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Braunbär in Bayern erhält Schutz durch Papst

In der Abschussdiskussion um einen eingewanderten Braunbären in Bayern habe Papst Benedikt XVI. "mit hoher Autorität das Heimatrecht des Bären in Bayern neu bekräftigt", so das Erzbischöfliche Ordinariat München.

Schließlich führe der Papst zum einen den Bären in seinem Wappen, zum anderen müsse "Kundigen" sofort auffallen, dass die Wanderung des Bären aus Italien drei Monate vor dem Besuch des Papstes in Bayern kein Zufall sein kann.

Das Wappentier des Papstes geht zurück auf eine Erzählung aus dem 8. Jahrhundert, als der heilige Bischof Korbinian auf einem Bären über die Alpen zurück nach Rom ritt. Der Bär hatte zuvor das Pferd des Bischofs zerfleischt.


WebReporter: Xylankant
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bayern, Bayer, Papst, Schutz
Quelle: www.ksta.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2006 12:38 Uhr von Xylankant
 
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Ich meine, dass der Bär heute und der Bär damals in verschiedene Richtungen unterwegs waren, sollte "Kundigen" ein klares Zeichen sein, dass der Papst in Rom bleiben sollte.
Grundsätzlich Stimme ich aber dem Aufruf zu, dem Bären das Lebensrecht nicht zu entziehen, nur weil sich ein paar Menschen vor ihm fürchten!
Betäubung und Zoo sind hier wohl, wenn überhaupt, die bessere Wahl...oder sollten wir nicht vielleicht doch froh sein, dass wieder Braunbären in Deutschland frei siedelen?
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23.05.2006 13:52 Uhr von ccwm
 
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So entsteht Aberglaube da taucht zufällig ein Bär in Bayern auf, zufällig drei Monate vor einem geplanten Papstbesuch, und schon wird da ein Zusammenhang an den Haaren herbeigezogen...

Dies ist mal wieder ein besonders anschauliches Beispiel dafür, wie die Religionen entstanden sind...
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23.05.2006 14:03 Uhr von SimHei
 
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"nur": Es geht hier nicht "nur" darum, dass sich ein paar Menschen fürchten, sondern dass fachkundige Personen zur Tötung raten, weil dieser konkrete Bär sich ungewöhnlich verhält und darum eine erhöhte Gefahr für Menschen darstellt. Kurz gesagt: Dieser Bär bleibt nicht einfach in den Wäldern, sondern geht dorthin, wo Menschen sind. Und das IST gefährlich.
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23.05.2006 14:05 Uhr von Stieges
 
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ich war anfang auch gegen die tötung aber dass ein ein Bär einfach so 7 Schafe reisst und das nicht weil er Hunger hat ist sehr ungewöhnlich.
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23.05.2006 14:12 Uhr von ccwm
 
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@Stieges: wenn man alle Menschen, die sich ungewöhnlich verhalten, abknallen würde, dann wäre Deutschland binnen kürzester Zeit menschenleer...
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23.05.2006 14:20 Uhr von Xylankant
 
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auffälliges verhalten: also, entschuldigung, aber irgendein, egal welches, Lebewesen zu töten, dass sich "ungewöhnlich" verhält ist mal wirklich nicht lustig. Vielleicht sucht der Bär nur eine Bärendame und findet keine.
Da würd ich auch ein wenig merkwürdig ;P

Ich halte es für verwerflich, das Tier direkt töten zu wollen, betäuben und untersuchen muss doch auch möglich sein, zumal angesichts des Image-Schadens, den das Innenministerium jetzt schon hat.
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23.05.2006 14:43 Uhr von xxp
 
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lieber in den Zoo mit dem Bären, als ihn umbringen. Alle hirnamputierten Jäger in Bayern rennen doch schon jetzt im Blutrausch und mit einer Errektion durch die Wälder, in der Hoffnung, einen waschechten Braunbären abknallen zu können...
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23.05.2006 14:43 Uhr von das dingens
 
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wenn es den bären rettet: ist mir das mehr als recht.
dieser bär könnte ein touristenmagnet werden.
im osten lebt der wolf und nun der bär in bayern!
ich finds einfach klasse.
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23.05.2006 14:45 Uhr von lsdangel
 
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Die Lösung: Statt Abschuß Umsiedlung! Immerhin wissen wir jetzt genau, wohin: In den Vatikan. Schließlich führt der Papst einen Bären in seinem Wappen und zum anderen muss "Kundigen" sofort auffallen, daß dieser Bär gläubiger Katholik ist und dem Papst hinterherpilgert.
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23.05.2006 15:34 Uhr von hady
 
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Oh Mann An und für sich ja lobenswert, dass sich der Papst dafür einsetzt, den Bären am Leben zu lassen. Den Einfluss des Papstamtes darf man nicht unterschätzen!
Aber die Begründung, den Bär deshalb am Leben zu lassen weil er quasi ein Vorbote des Papstbesuchs sei, zieht die Sache meiner Meinung nach schon wieder ins Lächerliche.
Dann sag ich der Schafe reißende Bär ist ein Vorbote der bevorstehenden Apokalypse, des jüngsten Gerichts, des Weltuntergangs! Tötet ihn! Das ist die einzige Chance, die Welt zu retten!

Oder man nimmt den Bären einfach als das, was er ist. Ein großes Raubtier, das ohne bösen Hintergedanken seiner Natur folgt und im Moment dort unterwegs ist, wo seine Vorfahren vor Jahrtausenden schon gelebt haben. Lange bevor der Mensch als selbst ernannte Krone der Schöpfung gemeint hat, das "kindermordende Ungetüm" ausrotten zu müssen.
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23.05.2006 16:32 Uhr von DerGugger
 
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Naja, ein Bär ist eben ein Raubtier. und als solches hat er in einem von Menschen besiedelten Gebiet nix verloren. Es gibt genug Wanderer die auch mal mitten im Wald unterwegs sind - dann viel Glück wenn plötzlich der Bär vor denen steht.
Ich würd den irgendwohin bringen wos noch Bären gibt, Russland, keine Ahnung wo genau, aber auf keinen Fall in Deutschland !
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23.05.2006 17:30 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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Raubtiere haben in von Menschen besiedelten Gebieten nichts zu suchen?

Meinst du:
a.) Der ist direkt vom Mond auf Bayern gefallen?
b.) Österreicher sind keine Menschen?
c.) Alle Katzen, Hunde, Adler, Hechte, Libellen, Ameisenlöwen in besiedelten Gebieten gehören erschossen?

Natürlich ist ein wenig scheuer Bär ein Problem, wie ich in meinem Kommentar zur ersten bayrischen Bären news schon geschrieben habe, dennoch kann man den vielleicht mit Gummigeschoßen, die ihm blaue Flecken unter den Pelz braten, umerziehen, dass er sich im Wald versteckt.

Wanderer die sich im Wald im Gebüsch rumtreiben und dort auf scheue Bären treffen gehören gefressen, ein wald ist kein Kirmes, das darf die Bevölkerung auch mal wieder merken. Dann haben Leute wie ich auch nicht mehr ein so großes Problem mit Naturschutzgebietsschutz, Waldbränden, und dem ganzen Müll den die Leute hinterlassen, weil sie denken auf ihrem Kirmes fegt ja abends ein armes Schwein.
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23.05.2006 17:35 Uhr von Enny
 
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ist aber Zufall: Niemand interessiert sich für den Papst. Und warum sollte es bei dem Bären ausgerechnet anders sein. Da kann man wieder sehen was für eine merkwürdig, verquere Denkweise die hohen Katholiken haben.
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23.05.2006 17:53 Uhr von Mondelfe
 
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wie ich schon in dem anderen Kommentar geschrieben habe...

ich hoffe, der Bär geht zurück nach Österreich und kommt dort auch rechtzeitig an, denn dort steht er ja allem Anschein nach nicht auf der "Todesliste"...
(In meiner Tageszeitung (Siegener Zeitung) steht, dass in Österreich 20 Braunbären in freier Natur leben...)
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23.05.2006 18:27 Uhr von sadra
 
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ich sah ein Licht und es sagte....sagte...sagte....RÜLPS!

Was solln der Besuch des Papstes in Bayern für einen Zusammenhang mit dem Bären haben? Einen göttlichen etwa?

HALLO???

Ist das die einzige Macht die der Papst besitzt?! Schieb es auf Gott und hoffe das keiner den Pelzischmusibären abknallt?!

Na hoffentlich haben das die Börsianer gehört? :-D

Gruß Sadra
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23.05.2006 19:55 Uhr von zagor
 
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noch ein Bär: hat sich heute zu Wort gemeldet: Der Stoibär...LOL

Habe eben seine Erklärung für den Abschuss im Radio gehört, soweit ich ihm folgen konnte wollte er folgendes sagen:
Es gibt viele Bären, die einen machen keinen Ärger, die anderen schon, das sind dann Problembären und ein Braunbär ist ein Problembär... oder so.

Ich verstehe diese Aufregung nicht, anstatt das Tier zu betäuben und nach Ösiland zu seinen Artgenossen zu bringen (von mir aus auch in einen Zoo) MUSS das Tier erschossen werden.
Was will Bayern damit demonstrieren?

Ach ja, vielleicht wollte der Papst ja auch nur sagen, dass man Bären einfach in Ruhe lassen soll...
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23.05.2006 20:13 Uhr von Xylankant
 
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Genau! Ausländer raus aus, ach ne Bären raus aus Deutschland!
Was is das denn bitte? *lol*
*Wir* sind ja wohl zuerst in *deren* Lebensraum eingedrungen, jetzt hohlen sie ihn sich zurück *muhar*
Ich sage nur: Das ist die Apokalypse! ([email protected])...
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23.05.2006 20:14 Uhr von Mi-Ka
 
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Wenn schon, dann aber: "Der Bischof ließ daraufhin dem Bären einen Sattel auflegen und ritt auf dem Raubtier nach Rom. Dort ließ er den Bären frei."

Also ich fände das ganz nett, wenn der Bayern-Ben das auch machen würde.
Wäre sicherlich ein ganz hübsches Medienspektakel.
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24.05.2006 01:43 Uhr von hias57
 
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Wer es glaubt: Was habt ihr denn? Schließlich hat die Jungfrau Maria ein Kind namens Jesus zur Welt gebracht, der dann unter anderem mal übers Wasser wandelte. Also wird wohl auch der Bär der göttliche Vorbote des Papstbesuches in Bayern sein.
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24.05.2006 07:40 Uhr von zenon
 
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Klappts noch? Wer hat als nächstes was dazu zu sagen? Der Gemeinderat von Altötting?
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24.05.2006 09:11 Uhr von krausenbaum
 
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find ich gut, dass der vatikan sich des bären annimmt.
dann wird er ja wohl auch für alle schäden aufkommen die er anrichtet.
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24.05.2006 12:23 Uhr von kollegeahmed
 
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Senile und Gestörte im Vatikan: Es ist erschreckend, wieviele Katholiken einen Mann verehren, der solchen Schwachsinn von sich gibt...

Nun zu den Deutschen allgemein: Alles was nicht ins Konzept passt, gnadenlos eliminieren.. Sei es der nicht-anpassungsfähige Braunbär oder der Ausländer, Einheitsbrei um jeden Preis, bei so einer Mentalität wunderts kaum dass ein Herr H. vor einigen Jahrzenhnten in D als Diktator sein Unwesen treiben konnte...

Scheint wohl in den Genen zu liegen... Arme Deutsche !
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24.05.2006 14:59 Uhr von Hirnfurz
 
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Mir fällt was auf! "Schließlich führe der Papst zum einen den Bären in seinem Wappen, zum anderen müsse "Kundigen" sofort auffallen, dass die Wanderung des Bären aus Italien drei Monate vor dem Besuch des Papstes in Bayern kein Zufall sein kann."

Mir fällt auf, daß dieser Greis zu viel Zeit hat! Das fällt mir auf!
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26.05.2006 22:32 Uhr von v-n
 
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absolut lächerlich: Als ob der Bär sich um den Papst scheren würde!

Auch diese Geschichte mit dme Papst, der auf einem Bären geritten sein soll ist absolut lächerlich!

Das sind wieder mal diese maßlosen Übertreibungen, wie man sie den Anglern immer andichtet..

Abschießen würde ich den Bären aber auch nicht!
Wozu gibt es Betäubungsgewehre?
So manch ein Zoo würde sich sicherlich über einen neuen Bären freuen.

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