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Microsoft testet "Prepaid-Computer"

Menschen in Entwicklungsländern haben seit geraumer Zeit die Möglichkeit Prepaid-Handys zu kaufen und sich Gesprächsguthaben zu kaufen. Microsoft versucht nun mit einem weltweiten Test herauszufinden, ob sich dieses Modell auf PCs anwenden lässt.

Damit will man versuchen, Computer in Entwicklungsländern verfügbar zu machen, denn über eine Milliarde Menschen weltweit wäre in der Lage für die Nutzung zu zahlen, hat aber nicht das Geld einen eigenen PC zu kaufen.

Der Nutzer kann Guthaben kaufen und sobald dieses verbraucht ist, werden die Programme gesperrt, bis neues Guthaben gekauft wird. Oft ist es nicht das Einkommen selbst, das die Nutzung in diesen Ländern unmöglich macht, sondern die Unregelmäßigkeit.


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WebReporter: sven_camrath
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Computer, Prepaid
Quelle: seattlepi.nwsource.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2006 17:19 Uhr von sven_camrath
 
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Finde ich eine sehr gute Sache - in der News sind noch ein paar interessante anderen Fakten, wie zum Beispiel die Entwicklung eines 100$ Notebooks für solche Länder.
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22.05.2006 18:53 Uhr von Spaßbürger
 
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LOL! Also jetzt mußte ich wirklcih mal sehr lachen!

Ich denke das da schnell ein paar Leute dabei sind und irgendwelche Software entwickeln das die Programme sich nicht sperren.
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22.05.2006 19:35 Uhr von tobe2006
 
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@autor: ähm naja 100$ hört sich für uns vllt "wenig" an, aber für welche leute in der dritten welt die im jahr 200-400€ oder auch weniger verdienen is das wohl sehr viel..
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22.05.2006 19:53 Uhr von wulle383
 
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Für die Software: Das ist ja wohl ein Witz - warum sollten Menschen in diesen Ländern Geld für Software ausgeben - die UN täte gut daran freie (wie Bier) Software zu verwenden die definitiv Praxistauglich ist ... aber der Markt wirds regeln ;-/
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22.05.2006 20:12 Uhr von POMMES_1989
 
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abzocke: also ich finde das ist abzocke
nen PC mit "münzeinwurf" irgendwann hat man den preis für den PC doch locker raus
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22.05.2006 20:25 Uhr von blutherz
 
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hm wie wärs: erstmal Bildung bzw Zugang zu dieser durch Hochschulen usw, Infrastukur ala Strom und fliessend Wasser den Ländern zu bringen.
Glaub wenn die Lernen könnten anstatt täglich jeden Tag mit der Waffe in der Hand ums essen kämpfen zu müssen und Strom zum Bücher lesen hätten könnten die auch selber PC entwickeln.
Da bietet M$ aber mal komplet am Enduser Bedarf dran vorbei...auch einen Prepaid PC können die nicht essen...
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22.05.2006 20:50 Uhr von ccwm
 
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Clever es wäre natürlich auch möglich, hiesigen "Computerschrott" zu sammeln und den Entwicklungsländern zu überlassen, samt freier Software. Aber daran kann Microsoft ja nichts verdienen.

Warum einem Hungernden das Fischen beibringen, wenn man ihm Fische verkaufen (bzw. vermieten) kann....
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22.05.2006 21:28 Uhr von dracula89
 
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software in entwicklungsländern: ich habe neulich im fernsehen einen bericht gesehen, in dem gezeigt wurde, dass in vielen entwicklungsländern open source programme verwendet werden. microsoft versucht meiner meinung nach, die armen nur noch ärmer zu machen.
z.b. in brasilien müssen behörden open source benutzen, wenn möglich. und allgemein wird in brasilien sehr viel open source genutzt.
microsoft wird durch seine geldgier auch irgendwann untergehen!

mfg
ich
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22.05.2006 23:02 Uhr von PingCheater
 
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genial! Bill Gates überrascht mich imemr wieder aufs neue!
Dieser Mann hat nun auch einen Weg gefunden, die auzunehmen, die eigentlicfh kaum was haben- genial! Ich befürchte nur, er unterschätzt, die Genialität von einigen Leuten- was ist zum Beispiel, wenn man auf diesen MS- Computer gaz andere Software aufspielt, die sich nciht sperrt? Was ist, wenn man eine nciht extra für diesen PC preparierte Windoows Version benutzt, oder noch besser- Linux? Dann hat er den Leuten die PCs geschenkt? Sehr gütig, muss ich sagen!
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22.05.2006 23:10 Uhr von tobe2006
 
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in den 3ten welt ländern gibts doch sehr viele analphabeten..wie sollen die am pc schreiben ? die sollten wohl doch erst ma geld darein stecken
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22.05.2006 23:15 Uhr von ccwm
 
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@PingCheater: ganz so neu ist die Idee nicht. Die US-Agrarindustrie holt sich schon seit Jahren die Entwicklunghilfe zurück, indem sie in die dritte Welt nur unfruchtbares Saatgut verkaufen, damit die Bauern ihre Saat nicht selbst produzieren können und Jahr für Jahr neu einkaufen müssen.
Mircosoft hat dieses Konzept nur abgekupfert...
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23.05.2006 02:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das erinnert mich an M$´s Idee prinzipiell jede Software nur als Jahreslizenz zu vergeben. Quasi wird bei Start von z.B. Excel geprüft ob der monatliche Beitrag gezahlt wurde.
Die Programme sollen sogar fast ganz über das Internet aufgerufen werden.
Fehlt noch, dass meine Daten auch noch auf M$´s Server liegen.
Eine Horrorvorstellung.

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