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Kongoeinsatz der Bundeswehr: Kein Geschlechtsverkehr mit Einheimischen

Für die deutschen Soldaten, die in den Kongo geschickt werden, soll folgende Regel gelten: Der Geschlechtsverkehr mit einheimischen Frauen ist strengstens verboten.

Viele kongolesische Frauen sehen in der Prostitution die einzige Möglichkeit, um sich und ihre Familie zu ernähren. Sie nehmen daher jede Gelegenheit wahr und Soldaten sind dabei besonders attraktiv.

Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe hat Aids als besonderes Risiko für deutsche Soldaten genannt, wobei es eher unwahrscheinlich ist, dass ein deutscher Soldat nicht über den Umgang mit Kondomen informiert ist.


WebReporter: Xylankant
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Geschlecht, Kongo, Geschlechtsverkehr
Quelle: www.n24.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2006 14:16 Uhr von Xylankant
 
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Kein Sex mit Einheimischen? Wen sollen unsere armen Soldaten denn dann fi***n?
In der Truppe ist Homo-Erotik wohl nicht sehr angesagt, und dass "genügend" weibliche Soldaten mitreisen ist auch zu bezweifeln.
Außerdem verdienen die armen Kongolesinnen damit ein wenig Geld *schluchz*...dann sollten die Soldaten aber auch europäische Preise bezahlen ;P

Aber im Ernst: Ich finde das richtig. Unsere Soldaten sollen da unten die Wahlen sichern, und sich nicht durch die verarmte Bevölkerung schlafen...
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23.05.2006 14:54 Uhr von ccwm
 
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Naja eine einzige Nummer (zu hiesigen Preisen) bringt da unten eine ganzen Familie monatelang durch. Da ist echt zu überlegen, ob unsere Truppe auf diese Weise der Bevölkerung nicht mehr hilft als durch ihren eigentlichen Einsatz...
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23.05.2006 15:05 Uhr von webschreck
 
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...und dann heißt es immer, die Bundeswehr nimmt im Ausland humanitäre Einsätze wahr! Irgendwie müssen sich die Menschen im Kongo schließlich ernähren. Im Übrigen wird es einem Soldaten egal sein, ob er durch Aids oder durch eine Kugel ums Leben kommt. Tot ist schließlich tot...
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23.05.2006 15:41 Uhr von hady
 
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@ Webschrek: "Im Übrigen wird es einem Soldaten egal sein, ob er durch Aids oder durch eine Kugel ums Leben kommt. Tot ist schließlich tot..."

Hast du sie noch alle?
Dümmer geht´s wirklich nimmer!
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23.05.2006 16:33 Uhr von DerGugger
 
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@Æshættr: hm....jo, als Raucher weißt du ja wovon du sprichst
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23.05.2006 17:09 Uhr von hady
 
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@ Der Gugger: Hey Gugger, ich glaube dir fehlt absolut der Durchblick!
Aber macht ja nix...
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23.05.2006 18:29 Uhr von mike19
 
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Einerseits verständlich: Aber andererseits muss man auch sehen:
Das sind zu 99% MÄNNER!! Wenn ich wochenlang da unten sein müsste und ich dürfte rein GARNIX machen, dann würd ich wohl hohle drehen. Klar muss man es nicht gleich mit Einheimischen treiben, aber wochen- bzw. monatelang keine sexuellen Aktivitäten? Das kann nur schief gehen...
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23.05.2006 18:35 Uhr von sadra
 
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was soll das ganze?! die können sich doch auch mal ein paar wochen einfach mal einen wixen oder?!
ich mein wenn die überhaupt dafür zeit haben!

Ich vermute das es sowieso nicht soviele "hübsche" Anwärterinnen auf einen "BundeswehrBums" gibt!

Naja Geschmäker sind halt verschieden! :-)
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23.05.2006 18:48 Uhr von mike19
 
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@sada: Ich als Mann behaupte mal, wenn man(n) lange genug auf Entzug ist und keine Alternative hat, ist jedes Mittel recht ;o)
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23.05.2006 18:50 Uhr von Kulle78
 
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Bundeswehrauslandseinsatz: Sorry, aber war mal jemand auf einem Auslandseinsatz, dass ihr hier alle so große Töne spucken könnt?

Wer da unten ist, ist schlau genug, wenn man schon trotz Verbot (gibt es bei jedem Auslandseinsatz) seinem natürlichem Verlangen nachgehen, dass Ganze außerhalb des Lagers und mit Kondom zu machen. Im Lager ist das Ganze unmmöglich.

Und mal im Ernst, glaubt ihr wirklich, die Soldaten da unten haben Zeit und vorallem die Möglichkeit, während des Einsatzes in ihrer Freizeit (hört sich gut an, was?) aus dem Lager zu gehen??? Nein, denn sie sind in einem Krisenstaat zur Sicherung von Wahlen und da ist es wie Anfangs in allen Einsatzgebiten, Ausgehverbot. Zudem will ich nicht beim Sex immer die Angst haben, der Rest der Familie kommt hinzu, denn ein Toter Soldat wird von Rebellen wahrscheinlich noch besser bezahlt als die Frau für den Sex. Es sei denn, man macht es wie die Amis oder die aus der Fremdenlegion, die z.B. im Kosovo das ganze Bordell hops und in Sicherheitsverwahrung nehmen und dann dürfen alle aus der Einheit mal, natürlich gegen Bezahlung, nur zu eigenen Sicherheit.

P.S. Frauen sind eigentlich immer dabei beim Einsatz, soviele männliche Sanitäter gibt es bei der Bundeswehr nicht. Aber soviel Alkohol bzw Verlangen gibt es bei einigen weiblichen Bundeswehrangehörigen gar nicht, wirklich...
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23.05.2006 19:15 Uhr von Ferkel2k
 
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den leuten: die zum bund gehen sollte man sowieso die fortpflanzungslizenz entziehen, if u know what i mean ;P
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23.05.2006 19:23 Uhr von Kulle78
 
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@ Ferkel: Dir aber anscheinend auch, denn nenne mir mal einen guten Grund, warum man nicht zur Bundeswehr gehen sollte. Das hat weder etwas mit mangelnder Intelligenz zu tun noch mit mangelnden Chancen im zivilen Leben, wenn man es richtig anpackt. Wenn man es natürlich nur macht, weil Papa ja auch da war oder weil man grad nix besseres zu tun hat, dann vielleicht, aber ansonsten? Die Bundeswehr ist der größte Arbeitgeber Deutschlands, nicht nur direkt, sondern vorallem auch indirekt. Viele Zulieferer und zivile Angestellenjobs hängen daran...
Und wenn Du der Meinung bist, wir sollten gar keine Armee haben, dann tust Du mir nur leid, denn ohne Armee wären wir auch mit unseren ´tollen´ Bündnispartnern der NATO ein sicheres Ziel für jeglichen militärischen Agressor auf der Welt, der nicht 3 Tage braucht, um hier bei uns zu sein...
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23.05.2006 22:20 Uhr von enzi1982
 
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mal: eine frage an euch rechtsexperten:

ist das überhaupt zulässig?

darf mir jemand verbieten in meiner freizeit mein persönliches recht auf geschlechtsverkehr einfach verbieten?
ich meine die werden dort wohl auch freizeit haben, 24h std. gibts nicht.

meiner meinung nach ist das beraubung von perönlichkeitsrechte.
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23.05.2006 22:39 Uhr von mcgrasi
 
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also den soldaten dürfen gewisse rechte eingeschränkt werden - zumindest während der zeit des dienstes.
zum thema ami/fremdenlegion: man muss einfach mal bedenken, dass dtld erst knapp mehr 10 jahre erfahrung bei auslandseinsätzen hat, andere länder jahrzehnte. denke mal, das kommt bei uns irgendwann auch...
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23.05.2006 23:32 Uhr von Jorka
 
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Wenns einen überkommt: dann kann man ja auch notfalls mithilfe eines geschmuggelten pronomagazins.... :P

Naja wenn ich da unten wäre, wäre ich sowieso vorsichtig, die AIDS Rate im Kongo ist glaub ich nicht sehr gering....
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23.05.2006 23:35 Uhr von Julizka84
 
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typisch typisch deutsch typisch dumm

Das wird genauso klappen wie die reibungslose Integration von Frauen in die Bundeswehr. Da gibt es auch absolut keinen Sex und keine Beziehungen während der Dienstzeiten ... und es kommt auch nie zu Vergewaltigungen naaain weils ja verboten ist. OH MAN diesen Idioten sollte man rauswerfen.
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23.05.2006 23:48 Uhr von «azero»
 
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*looooool, Kulle78, Paranoia?! "Und wenn Du der Meinung bist, wir sollten gar keine Armee haben, dann tust Du mir nur leid, denn ohne Armee wären wir auch mit unseren ´tollen´ Bündnispartnern der NATO ein sicheres Ziel für jeglichen militärischen Agressor auf der Welt, der nicht 3 Tage braucht, um hier bei uns zu sein..."

Der Witz war gut. :)

Wie ist es denn heute?
Wir haben eine "Armee", deren Rekruten auf "Misshandlung" klagen, wenn sie im Regen Liegestütze machen müssen, Militärtechnik, die nach 5 Stunden Einsatz nicht einmal mehr Altmetallwert hat, Möchtegernrambos und Grenzdebile an Waffen, heiliges Wochenende und Überstundenvergütung...

Diese Spielzeugarmee ist vor allen Dingen eines: Teuer.
Unmittelbar danach ist sie ein zweites: Überflüssig wie ein Kropf.

Wenn uns einer überfallen will, dann braucht er den Kriegsbeginn nur auf "Freitag Nachmittag um 14:00" ansetzen. Und spätestens am Sonntag hat er die knapp 1.000 km Deutschland aufgerollt. Wenn du dann am Montag in der Kaserne erscheinst, sind bereits alle Messen gesungen und wir haben einen neuen Herrscher. (Für den Pöbel ändert sich gar nix. Steuern muss er weiter bezahlen, Strafen wird er weiter bezahlen. Wen interessiert´s da, ob der deutsche Kaiser "Rio Reiser", "Angela Merkel" oder "Olele Mtubunga" heißt? Sie alle sind selbstgekrönte Herrscher.)

Es ist übrigens nachgerade bezeichnend für die Intelligenz der militanten Armeebefürworter, von Feinden zu stammeln, "... die nicht mal 3 Tage brauchen, um hier bei uns zu sein". Geographische Kenntnisse = NULL. Politische Kenntnisse = NULL. Wirtschaftliche Kenntnisse = Fehlanzeige.

Vor wem hast du Angst, Kulle78?! Vor den Schweden? Den Niederländern? Den Franzosen? Den Polen? Den Tschechen? Den Ungarn? Den Schweizern? Den Italienern? Oder vor den Spaniern? ... Wer verfolgt dich in deinen paranoiden Alpträumen?!

Es gibt NIEMANDEN im Umkreis von mehreren tausend Kilometern, der nicht (geschichtlich) gute Gründe hätte, Deutschland mal so richtig den (militärischen) Arsch aufzureißen und dennoch: Es ist kein Feind in Sicht. Und jeder, der hierher kommen wollte, müsste entweder teleportieren können oder sich an diversen Armeen vorbei schleichen.

Statt also ein mörderisch teures Reisebüro namens "Y-Reisen" zu finanzieren, sollte Deutschland lieber das machen, was es sowieso am besten kann: Finanzieren und andere - BESSERE - den Job erledigen lassen.
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24.05.2006 02:33 Uhr von legionaer
 
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webschreck: "Im Übrigen wird es einem Soldaten egal sein, ob er durch Aids oder durch eine Kugel ums Leben kommt. Tot ist schließlich tot..."

Die größte Pflicht des Soldaten ist zu überleben und den Gegner auszuschalten.


Ferkel2k

"den leuten die zum bund gehen sollte man sowieso die fortpflanzungslizenz entziehen, if u know what i mean ;P"

Wärst Du jetzt erfreut wenn ich schreiben würde, dass Deine Eltern leider auch nicht verhütet haben? Ist wohl jedem seine Entscheidung ob er zum Militär geht. Das sind halt unterschiedliche Einstellungen. Komischerweise höre ich von Soldaten niemals Deinen Satz über Leute die nicht zu Militär gehen. Aber wenn aus einer Einstellung halt Ideologie wird, da kann man schon jemand auf quere Gedanken kommen.

azero

Eigentlich hat das ja bei Dir keinen Sinn, weil Du das Militär absolut ablehnst. Aber frage mal die Menschen, deren Dörfer bedroht waren durch das Oderhochwasser und Soldaten kamen und haben Sandsäcke gestappelt und Dämme aufgeschüttet was über den Nutzen des Militärs sagen. Was ist mit UN-Missionen, humanitären Einsätzen in Krisengebiete?
Klar, meine Meinung ist, dass Deutschland sicherlich nicht am Hindukusch verteidigt wird. Sobald aus dem Irak/Afghanistan das Militär abzieht, wird es dort aller Wahrscheinlichkeit zu Bürgerkriegen kommen. Auch den Kongoeinsatz halte ich für verkehrt. Die Kongomission sollte nur von Belgiern und Franzosen durchgeführt werde, die in dieser Region das entsprechende Wissen mitbringen. Das Afrika-Korps wurde 1943 begraben, es wieder auszubuddeln heisst nur eins: das deutsche Militär soll wohl für alle Krisenregionen fit gemacht werden. Vielleicht gar nicht so schlecht, denn dann hat das 60 Jahre alte sich hinter dem 2. Weltkrieg-Versteckspiel ein Ende. Leider wird dies die Gesinnung in vielen Teilen der deutschen Bevölkerung nicht ändern, da ich glaube, dass den Deutschen - damals ja durchaus gewollt - für immer jeder Hauch einens Nationalgefühls entzogen wurde. Bin mal gespannt wie das noch wird, wenn Deutschland nicht immer nur Nutzniesser ist, ohne auch dafür bereit zu sein eigene Soldaten zu opfern.
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24.05.2006 09:48 Uhr von bueyuekt
 
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@ccwm: Was für ein schwachsinn!! Wäre es nicht besser,
statt die armut der Leute damit auszunutzten, sich
es zu verkneifen und das Geld zu denen zu
spenden?!?!
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24.05.2006 10:31 Uhr von ccwm
 
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@bueyuekt: vergib mir meinen Zynismus, da hast du natürlich völlig recht. Aber ist nicht jede Art von Hilfe, auch wenn sie einigen Moralisten gegen den Strich geht, sinnvoll?
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24.05.2006 16:04 Uhr von Zuckagoschal
 
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jetzt wird soldaten auch noch vorgeschrieben, wen sie nun bumsen dürfen und wen nicht. meines wissens steht im wehrgesetz sogar, ab welcher wassertiefe ein soldat mit selbsständigen schwimmbewegungen zu beginnen hat. hoffentlich haben die dann auch einen zollstock bei sich, damit sie nicht gegen das gesetz verstossen.
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24.05.2006 17:01 Uhr von «azero»
 
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Das ist nicht dein Ernst, legionär. > Aber frage mal die Menschen, deren Dörfer
> bedroht waren durch das Oderhochwasser und
> Soldaten kamen und haben Sandsäcke gestappelt
> und Dämme aufgeschüttet was über den Nutzen des
> Militärs sagen.

Nix sagen die über den "Nutzen des Militärs". Und würde man ihnen die Wahrheit sagen, nämlich, dass man das THW um das Dreifache - und das auch noch bei halben Kosten - aufrüsten könnte, wenn man das Militär abschaffen würde, wäre so mancher, dem nicht oder nur unzureichend geholfen wird, ganz sicher bereit, diese Söldner dorthin zu jagen, wo der Pfeffer wächst.

Übrigens ist es hochinteressant, den Nutzen der Armee scheinheilig an katastrophendienstlichen Aufgaben zu messen. Plant man neuerdings Orkane und Sturmfluten zu erschießen, oder wozu gibt es Panzer und Gewehre?

> Was ist mit UN-Missionen,
> humanitären Einsätzen in Krisengebiete?

Diese absurd-scheinheilige "Humanität" ist schlicht lächerlich, legionär.

Statt Militär sollte man Entwicklungshelfer, statt Möchtegernrambos der Bundeswehr besser Ingenieure des THW schicken. DAS IST HUMANITÄR.

Die Sandkastensoldaten der Bundeswehr behindern sich doch schon beim Laufen mit ihrer "humanitären Ausrüstung" namens Gewehr, Handgranaten, Munition, etc.
Vor allen anderen Dingen sind sie eine Gefahr für sich selbst. In zweiter Linie sind sie eine Gefahr für die Zivilbevölkerung. Und vielleicht - ganz entfernt - halten sie sogar mal einen Taschendieb auf. Aber das rechtfertigt nicht einmal im Ansatz die Millardenkosten eines ebenso nutz- wie sinnlosen Militärapparates, der sich in seinen eigenen dümmlich-naiven Vorstellungen von Krieg versenkt.

> Sobald aus dem Irak/Afghanistan das
> Militär abzieht, wird es dort aller
> Wahrscheinlichkeit zu Bürgerkriegen kommen.

Ich vermisse die Ursachenforschung, legionär. Doch das ist verständlich, denn das Resumee müsste ZWANGSLÄUFIG lauten: "Weil man versucht hat, mit Militär humanitäre Dienste zu leisten, befindet man sich in einem Teufelskreis, aus dem man nicht mehr heraus kommt.". Und das wäre schließlich deiner Argumentation nicht zweckdienlich, nicht wahr?!

> Auch den Kongoeinsatz halte ich für verkehrt.

Prinzipiell glaube ich durchaus an humanitäre Einsätze. Allerdings lehrt die Erfahrung, dass ALLE Einsätze, an denen das Militär eines - beliebigen - Landes zu "humantären Zwecken" eingesetzt wird, sich GRUNDSÄTZLICH ins Negative verkehren.

Wie sagte der "Lord of War" aus dem gleichnamigen Film noch so treffend?

» Es gibt 500 Millionen Schusswaffen auf der Welt.
» Das bedeutet, dass jeder 12. Mensch
» auf der Welt eine Schusswaffe besitzt.
» Die einzige Frage, die sich noch stellt, lautet:
» "Wie bewaffnet man die restlichen 11?"

Der Einsatz von Militär hat denn auch nur EINEN EINZIGEN GRUND: Es geht um Profit. Nirgendwo sind die Profite so groß, wie in der Rüstungsindustrie. Nur macht es keinen Sinn, ständig neue Munition herzustellen, wenn sie keiner verballert. Also braucht man Konflikte, die man - wie die Urmenschen - mit Waffen austrägt. Und da sind wir wieder beim Punkt, legionär: Auch wenn es dir vielleicht nicht passt, aber die Befürworter des "bewaffneten Kampfes" sind mental vor einigen tausend Jahren stehen geblieben.

» Wenn man das Böse mit dem Bösen bekämpft,
» wird immer das Böse siegen.

Diese weisen Worte scheinen dich nicht zu interessieren, hm? Oder hältst du Krieg nicht für böse? Wird Krieg nicht IMMER auf dem Rücken jener ausgetragen, die AM WENIGSTEN dafür können, und denen es in der Regel auch völlig gleichgültig ist, wem sie nun dienen müssen?!

> Das Afrika-Korps wurde 1943 begraben,
> es wieder auszubuddeln heisst nur eins:
> das deutsche Militär soll wohl für alle
> Krisenregionen fit gemacht werden.

Genau das befürchte ich auch, legionär. Und es stinkt mir gewaltig.

Nach "Von deutschem Boden soll nie wieder ein Krieg ausgehen." und "Wenn jemals wieder ein Deutscher eine Waffe anfasst, soll ihm der Arm abfaulen." wird in einer sanften Überleitung zunächst von "Deutschland darf nicht beiseite stehen." am Ende ein "Ab heute früh 5 Uhr schießen wir wieder zurück."...

» Fighting for peace
» is like fucking for virginity.
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25.05.2006 21:12 Uhr von mcgrasi
 
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mittlerweile: ist das keine diskussion mehr über kongo bzw. sexverbot der soldaten, sondern über den sinn und zweck der bundeswehr an sich.
kurz gefasst - die wahrscheinlichkeit, dass unser land überfallen wird, ist sehr gering, zumindest jetzt. das kann sich in wenigen jahren grundlegend ändern. wer hätte 1980, in zeiten des nato-doppelbeschlusses gedacht, dass 1990 die wiedervereinigung friedlich vonstatten geht, die UdSSR sich friedlich auflöst und osteuropa demokratisiert wird?

zur kostenfrage: berufssoldaten kann man nicht einfach entlassen, die müssten dann irgendwo anders weiterbeschäftigt werden, zeitsoldaten würden arbeitslos oder die gleich anzahl ziviler arbeitnehmer vom markt verdrängen. kostet den staat so oder so geld. personalkosten lassen sich damit kaum sparen. und materialtechnisch spart man auch wenig, da die großen posten im haushalt (a400m, eurofighter usw) auch bei nichtabnahme wegen konventionalstrafen/entwicklungskosten (warum sonst kosten b2-bomber 2 mrd $/stück? weil die entwicklungskosten auf 20 maschinen umgelegt wurden) viel kosten würden.

natürlich ist jede diskussion über pro/contra eines einsatzes legitim, wer aber die einsätze ablehnt, mit der begründung, dass die bundeswehr selbst überflüssig sei, disqualifiziert sich in meinen augen für eine sachliche diskussion.
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26.05.2006 00:50 Uhr von «azero»
 
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Hier irrst du, mcgrasi. "materialtechnisch spart man auch wenig, da die großen posten im haushalt (a400m, eurofighter usw) auch bei nichtabnahme wegen konventionalstrafen/entwicklungskosten (warum sonst kosten b2-bomber 2 mrd $/stück? weil die entwicklungskosten auf 20 maschinen umgelegt wurden) viel kosten würden."

Hier irrst du, mcgrasi.

Tatsächlich würden bei Nichtabnahme Konventionalstrafen anfallen, listigerweise sind die aber weitaus günstiger als die laufenden Werterhaltungs-, Erneuerungs- Forschungs- und Anschaffungskosten. (Beispielsweise könnte man den gesamten Bestand verticken und gemeinsam mit dem aktuellen Militärhaushalt EINMALIG dazu verwenden, sich aus allen laufenden Verträgen freizukaufen. Anschließend stünden der ach so armen Bundesrepublik, die angeblich nicht mal genug Geld hat, ihren sozialen BINNENPFLICHTEN nachzukommen, JÄHRLICH zusätzliche rund 100 Mrd Euronen zur Verfügung; mit denen PROBLEMLOS sämtliche Versorgung der nun nicht mehr benötigten Söldner und ihrer Familien sichergestellt werden könnte.) Nach seiner Anschaffung beginnt so ein Teil nämlich erst richtig, Geld zu kosten. Unsinnig herausgeworfenes Geld. Denn das Spielzeug dient nur - und EINZIG - dazu, den Spieltrieb ewiger mentaler Kinder zu finanzieren.

JEDE ANDERE Verwendung wäre grundgesetzwidrig. Einzige Ausnahme: Ein Überfall auf die Bundesrepublik und daraus notwendige "Selbstverteidigung". Doch mit dem Haufen Spinner, Idioten, Weicheiern und Warmduschern wäre es mir unendlich lieber, wir würden im Falle einer Kriegserklärung stante pedes kapitulieren, statt dem Volk durch "Verteidigungsmaßnahmen" noch zusätzlich zu schaden; nur um den Reichen im Falle des Falles mehr Zeit zu verschaffen, ihre Pfründe zu sichern...

"natürlich ist jede diskussion über pro/contra eines einsatzes legitim, wer aber die einsätze ablehnt, mit der begründung, dass die bundeswehr selbst überflüssig sei, disqualifiziert sich in meinen augen für eine sachliche diskussion."

*looool, mcgrasi: "Jeder hat ein Recht auf meine Meinung!", oder wie soll ich diese Aussage verstehen?! Man darf über die Einsätze der Bundeswehr debattieren, vorausgesetzt, man stellt die Bundeswehr nicht gänzlich in Frage?! Warum?! Weil damit eine heilige Kuh geschlachtet würde? Weil man nach vieltausendjährigem Versagen endlich davon abgehen würde, dass "... ein Staat eine Armee haben muss"?!

Wer a priori Optionen ausschließt, ist per se unsachlich. Schon mal daran gedacht, mcgrasi?!
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26.05.2006 01:03 Uhr von Cpt.Proton
 
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lol: >>>Wer a priori Optionen ausschließt, ist per se unsachlich. Schon mal daran gedacht, mcgrasi?!<<<

sagte der fanatische Pazifist... lol
Wessen Partei nichts zu sagen hat, darf auch ruhig mal unrealistisch sein. Bei deiner Auffassungsgabe erwartet man schon lange nichts anderes mehr.

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