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Entschädigung für kanadische Ureinwohner

Eine gute Nachricht für die rund 80.000 verbliebenen Ureinwohner Kanadas. Anfang Mai beschloss die kanadische Regierung den Ureinwohnern eine pauschale Entschädigung von 1,9 Milliarden Dollar zukommen zu lassen.

Im Jahr 1984 wurde die letzte der sogenannten "residential schools", welche meist kirchlich betrieben wurden, geschlossen. Über Folter, Demütigung und auch körperliche Züchtigung sollten die Kinder ohne staatliche Kontrolle zu Christen erzogen werden.

Das Geld soll über staatliche Stellen verteilt werden. Dies jedoch wird mit großer Sorge betrachtet, da diesen vorgeworfen wird, die Gelder durch zu viel Bürokratie zu verschwenden. Auch sollen die Indianer den Umgang mit Geld in Kursen lernen.


WebReporter: A_R_R
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Entschädigung, Ureinwohner
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2006 14:58 Uhr von A_R_R
 
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Auf jeden Fall die Quelle lesen um die einzelnen Daten und noch mehr Fakten zu erfahren.

Meine Meinung zu diesem Thema:
Schade, das so etwas erst jetzt wiedergutgemacht wird. Und viel tragischer finde ich das auch dies erst wieder über andere Behörden gemacht werden muss, welche dann wieder die Möglichkeit haben das Geld zu veruntreuen.
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22.05.2006 18:39 Uhr von schlafmohn
 
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beispiel: daran sollte sich der südliche nachbar USA ein beispiel nehmen. ausser ein paar halbherzigen arbeitsmassnahmen und mickrige (noch weniger als bei uns) sozihilfe ist dort noch nix gekommen.

von dem ganzen reservats-unsinn ganz zu schweigen. allerdings würde das die USA etwas teurer zu stehen kommen als in kanada. meines wissen leben in den staaten noch ca. 500.000 "echte" amerikaner, na ja, fast echt. (35.000 jahre) ;)
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22.05.2006 18:58 Uhr von Mithandir
 
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@schlafmohn: Was ist denn ein "echter" Amerikaner? Sind wir jetzt wohl ein bissel in die Nazi-Schiene gerutscht gell ;) ^^
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23.05.2006 01:10 Uhr von seaofgreen
 
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herrlich: "Auch sollen die Indianer den Umgang mit Geld in Kursen lernen."

wie ein alkoholiker der dir das trinken beibringen möchte
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23.05.2006 10:30 Uhr von tobo81
 
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Rechnung: 1,9Mrd / 80.000 = 23.750$ Schmerzensgeld für jahrzehntelange Sklaverei und Folterei.

Sicherlich keine wirkliche Entschädigung, jedoch schon mal ein guter Anfang.
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23.05.2006 20:06 Uhr von ~.~
 
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Charles Darwin: hat dazu die Evolutions Theorie der Natürlichen Auslese veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:
http://de.wikipedia.org/...
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23.05.2006 20:40 Uhr von schlafmohn
 
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@mithandir: erst richtig lesen, dann richtig denken, DANN event. comment posten

falls du über eine oder mehrere der oben genannten fähigkeiten NICHT verfügst hier eine kleine beschreibung:

mit den "echten" amerikanern hab ich eher auf den fast krankhaften patriotismus der -achtung weitere anspielung- "neuen" amis angespielt, welche sich ja erst seit etwa 500 jahren auf dem kontinent tummeln.

das "echte" in anführungszeichen zu setzten ist eine form der ironie da es nun mal keine echten amerikaner gibt. wenn man nun noch gute 1,5 mio jahre zurückgeht kann man auch nicht sagen das es echte europäer gibt. denn wie du hoffentlich weisst kommen unsere vorfahren aus afrika.

in meinem comment war also nicht die spur von nazigedankengut, sondern eher das gegenteil.

du wiederum scheinst immer sofort in eine andere schiene zu rutschen.

in diesem sinne
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24.05.2006 08:49 Uhr von zenon
 
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Würden die Amis: dem Beispiel folgen wären sie ruiniert - soviel Geld können die gar nicht aufbringen um Wiedergutmachung zu leisten!
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26.05.2006 23:53 Uhr von v-n
 
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Jetzt fangen die auch noch damit an: Die sollten sich mal Deutschland ansehen und merken wozu diese Entschädigungen führen!

Der Staat ist pleite! Einmal damit angefangen kommenimmer wieder nachzügler, die auch was vom großen Kuchen abhaben wollen.

Gut, die Ureinwohner wurden vertrieben, wohingegen die "Russland-Deutschen" freiwillig abgehauen sind um dem Krieg zu entrinnen...
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28.05.2006 13:20 Uhr von webschreck
 
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Wenn ich mir überlege, wie blutverschmiert der heutige amerikanische Besitz ist, ist eine solche Entschädigung mikrig und damit ein weiterer Hohn auf alle Indianer! Es gab eine Zeit, da wurde alles abgeballert, was nur nach einem Indianer ausgesehen hat, und das nur, um an dessen Besitz zu kommen. Keiner der heutigen Amerikaner ist rechtmäßiger Besitzer von den Ländereien, über die er verfügt. Da sind Entschädigungszahlungen wohl mehr als legitim, auch, wenn sie das erlittene Leid nicht wieder gutmachen können. Und das alles in einem Land, das sich gerne als Weltmacht und Allheilmittel für das Wohl der Menschheit betrachtet. Unglaubwürdiger kann sich ja wohl niemand machen!

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