach bloss Radfahren...eine nette frau..aufhören...
Ja Herr Scharping manche haben einfach Glück und kommen da wieder raus.

Wir müsen uns nur fragen, ob solch ein system unserem Anspruch gerecht wird, die Politiker können nicht.
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24.05.2006 02:53 Uhr von SchlachtVati
 
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@cenor_de: "dann die ochsentour, die cleveren überspringen den Landtag, der ist oft ne Sackgasse (ausser für Ministerpräsidenten)
Seit Ende der Pubertät, besteht ihr Umfeld nur noch aus Berufspolitikern. Von nun an darf man keine Fehler mehr machen, ausser man ist aussergewöhnlich gut.
Richtige Beziehung, richtiger Sprachgebrauch.
Man ist in einer Sekte,
"

jupp , "umgang formt den menschen" , der mensch ist das produkt seiner sozialen umgebung !!!

gilt somit bewiesener maßen , auch für politiker !

-------------------------



Studie beweist: Sozialausgaben keine Wirtschaftsbremse


Mit einer häufig zitierten These räumt eine Studie von Wirtschaftshistoriker Peter Lindert auf - obwohl Ökonomen und Politiker häufig das Gegenteil behaupten, gibt es nahezu keine schädliche Wirkungen hoher Sozialausgaben auf die Wirtschaft.
Für die Studie wurden soziale Ausgaben in 22 Ländern über einen Zeitraum von 250 Jahren untersucht. Es wurden keine Beweise gefunden, dass das schlanke Staatsmodell mit wenig Sozialstaat insgesamt wirtschaftlich besser wäre.
Die Ursache liegt laut Studie u.a. darin, dass der Wohlfahrtsstaat bei ausgewogener Mischung von Leistungen und Kosten sich positiv auf die volkswirtschaftlichen Ressourcen auswirkt, während von einem schlanken Staat nur Minderheiten profitieren



http://shortnews.stern.de/...


wenn das nun auch bewiesen ist ,wozu denn nun überhaupt "ehrenamtlich-bezahlte" politik ?

achso ja , ich vergaß , wir wollen ja belogen und betrogen werden ! das setzt adrenalin frei , peitscht einen zu höchstleistungen , und die endorphine streichen sich die politiker ein !

"life is a rollercoaster"
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24.05.2006 16:54 Uhr von chizra-Nali
 
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@Vati: >Es wurden keine Beweise gefunden, dass das schlanke Staatsmodell mit wenig Sozialstaat insgesamt wirtschaftlich besser wäre.<

Unser Megatroll proton wird das sicherlich "fachgerecht" auseinandernehmen. Bin schon gespannt.
Don´t feed the troll...
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24.05.2006 18:23 Uhr von Cenor_de
 
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@chizra-Nali: Es sit ja nicht so, als wäre das Modell, daß proton sich vorstellt nich ausreichedn ausprobiert worden.
Die Regierung Kohl hat doch genau die Politik, völlig erfolglos betieben.

Selbst wenn wir die besteuerung der Unternehmen aufgeben und gleichzeitig die Lohnkosten auf ein Minimum senken, entstehen ja nicht neue Arbeitsplätze.

Das ist reines Lobbyisten-Geschwafel.
Selbts Teile der CDU haben inzwischen erkannt, daß man keine neuen Arbeitsplätze ohne Nachfrage erzeugen kann.

Und die Nachfrage wächst nunmal nicht.
Übreigens auch nicht, wenn plötzlich alle ALG2 Empfänger 1000 Euro mehr in der tasche haben.
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24.05.2006 19:30 Uhr von SchlachtVati
 
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"Übreigens auch nicht, wenn plötzlich alle ALG2 Empfänger 1000 Euro mehr in der tasche haben."

meinst du monatlich ? ,...wenn ja könnt ich dir nicht ganz zu stimmen .

also ich könnte mir schon vorstellen , das in der ein oder anderen gegend "bier und futterneid" einher gehen würden !
um öfter an die begehrten produkte zu kommen , könnte es auch zu fahrrad und nahverkehrsengpässen kommen , auch nicht zu verachten wäre der kondommangel , weil man wieder soziale kontakte pflegt , und mal wieder sich auf ein stößchen kaffee unterhalten kann .
als nächstes könnt ich mit vorstellen , daß die unterhaltungs und dienstleistungsindustire in zugzwang kommen könnte .

ökologisch und logistisch gesehen , sind das einhaufen schwierigkeiten die bewältigt werden müßten . und das schaft bestimmt den ein oder anderen zusätzlichen arbeitsplatz für sämtliche bildungsstufen !
der systemfehler versaut aber die denke !
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24.05.2006 23:56 Uhr von SchlachtVati
 
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@cenor_de: muß ja meine behauptung noch versuchen zu rechtfertigen oder geraderücken , ("irgendwie") ! *g*
Fließendes Geld halbiert die Preise

Die doppelte Kaufkraft? Ja: Wenn Sie heute ein Brot kaufen, kommt es aus einer modernen Bäckerei:
Die geschmackvolle Einrichtung des Backwarenladens, in dem sie das Brot kaufen, ist mit Kredit finanziert,
der Lieferwagen, mit dem das Brot angeliefert wird, ist mit Kredit finanziert,
die Produktionsanlagen der Bäckerei sind mit Kredit finanziert,
der Anlagenbauer, der die Backwarenfabrik geliefert hat, hat sein Werk mit Kredit finanziert,
die Stahlhütte, die das Rohmaterial dafür geliefert hat, hat ihre Fertigung mit Kredit finanziert,
das Eisenerz und die Kohle für die Stahlproduktion sind im kreditfinanzierten Bergbau gewonnen worden,
die Gebäude für alle Produktionsstätten in einer in Wirklichkeit noch viel längeren Liefer- und Produktionskette, sind mit Kredit finanziert.
Alle diese kumulierten Kreditzinsen sind im Preis des Brotes, das Sie kaufen, enthalten. Auch wenn Sie selbst vollkommen schuldenfrei sind, bezahlen Sie mit dem Preis jedes Brotes, das Sie kaufen ca. 40 Prozent Zinsen.

Und wenn einmal an irgendeiner Stelle in der langen Produktionskette ausreichend Eigenkapitel vorhanden ist und ganz ohne Bankkredite gearbeitet wird, müssen die Zinsen trotzdem in die Preise hineinkalkuliert werden. Würden sie es nicht, wäre es für den Unternehmer einfacher, sein Geld bei der Bank anzulegen, wo es sich auch während seines Schlafes vermehrt - und ohne den aufreibenden und riskanten Job eines Unternehmers.

Fließendes Geld beendet die Arbeitslosigkeit

Wenn wir jetzt noch die reduzierte Steuerlast berücksichtigen, die sich vermutlich in sämtlichen Stufen des Produktionsprozesses von Brot niederschlägt und auch bei uns als Käufer des Brotes, kommen wir auf ungefähr 50 Prozent. Mit anderen Worten: Ob wir wollen oder nicht, auch wenn wir ganz schuldenfrei sind, zahlen wir im Durchschnitt ungefähr die Hälfte unseres Einkommens, das wir ausgeben, für Zinsen. Und wenn die - als eine segensreiche Folge fließenden Geldes - wegfallen, haben wir mit unserem heutigen Einkommen die doppelte Kaufkraft.

Hand auf Herz: Wollen Sie wirklich doppelt so viele Dinge kaufen? Vielleicht wollen Sie es. Aber Sie können sicher sein, dass manch anderer lieber halb so viel arbeitet. Die Folge davon ist, dass viele Menschen Halbtagstätigkeiten anstreben und das Arbeitsangebot zurückgeht. Sogar im Mittelalter sind unsere Vorfahren mit teilweise nur 30 Arbeitsstunden in der Woche ausgekommen. Beim heutigen Stand der Technik könnten 20 Stunden genügen, ohne dass es uns an irgendetwas mangelte. Ein auch nur um den Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung reduziertes Arbeitsangebot würde die Arbeitslosigkeit im statistischen Durchschnitt verschwinden lassen. Gibt das Arbeitsangebot weiter nach, werden die Gesetze des Marktes die Löhne und Gehälter sogar anheben .

Goldene Zeiten kommen wieder

http://www.inwo.de/...
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25.05.2006 02:02 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Guter Beitrag, cenor.de...


100% Ack.!
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25.05.2006 10:04 Uhr von Cenor_de
 
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Die Arbeit wird nie wieder mehr: Egal welche politischen Maßnamen man ergreift.
Solange die Politik das nicht begreift, und zwar queer durch alle Lager, kommen wir nicht vorwärts.
Was wir erleben ist nicht die Spitze der Automatisierung.

Das geht noch weiter. Und das ist gut!

Wer will den wirklich um 3 Uhr n8s aufstehen um Brötchen zu backen?

Wie lange folgt die Politik nun schon dem Fetisch der Vollbeschäftigung? Seit 25 jahren hören wir: "Die Arbeitslosigkeit ist das grösste problem, wenn wir dies oder jenes tun, wird sie geringer"

Nun sie haben alle Sorten von "dies oder jenes" getan, und die Arbeitslosigkeit wurde immer grösser.
Was auch niemanden wundert, ausser den Politikern und ihren Anhängern.
Und auch die neue Kraft, die nun behauptet man könne noch "mehr jenes" machen, irrt gewaltig.

Es wird nie wieder einen Rückgang der Arbeitslosigkeit geben.
Also müssen wir uns von der idee verabschieden, daß die Bevölkerung sich von Arbeit ernährt und davon Steuern bezahlt.
Derzeit leben schon über 50% der Bevölkerung von transferleistungen und es werden täglich mehr.

Richtig ist, derzeit wird noch menschliche Arbeitskraft benötigt, und die ist in der 2. & 3. Welt billiger zu bekommen.
Nun glauben windige Köpfe, die Globalisierung sei Schuld und wenn wir die Löhne senken, könnten wir einen teil der Arbeit wieder zurückholen.

Aber das ist kurzsichtig, denn nur weil die Automatisierung dort noch nicht fortgeschritten ist, wird dieser Zustand nicht eweig fortdauern.
Die Arbeit wird weltweit verschwinden.

Wir werden also keinen anderen Weg finden, als in Zukunft einzig den Konsum zu besteuern und darüber den Wohlstand zu verteilen.

Zum Bedingungslosen Grundeinkommen gibt es keine politische Alternative.
Wieviele jahre wollen wir der Politik noch zeit geben rumzuexperimentieren.

Unsere Schulden wachsen und der soziale Frieden ist in Gefahr.

Der Fortschritt ist es seit langem.
Durch die alleinige Ausrichtung auf wertschöpfende Tätigkeit, verkümmern Forschung und Wissenschaft zu Wasserträgern des Profits.
Überfällige Paradigmenwechsel werden verschleppt.
Weil die einen forschen um Produkte zu optimieen oder Waffensysteme, und die anderen um den politischen Status Quo zu untermauern.

Kunst und Kultur versauern.
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25.05.2006 11:31 Uhr von SchlachtVati
 
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@cenor_de: die arbeit wird nie wieder mehr !?!

darüber könnte man sich auch streiten bzw. nicht streiten!!! ;)

wenn sich der mensch vermehrt wie kaninchen , und die menscheit "mehr raum und platz braucht"
( kenn ich doch vonirgendwo her )


brauchst du zwar weniger direkte produktive tätigkeit , jedoch mehr produktorientiert wissenschaft , mehr pädagogische , mehr dienstleistung , mehr überwachung ! an der prozentualen "tätigkeitslosen-quote" wirds sich natürlich nichts ändern , denn das kann man drehen und wenden wie man will !

übrigens hast du den link von "inwo" gelesen ? so eine 20h woche , hat auch doch was von müsiggang findest du nicht ? ;)

btw: wenn dieser link noch funktionieren würde , würdest du auch sehen wie nahe sich götz werner mit silvio gesell beschäftigt hat !

http://www.iep.uni-karlsruhe.de/...
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25.05.2006 16:23 Uhr von johagle
 
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ohh... cenor...: <<<Wieviele jahre wollen wir der Politik noch zeit geben rumzuexperimentieren.>>>

Die einen merken es früher, die anderen später.

Da muss ich doch gleich meine Zitatansammlung auspacken...

<<<Aus Selbsterhaltungstreib malen die Stalinisten ihre Horrorszenarios. Die wollen nicht dass es besser wird, die wünschen Deutschland die Pest an den hals um sich dann als Quacksalber anzubieten.>>>

<<<Die Koalition der ewig gestrigen von Rechts und Links versucht jede Reform im Keim zu ersticken. Ziel ist es Resignation und Angst zu verbreiten. Grund ist der reine Machterhalt, bei jeder Werksschliessung knallen bei den PDS-Bonzen die Schampus Korken Die Reformen sind nötig und das weiss auch jeder.>>>


Tja... -DIESE- Reformen waren eben -NICHT- nötig.
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25.05.2006 16:46 Uhr von Cenor_de
 
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@johagle: Du meinst die Vereinheitlichung der Transferleistungen?

Aber sicher waren die nötig. Welchen Sinn hat es bitte gemacht, die Bezieher von Sozialhilfe und die Bezieher von Arbeitslosenhilfe, die beide Transferleistungen aus dem selben Topf bekamen unterschiedlich zu bezahlen und unterschiedlich zu bennenen?

Solange wir ein bedingtes Grundeinkommen haben, ist es absolut sinnvoll den Leistungsträger zu vereinheitlichen.
Zudemja viele Arbeitslosenhilfeempfänger aus niedriglohngruppen beide leistungen bezogen, zudem noch Wohngeld, Kindergeld und einmalige Leistungen.

Derzeit werden in Deutschland drei verschiedene Transferleistungen bezahlt.
Zum einen Brutolohnbezogene Leistungen: Arbeitslosengeöd
Beitrags und Bruttolohnbezogenen leistungen: Rente
Und Grundsicherung unabhängig von Beitragszeiten und Bruttolohn.

Vorher waren es vier Systeme. Es gab eine Bruttolohnbezogenen Sozialhilfe. Diese wurde nun mit der Sozialhilfe zusammengelegt.
Daran war nix verkehrt.

Bei aller möglichen Kritik an Hartz IV, was die Ausstattung und die Umsetzung angeht, an der idee an sich ist nichts falsch.

Im Gegenteil wäre es wünschenswert alle Transferleistungen zusammenzulegen und die Bruttolohnbezogenen Leistungen zu Deckeln, um insgesamt ein höheres Niveau zu erreichen.
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25.05.2006 17:26 Uhr von johagle
 
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Cenor_de: <<<<Bei aller möglichen Kritik an Hartz IV, was die Ausstattung und die Umsetzung angeht, an der idee an sich ist nichts falsch.>>>

nenene... die Grundidee war nicht die „Vereinheitlichung der Transferleistungen“ und nicht eine Entbürokratisierung des Verwaltungsweges! Niemals!

Die Grundidee war es Druck auf Menschen zu machen um sie so in JEDE Arbeit zu zwingen! Wie schon gesagt ich vermute sogar es ging darum Ausländer zu verkraulen! Es ging darum das Lohnniveau zu senken und den Billiglohnsektor wieder konkurrenzfähig zu machen, was schon von Anfang an utopisch war.

Die Anträge sind so kompliziert das man sich davon versprach das die meisten Bewerber (und Ausländer sowieso) daran scheitern oder entnervt aufgeben! Und ich kann dir versichern (erleb ich jeden Tag) damit hatten sie nicht selten Erfolg!

Allein das war eine unglaubliche Entwicklung! Ein Staat setzt nicht auf Gerechtigkeit sondern auf Vergessen und Fehlverhalten um Geld zu sparen!

Eine Entwicklung die man immer öfter auch in der Wirtschaft beobachten kann. Man spielt seine Macht und den „längeren Atem“ gegenüber Schwachen ungeniert aus. Immer in der Hoffnung den anderen zu betrügen und Geld zu sparen. Moral spielt keine Rolle. DAS war neu auf Seiten des Staates, das man auf Moral verzichtet- und sich ungeniert auf die Seite der Starken geschlagen hat!

Trotzdem.. es war ein Schuss in den Ofen und ich frage mich wie viele solche Flops unser Staat noch verkraftet!?

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