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Bestechung bei DaimlerChrysler: Millionenstrafe droht

Nach Ermittlungen der US-Börsenaufsicht und des US-Justizministeriums wegen Bestechungszahlungen droht DaimlerChrysler eine Strafe in dreistelliger Millionenhöhe. Daimler schlägt einen Vergleich von 501 Millionen Euro vor.

Daimler selbst möchte über die im aktuellen Geschäftsbericht vorhandenen Informationen über die Untersuchungen hinaus keinen Kommentar abgeben, so ein Sprecher. Das Justizministerium ermittelt schon seit 2004 gegen DaimlerChrysler.

Laut Daimler habe man in Afrika, Asien und Osteuropa nachträglich Steuern bezahlt, die Ermittler gehen davon aus, dass in einem Dutzend Ländern Schmiergelder gezahlt wurden. Daimler will solche Verwendung von Geldern zukünftig vermeiden.


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WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Daimler, Chrysler, Bestechung
Quelle: focus.msn.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2006 19:57 Uhr von JustMe27
 
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Na, Bestechungen als Steuernachzahlungen deklarieren... n der Quelle findet man mehr dazu... Aber wehe der kleine Bürger macht sowas...
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20.05.2006 20:38 Uhr von hwc
 
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Tja: in Deutschland gehts halt einfacher, da kauft man sich ein paar Politiker und schon kann man machen was man will ohne zu befürchten, daß sich die "Gesinnungs"-Justiz einmischt.
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20.05.2006 21:04 Uhr von «azero»
 
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Nett formuliert, JustMe27. :): > Laut Daimler habe man in Afrika, Asien und
> Osteuropa nachträglich Steuern bezahlt, die
> Ermittler gehen davon aus, dass in einem
> Dutzend Ländern Schmiergelder gezahlt wurden.
> Daimler will solche Verwendung von Geldern
> zukünftig vermeiden.

Will Daimler nun die Verwendung von Geldern zur Steuerzahlung vermeiden, wie sie es bisher auch taten, oder will Daimler die Verwendung von Geldern für Schmiergelder vermeiden, womit sie sich dann wohl vom asiatischen und afrikanischen Markt verabschieden können? ... Fantastische Mehrdeutigkeit, JustMe27. :)

... Auch die Quelle schreibt fantastisch zweideutig:

"In verschiedenen Ländern habe man freiwillig nachträglich Steuerverbindlichkeiten geregelt. Durch die dadurch nötig gewordene Korrektur von Geschäftsabschlüssen habe sich das Konzernergebnis 2005 um 64 Millionen Euro vermindert. Man habe Maßnahmen ergriffen, dass solch unsachgemäßes Verhalten nicht wieder auftrete, heißt es weiter."
http://focus.msn.de/...

... Nun darf sich jeder denken, was er möchte; aber gibt´s auf diesem Globus tatsächlich noch Leute, die zweifeln, was DC meint, wenn man sagt "... _freiwillig_ in Asien und Afrika Steuern nachgezahlt, nur in Deutschland machen wir das nicht."? ;)
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20.05.2006 21:27 Uhr von JustMe27
 
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Das Problem ist das aus der Quelle auch nicht klar erging was war... In meinem Kommentar stehts ja klar und deutlich!
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21.05.2006 01:46 Uhr von Gunny007
 
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toll: na ja das läßt sich ja ganz einfach regeln.
das macht daimler, die deutsche bank, die telekom und viele andere deutsche unternehmen ja täglich.
die manager bauen große scheiße und dafür werden ein paar tausend arbeiter entlassen.
und dafür geben sie sich dann auch noch ein paar millionen prämie.
ich warte nur auf den ersten amokläufer, und ich würde ihn verstehen.
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21.05.2006 22:18 Uhr von md2003
 
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naja das ist schon ein Witz! Große Unternehmen können sich fast alles erlauben...aber wehe ein normaler Bürger vergisst, eine Einnahme von 0,50 Euro auf dem Steuerbescheid anzugeben....dann ist die Kacke am Dampfen...FRECHHEIT!!!
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22.05.2006 20:38 Uhr von kollektorfuzzi
 
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Verbrecher: Mitarbeiter entlassen , Bestechungsgelder zahlen,
ich würde den Laden Boykottieren.

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