22.05.06 20:31 Uhr
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Krebs bei Tasmanischen Beutelteufeln könnte aus Gendefekt resultieren

Etwa 80 Prozent der Tasmanischen Beutelteufelpopulation haben eine Gesichtstumorerkrankung (ssn berichtete), die sich weiterhin ausbreitet. Wissenschaftler auf einer Veterinärskonferenz in Hobart teilten mit, dass die Erkrankung sehr selten sei.

Dr. Richmond Loh erklärt, dass es sich bei dem Tumor um eine Erkrankung handelt, die von sekretorischen Nervenzellen ausgeht und offensichtlich durch einen Gendeffekt verursacht wird.

Loh fügt hinzu, dass die Kenntnis der genetischen Vorbelastung, die zur Erkrankung führt, vielleicht ein Vorauswahlkriterium für Tiere ist, die in einem selektiven Zuchtprogramm (ssn berichtete) zur Arterhaltung vermehrt werden sollen.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Beute
Quelle: www.abc.net.au

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2006 20:23 Uhr von ophris
 
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Leider eine jener "Never ending stories", aber was geschieht wenn die Tiere früher schon so stark dezimiert wurden, dass es nur noch Tiere mit dem Defekt gibt? Sekretorische Neuronen, oder neuroendokrine Zellen sind Nervenzellen die funktionell so differenziert sind, dass sie Hormone in den Kreislauf sezernieren. Das Schilddrüsenstimulierende Hormon TSH, oder Gonatropin gehören dazu. Neurosekretorische Hirnareale sind z.B. die Hirnanhangsdrüse oder die Zirbeldrüse.
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22.05.2006 20:39 Uhr von ophris
 
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Das Hormon heisst Gonadotropin -sorry-: was mir trotzdem noch etwas unverständlich erscheint, ist die Ausprägung des Tumors. Wenn diese Zellen irgendwie in ihrer Funktionalität eingeschränkt sind, dann müsste das doch Auswirkungen auf den gesamten Organismus der Tiere und nicht nur auf ihren Gesichtsbereich habe. Was haben Sektionen toter Tiere bisher ergeben?
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22.05.2006 22:12 Uhr von daggetthebeaver
 
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Eingriff in die Natur: Der besserwisser "Mensch" hat absolut keine vorstellung von den zusammenhängen in der natur und pfuscht trotzdem darin rum. Wenn die natur vorgesehen hat die tiere aussterben zu lassen, dann sollten sie´s auch dürfen. Andererseits sieht man hervorragend, was dem menschen droht, wenn jeder dödel seinen trieben nachgehen darf...

Intelligenz ist auch erblich...
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22.05.2006 22:42 Uhr von The_Nothing
 
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dagget: Wenn die Natur vorgesehen hat, dass der Mensch diese Art vielleicht erhalten kann, dann sollte er das auch tun dürfen...
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22.05.2006 23:39 Uhr von md2003
 
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Das ist ja irgendwie schon eine krasse Sache! 80 Prozent haben diese Gesichtstumorerkrankung:-(

Echt der Hammer!
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23.05.2006 10:14 Uhr von TheWidowmaker666
 
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@dagget: Die Frage ist dann doch eher wodurch diese Gendefekte entstanden sind, kann mir gut vorstellen, dass das von "der Natur" nicht so geplant war, sondern durch Giftstoffproduktion der Menschen passiert ist.
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24.05.2006 14:03 Uhr von ringom
 
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sehr selten?

Bedeutet wohl, bei anderen Lebewesen sehr selten?
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25.05.2006 00:42 Uhr von ophris
 
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@ringom: danke für Deine Bemerkung. Es ist eigentlich davon auszugehen dass es sich bei der Erkrankung im allgemeinen um eine seltene Erkrankung handelt, bei den Beutelteufeln jedoch, warum auch immer, ein Spezialfall vorliegt. Interessant wären nun natürlich diese anderen Fälle un deren Ursachen, vielleicht kann man ja was nützliches draus lernen/machen.

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