20.05.06 19:52 Uhr
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Israelische Sicherheitspolitik fordert nächste Menschenopfer

Bei einem israelischen Luftangriff, der eine gezielte Tötung des Militärchefs des Islamischen Dschihads - Mohammed Daduh - darstellte, wurde neben Daduh auch eine Frau getötet und ihre zwei Kinder sowie vier weitere Personen verletzt.

Laut palästinensischen Behörden feuerten die Kampfflugzeuge mehrere Geschosse ab, wobei diese den Jeep Daduhs und das dahinter fahrende Taxi trafen.

Angehörige Daduhs erklärten, dass dieser eindeutig das Ziel dieses Angriffes gewesen sei. Bereits vor zwei Monaten wurde sein Bruder bei einem Autobombenattentat getötet.


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WebReporter: -Bro-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mensch, Israel, Sicherheit
Quelle: focus.msn.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2006 19:48 Uhr von -Bro-
 
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Der israelische Staatsterrorismus fordert seine nächsten Opfer. Für mich ist es nach wie vor unverständlich, wie man solch eine Politik akzeptieren kann. Es ist evident, dass die israelische Regierung mit solch einer Politik die "Gewaltspirale" weiter voran treibt und Terroristen in ihrer Meinung und Aussichtslosigkeit bestärkt. Es ist nahezu sarkastisch, dass ein Staat, welcher eine friedliche Lösung anstreben sollte, Exekutionskommandos entsendet.
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20.05.2006 20:17 Uhr von Deutsch_Bosnier1974
 
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Meinung des Autors zum Thema:: Genau meine Meinung.Aber vorsicht:man steht mit dieser Meinung auf der Abschussliste und vielleicht auch in dem Verfassungsschutzbericht.Kein Scherz.So viel zur Meinungsfreiheit in Deutschland.
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20.05.2006 23:20 Uhr von stellung69
 
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Lieber: ein Israelisches Kommando, daß gezielt einen Palästinenser tötet als ein Palästinensischer Selbstmordattentäter der wahllos Menschen umbringt. (=meine Meinung, die ich aber niemand aufdrängen möchte)
Noch besser: Frieden!
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20.05.2006 23:59 Uhr von Deutsch_Bosnier1974
 
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An Stellung69: Man sollte sich fragen,wie es zu einem Palästinensischen Selbstmordattentäter kommen kann!?Die Israelis zerstören nunmal die Handelswege der Palästinenser(zu sehen bei der Doku:Mit offenen Karten),dazu kommt die Armut im Lande,wenn du keinen Ausweg mehr aus deiner Misere weißt(keine Zukunft,Arbeit,Einkommen etc.),dann würdest auch du so handeln.Die Armut ist Schuld an Palästinensischen Selbstmordattentätern und die ist von der Israelischen Regierung gewollt.Denn das palästinensische Land sieht aus wie ein Fleckenteppich,weil wie schon erwähnt die Handelswege abgeschnitten sind.
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21.05.2006 00:20 Uhr von stellung69
 
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@Deutsch-Bosnier: Also ich schreibe hier jetzt nicht, um Israel zu verteidigen und die Palästinenser zu verurteilen, das mal vorweg genommen.

Man könnte es allerdings auch mal aus israelischer Sicht sehen: Die Palästinenser töten wahllos, sprengen sich in Bussen und Cafés in die Luft, reißen Dutzende mit in den Tod; haben nur ein Ziel: Israelis töten; Israel weiß nicht, was dagegen zu tun ist, also Strafen müssen her, Militärführer werden gezielt getötet, man versucht nur diese zu töten, manchmal trifft es auch Unschuldigen. Quasi ein Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner.
Ich finde es halt besser, wenn mit einer Tötung etwas ganz bestimmtes erreicht werden soll, nämlich eine Schwächung der Terrorstrukturen, als daß man einfach drauf los bombt nach dem Motto: Hauptsache viele Juden tot.
Die eine Seite reagiert immer auf die andere und gibt dies auch als Grund an, wer jetzt im Endeffekt recht hat, wird wohl schwer zu sagen sein.
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21.05.2006 01:05 Uhr von head-collector
 
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@ stellung69: "Man könnte es allerdings auch mal aus israelischer Sicht sehen..."

Betrachten wir es mal von beiden Seiten und wir werden feststellen, dass beide jeweils für sich Recht haben.

Was nun?

Es kann leider kein Frieden im Mittleren Osten geben.
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21.05.2006 01:05 Uhr von smog-o
 
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ach kommt... die israelis mussten sich mit stöcken und steinen gegen die palästinenser verteidigen, nachdem israel offiziell als land anerkannt war.
bis heute können die israel nicht als staat anerkennen. was soll israel denn für ein interesse an der ausbeutung und sinnlosen ermordung von pal. zivilisten haben?
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21.05.2006 13:24 Uhr von stellung69
 
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Kleiner Vergleich: Nach dem Krieg wurden Milionen deutsche aus ihrer damaligen Heimat vertrieben; Auch etwa in der Zeit mußten die Palästinenser einige Gebiete räumen.
Wo sich die Deutschen mit ihrem Schicksal arrangierten und versucht haben, das beste daraus zu machen, haben die Palästinenser die Tatsachen nicht akzeptiert und die Besatzer (bis heute) bekämpft.
Und wie sieht´s heute aus? Den nachkommen der damals vertriebenen deutschen geht´s gut und den Nachkommen der damals vertriebenen Palästinenser geht´s schlecht........
Fazit: Die Palästinenser hätten es weitaus besser haben können, müssen aber auch selber daran arbeiten. Erst wenn sie akzeptieren, daß es Israel gibt und weiterhin geben wird, sind sie auf dem richtigen Weg.
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21.05.2006 13:37 Uhr von vavau
 
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@stellung69: "Ich finde es halt besser, wenn mit einer Tötung etwas ganz bestimmtes erreicht werden soll, nämlich eine Schwächung der Terrorstrukturen, als daß man einfach drauf los bombt nach dem Motto: Hauptsache viele Juden tot."

Mit jeder Tötung eines palästinensischen Anführers und darüber hinaus immer verbunden mit der Tötung unschuldiger Zivilisten, wird die Gewalt forciert, wird der Hass stärker und stärker. Mit gezielten Tötungen erreicht man nur eins: Stärkung für Terroristengruppierungen, die noch mehr Menschen für ihre Zwecke ausnutzen können (mehr Leid = mehr Hoffnungslosigkeit)

Was diese Terroristengruppen machen, ist pervers, von ihren Anführern bringt sich keiner um, sie blenden, ja das können sie, sie nutzen die Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit des "einfachen" Mannes aus.

Doch was die Politik des Staates Israel angeht, fehlen mir nur noch die Worte. Leider ist diese Politik daran schuld, dass der Antisemitismus so stark wie noch nie zuvor ist. Traurig aber wahr, durch die faschistischen Methoden des Staates Israel wird das israelische Volk niemals zur Ruhe kommen und immer in Angst und Schrecken leben müssen.

Wie wunderschön wäre es doch mal wenn Kriege zwischen nur zwei Menschen entschieden werden würden, wenn Bush sich mit Saddam duelliert hätte und wenn sich beide am besten gegenseitig umgebracht hätten. Oder wenn Terroristenanführer (denen das palästinensische Volk scheiß egal ist) sich mit den israelischen Hardlinern treffen, um dann die Verachtung für den jeweils anderen ein und für allemal loszuwerden.

Doch so trifft es immer die zivile Bevölkerung, ganz gleich ob Juden oder Muslime, es trifft immer welche, die diesen Krieg nie wollten und einfach nur in Ruhe leben wollten.

Ich schließe mich einen Vorredner an, ich halte Frieden im Nahen Osten für unmöglich. Das ist kein Pessimismus, nur die nackte Realität.
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21.05.2006 13:42 Uhr von vavau
 
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nana: Der Vergleich der deutschen Vertreibungen und der palästinensichen hinkt gewaltig und ist eine starke Beleidigung für jeden Palästinenser. Denn die Palästinenser haben keinen Völkermord begangen, die Palästinenser haben keinen Krieg angezettelt, der zig Millionen Menschen umbrachte. Wer den palästinensichen Frust nicht verstehen kann, hat für mich keinerlei Sinn für Moralität.

Und doch lehne ich die Selbstmordanschläge in Tel Aviv, Jerusalem etc. ab, sie helfen kein bisschen, sondern geben Israel ein Alibi, auf das Israel unmöglich verzichten möchte (könnte).

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