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Wissenschaftler messen neuen Hitzerekord in der Tiefsee

Der bisherige Hitzerekord einer heißen Quelle in der Tiefsee lag bei 402 Grad Celsius. Dank eines Tiefseeroboters konnten Forscher nun im Atlantik in 3.000 m Tiefe an einem sog. "Schwarzen Raucher" eine Temperatur von 407 Grad Celsius messen.

Bei 407 Grad erreicht das Wasser in 3.000 m Tiefe einen Zustand zwischen gasförmig und flüssig. Dieser Dampf löst Bestandteile aus umliegenden Gesteinen und bildet heiße Lösungen. Diese versorgen das Ökosystem in Quellnähe mit Nährstoffen.

Die Quelle wurde von einem Expeditionsteam des deutschen Forschungsschiffes "Meteor" am Mittelatlantischen Rücken entdeckt. Das Team erforscht zurzeit die Zusammenhänge zwischen Leben an heißen Quellen, Wasserzirkulation und Vulkanismus.


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WebReporter: md2003
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Hitze, Tiefsee
Quelle: www.stern.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2006 16:25 Uhr von md2003
 
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Falls ihr nicht wisst, wie das genau aussieht, dann schaut euch das Bild in der Quelle an. Dort ist ein "Schwarzer Raucher" zu sehen.
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22.05.2006 19:56 Uhr von Hirnfurz
 
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Echt klasse: wie die Erde sich selbst versorgt! Und das sogar in solchen Tiefen! Tja, die Erde braucht den Mensch nicht, aber wie ist es anders rum? Das wird die Mehrheit wohl nie begreifen (und NEIN, ich bin KEIN Öko - ohne diese jetzt diskreminieren zu wollen ;-) )

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