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Fusionsreaktor: Rätsel der magnetischen Eindämmung gelöst

Amerikanische Physiker von General Atomics berechneten, wie die magnetische Eindämmung von Fusionreaktoren modifiziert werden muss, um die blitzartigen Entladungen, die die Reaktorkammer schädigen können, zu vermeiden.

Eine chaotische Störung des Magnetfeldes soll verhindern, dass der erste Testreaktor "Iter" in Cadarache in Frankreich die magnetische Eindämmung verliert, ohne den Verlauf der Feldlinien zu beeinträchtigen.

In dem Testreaktor werden in einem heißen Plasma Wasserstoffatome zu Helium fusioniert. Diese Methode wurde von der Sonne abgeschaut und soll in Cadarache das erste Mal unter Kraftwerksbedingungen Energie liefern.


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WebReporter: Landschaftsarchitekt
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rätsel, Fusion
Quelle: www.netzeitung.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2006 03:24 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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Die Eindämmung war eine der Hauptprobleme beim Bau eines Fusionsreaktors. Ich hoffe die Lösung liefert ein kontrollierbares Sonnenfeuer.
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23.05.2006 10:06 Uhr von Fabian030
 
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hoffen man sollte nicht mit kräften spielen, die man nicht versteht.
nicht, dass nachher frankreich fehlt. ;)
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23.05.2006 10:11 Uhr von normalo78
 
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kleiner Fehler "...soll verhindern .... Eindämmung nicht verliert,..."

Das "nicht" muß weg ;).

Ansonsten zur news, sehr interessant und ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Allerdings habe ich immer ein Problem damit, wenn ich lese "amerikanische Physiker (Wissenschaftler etc.)", denn oftmals sind die dortigen Wissenschaftler aus aller Herren Länder eingekauft, die Ergebnisse aber werden "amerikanisch".

Gruß
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23.05.2006 10:14 Uhr von Thaliur
 
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Zukünftige Energie :): Na bitte, es geht doch. Break-Even liegt hinter uns, und jetzt gibt es ein stabiles Schirmfeld.
Der Heliumplasma-"Abfall" sollte kein großes Problem darstellen, und Wenn die Abschirmung ausfällt, bricht die Reaktion ohne Kernschmelze zusammen (jedenfalls hoffe ich, dass das immer noch der Fall ist).
und in ein paar Jahrhunderten gibt es dann Kriege um "schweres Wasser", aber bis dahin gibt es vielleicht wieder eine andere gute Energiequelle (orbitale Solarkraftwerke?)
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23.05.2006 10:24 Uhr von normalo78
 
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In ein paar Jahrhunderten wird man doch hoffentlich so weit sein, die Kernfusion ohne radioaktive Isotope durchzuführen. Schließlich besteht ein großer Vorteil der Kernfusion darin, grundsätzlich ohne radioaktive Materialien auszukommen und auch keine radioaktiven Abfälle zu produzieren.

Gruß
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23.05.2006 14:37 Uhr von Isamu_Dyson
 
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verkaufe halben planeten bei ebay: hmm wie war das bei den klingonen? bald fehlt der erde ein grosser teil^^

die energiequelle wäre toll...fast unendlich energie und gut kontrollierbar. nur wenn dabei ein fehler passiert...gute nacht menschheit.
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23.05.2006 14:51 Uhr von SunSailor
 
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Man sollte aber bei aller Euphorie für die: Fusionstechnik nicht vergessen, dass der Beweis, dass damit eine postive Energiebilanz erzeugt werden kann, noch aussteht. Bisher schlucken die Fusionsreaktoren nur. Das Problem ist ja unter anderem, dass auf der Erde wesentlich höhere Temperaturen nötig sind, als in der Sonne. Diese Energie muss ja auch von wo kommen und kann somit das ganze Kartenhaus noch zum Einstürzen bringen. Wäre zwar höchst bedauerlich, aber man muss realistisch bleiben.
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23.05.2006 17:16 Uhr von Henniksen
 
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@Isamu_Dyson: Was soll da schon passieren ??
Im schlimmsten Fall bricht das Plasma zusammen und die Fusion bricht ab...

Als das erste mal eine Fusionsbombe gezündet wurde, ja DA war man nciht sicher ob der Fusionsbrand vielleicht auf die gesamte Athmosphäre übergreift und die Erde innerhalb 0.05 Sekunden vaporisiert und das gesamte Universum in einer Singularität verschwindet.
Zuegeben, das wäre das schlimmste Scenario, es könnte sein dass dieser Effekt auf unsere Galaxie beschränkt ist.
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23.05.2006 17:31 Uhr von Schwertträger
 
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@SunSailor: Yepp !! Das müssen wir halt abwarten: Aber ich halte die Technologie momentan noch für unsere Vielversprechendste.
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23.05.2006 19:17 Uhr von Deniz1008
 
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Wie wäre es mit Warp-Eindämmungsfeld die sollten wieder mal ein bißchen mehr star trek filme gucken.

lol*

mfg

Deniz1008
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23.05.2006 20:43 Uhr von CHR.BEST
 
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@Deniz1008: Der Warp-Antrieb in Star Trek bezieht seine Energie aus einem Materie-Antimaterie-Reaktor und nicht aus einem Fusionsreaktor ... nur so nebenbei bemerkt.

Ansonsten kann ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Erstmal muß die Energiebilianz positiv werden und dann muß sich dieser Reaktortyp erst gegen bereits etablierte Reaktort-/Kraftwerkstypen durchsetzen. Dafür winkt am Ende eine saubere und unerschöpfliche Energiequelle. Bis dahin ist es allerdings noch ein harter und langer Weg. Denn wie heißt es so schön: Per ardua ad astra
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23.05.2006 23:12 Uhr von md2003
 
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hoffentlich geht da nichts schief! Kernfusion ist ja fast noch heikler als Kernspaltung!

Dennoch vielleicht die Lösung aller Energieprobleme!
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24.05.2006 10:36 Uhr von rolf.w
 
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Patent? Und wenn es funktioniert, wer bekommt dann das Patent und damit die Verfügungsgewalt über diese Energie? Die internat. Staatengemeinschaft oder die Amerikaner, damit sie bestimmen können, wer Wohlstand haben darf und wer nicht?
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24.05.2006 13:12 Uhr von MaltiMartin
 
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Erst informieren dann hier kommentieren.

Die Aussage, daß Kernfusion heikler sei als Kernspaltung, ist schon mal ad absurdum geführt. Und Energieausbeute wurde auch schon nachgewiesen, nur noch kein Dauerbetrieb.

Einfach mal googeln, informiert ungemein.
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24.05.2006 19:36 Uhr von kohlmuschi
 
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müsste nicht eine industrie, die energie "produziert" und zur verfügung stellt, und eine positive energiebilianz hätte, ihren kunden noch geld zahlen, damit sie ihnen die energie abnimmt.. ? ;)
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25.05.2006 01:47 Uhr von fin-eek
 
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@md2003: Nein, die Kernfusion ist nicht genauso heikel wie die Kernspaltung und schon gar nicht noch heikler.

Das liegt an einem grundlegenden Konstruktionsprinzip der Reaktoren: Während Spaltreaktoren ihren kompletten Vorrat an spaltbarem Material (in Form der sogenannten "Brennstäbe") direkt im Reaktorbereich "vorhalten" müssen (hier geht´s u.a. um den "kritischen Zustand", also die "kritische Masse"), wird in die "Brennkammer" eines Fusionsreaktors immer nur die Deuterium-/Tritiummenge eingespritzt, die für die Aufrechterhaltung des Fusionsplasmas erforderlich ist.

Mit anderen Worten: In einem Spaltreaktor können bei einem Störfall, der mit einer Schmelze des Reaktorkerns einhergeht, die gesamte Energie des vorhandenen spaltbaren Materials (also "Brennstoff" u.U. für mehrere Jahre) und die gesamten teilweise höchstradioaktiven Zerfallsprodukte, die bereits während des Betriebs angefallen sind, in kurzer Zeit freigesetzt werden.

Da sich aber beim Fusionsreaktor (verglichen mit einem Spaltreaktor) "fast" kein Energieträger im Reaktor selbst befindet, sind auch die maximal möglichen Auswirkungen bei einem Störfall sehr begrenzt - einfach weil das Material nicht da ist.

Gruß,
Steffen
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26.07.2006 00:41 Uhr von Deniz1008
 
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@CHR.BEST ! Das Eindämmungsfeld funktioniert auf die selbe weise, wie die betreffenden fusionsreaktore im star trek universum, bsp. auf der enterprise ncc 1701-d.

mein hinweis bezog sich auf das eindämmungsfeld und nicht auf welcher weise die energie erzeugt wird.

der materie-antimaterie-(fusions-)reaktor funktioniert nur dann stabil wie die eindämmung solange auch gut funktioniert.

ist die eindämmung instabil bzw. flukturiert oder fällt ganz aus, dann lässt sich der materie-antimaterie-reaktor nicht mehr kontrollieren und es kommt zur explosion. (materie + antimaterie = kabuff)

der warpantrieb spielt in diesen zusammenhang auch eine große rolle.

ich bitte um deine kenntnisnahme.

mfg

Deniz1008

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26.07.2006 00:45 Uhr von Deniz1008
 
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@CHR.BEST ! siehe auch http://memory-alpha.org/...

http://memory-alpha.org/...

da sieht man schon wie nahe o. weit die fiktion von der realität qausi entfernt ist.

mfg

Deniz1008


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