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Altbundespräsident Herzog hält EU-Erweiterung für skandalös

Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident, hält die Erweiterung der EU um die Staaten Rumänien und Bulgarien unter gegebenen Voraussetzungen für "völligen Mumpitz".

Wenn die Staaten es bis zum 1. Januar 2007 nicht schafften "ihre Hausaufgaben zu machen", und die EU zu nachgiebig reagiere, dann drohe eine Verstärkung der EU-Verdrossenheit in der europäischen Bevölkerung, so Herzog.

Volker Kauder (CDU) meint, der zu nahe Termin sei nicht mehr zu ändern und sein Parteikollege und hessischer Ministerpräsident Roland Koch ist der Meinung, der Fehler sei nun mal passiert, aber eine Verzögerung würde auch keine Abhilfe schaffen.


WebReporter: landschaftsarchitekt
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Erweiterung
Quelle: www.netzeitung.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2006 18:02 Uhr von 666leslie666
 
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Da muss ich: dem Herzog mal ausnahmsweise Recht geben

Was wollen wir mit Rumänien und Bulgarien.

Ahhh habsch vergessen die Industrie braucht neue Standorte. Müssen ja noch n paar Arbeitsplätze verlagert werden.

Mfg jp
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22.05.2006 18:54 Uhr von unimatrixMC
 
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Skändalös finde ich: die Überschrift dieser News ;)
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22.05.2006 18:57 Uhr von necesite
 
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Scandalous: [spr.: Skändalös] ist das beabsichtigte oder irrtümliche Fehlverhalten angesehener Personen oder Institutionen, das mittels der Medien öffentlich gemacht wird und hohes Aufsehen erregt.
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22.05.2006 19:34 Uhr von Buster_
 
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Wo er Recht hat: hat er Recht.

Klasse die Aussage des Hessen Koch " der Fehler sei nun mal passiert."

So einfach ist das in der Politik, wird ja auch niemand für seine Fehler zur Verantwortung gezogen (im schlimmsten Fall muss Koch nur den Stuhl im Plenarsaal wechseln).
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22.05.2006 20:26 Uhr von megaakx
 
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Wie toll: Deshalb lernen die Politiker auch nie aus den Fehlern, weil sie es einfach nicht ausbaden müssen. Wäre ja auch ganz was Neues.
Ich bin jedenfalls der selben Meinung wie unser Altbundespräsident.
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22.05.2006 22:46 Uhr von stellung69
 
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15 war genau richtig Schon die Erweiterung um 10 Länder war ein Fehler, jetzt sollte man den Verein mal zumachen!
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23.05.2006 08:03 Uhr von opppa
 
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stellung69: nicht zumachen , a u f l ö s e n !!
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24.05.2006 03:31 Uhr von legionaer
 
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Nichts ist von ewig. Auch ein 1000 jähriges Reich dauerte nur 12 Jahre. Leider dauert der gescheiterte Versuch EU schon zu lange.
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24.05.2006 10:19 Uhr von Otto von Bismarck
 
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EU an sich ist ein durchaus interessantes Konuept und ich fände es gut, wenn es gelänge, doch die Öffnung nach Osten verzögert die Entwicklung der alten Staaten um Jahrzehnte.
Das die EU funktioniert hat Irland bewiesen, welches Jahrzehnte lang nur bezog und inzwischen mehr einzahlt als zurückerhält.
Doch ich habe mehrere BEfürchtungen:
erstens glaube ich, dass die EU in unseren osteuropäischen Mitgliedsstaaten als unerschöpfliches Geldsäckel betrachtet wird, anders kann man den Wandel in der polnischen Europapolitik (vorher EU toll und super <-> nachher EU scheiße) nicht erklären.
Auch finde ich es schade, dass jegliche weitergehende Entwicklung der EU auf Jahre verloren ist, bloß weil jene Hungerleider fürchten sie kämen zu kurz, obwohl sie ja eh nur profitieren.
Und zweitens habe ich den Eindruck, dass jeglich Mitgliedsland nur seine Bürokraten nach Europa schickt, denn anders ist wohl kaum dieser aufgeblasene Verwaltungsapparat zu erklären, der sogar uns deutsche Weltmeisterbürokraten neidisch werden lassen könnte.

Insofern stimme ich Herzog zu und halte es für das beste, jegliche EU Erweiterung für die nächsten 50 Jahre auszusetzen, sowie eine abgespeckte Kernunion zu begründen.

Meine Gedanken.

Gruß
Otto von Bismarck
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24.05.2006 12:50 Uhr von ringom
 
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Kann man Herzog: nur Recht geben mit Ausnahme von
<
dann drohe eine Verstärkung der EU-Verdrossenheit in der europäischen Bevölkerung, so Herzog.
>
die EU-Verdrossenheit kann nicht mehr gesteigert werden, die ist schobn am Anschlag.

mho
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24.05.2006 20:50 Uhr von plattererick
 
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Der Mann hat recht: Ich frage mich nur wo die Osterweiterung aufhört? Wann werden wir wohl China als neues EU Mitglied begrüßen? Und wer soll das alles bezahlen?

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