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Montenegro: Proserbische Parteien drängen auf Neuauszählung

Während die EU das Referendum der montenegrinischen Bevölkerung trotz knapper Mehrheit annimmt, drängen die proserbischen Parteien auf eine Neuauszählung der 480.000 Wählerstimmen, da 25.000 noch nicht ausgezählt waren.

Folgende Mindestbedingungen hatte die EU gefordert: Mindestens 50 Prozent Wahlbeteiligung und mindestens 55 Prozent der Stimmen für die eine oder andere Entscheidung.

Die Wahlbeteiligung lag bei 86,3 Prozent, das Votum der Bevölkerung für eine Abspaltung jedoch nur bei 55,3 Prozent. Für die amtierende EU-Ratsvorsitzende Ursula Plassnik aus Österreich reichen die 0,3 Prozent über den Vorgaben nach Regeln der OSZE.


WebReporter: Landschaftsarchitekt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, Montenegro
Quelle: www.netzeitung.de

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23.05.2006 02:04 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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Wenn da wirklich noch 25.000 Stimmen gefehlt haben kann ich verstehen wenn die proserbische Fraktion noch einmal auszählen lassen will.

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