20.05.06 17:51 Uhr
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Die USA wollen Englisch als offizielle Amtssprache einführen

Es klingt ein wenig kurios, dass die Vereinigten Staaten von Amerika seit über 230 Jahren keine offizielle Amtssprache haben. Diese soll nun aber eingeführt werden. Denn nun soll Englisch die "Nationalsprache" der USA werden.

Damit will US-Präsident Bush auf die illegalen Einwanderer reagieren. Der Kongress wird demnächst über das Gesetz entscheiden.


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WebReporter: da_don
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Englisch
Quelle: orf.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2006 17:57 Uhr von CoRe7eZ
 
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Ach was, Bush macht das nur, weil er keine andere Sprache beherrscht.

Greetz
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20.05.2006 18:21 Uhr von zyron.
 
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@ Vorredner: Hauptsache mal was gesagt, oder?
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20.05.2006 18:23 Uhr von Luzifers hammer
 
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Äh wo: In den USA?
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20.05.2006 18:41 Uhr von Kampfpudel
 
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@zyron. Wo ist der Unterschied zu Dir?
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20.05.2006 18:49 Uhr von daMaischdr
 
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@CoRe7eZ: Ich bin wahrlich kein Freund von Bush, aber das muss man ihm zugute halten: Er ist einer der wenigen (oder sogar Einzige?) US-President, der eine Fremdsprache beherrscht, nämlich Spanisch.
Wundert mich auch, dass nur Englisch als Amtssprache gelten soll und nicht auch Spanisch, wahrscheinlich ein absichtliches politisches Zeichen.
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20.05.2006 19:18 Uhr von Serinas
 
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hat schon was: Selbst wenn es im momment eher von bush dagegen genutzt wird den spanisch sprechenden teil der bevölkerung sozusagen "eins reinzuwürgen" . finde ich eine amtssprache schon ok , weile ohne amtssprache herrscht an sich in einigen berreichen ( vor allem im öffentlichen dienst ) nen ziemliches chaos
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20.05.2006 20:28 Uhr von ccwm
 
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Natürlich richtet sich das gezielt gegen die "Hispanos", sie werden von den Konservativen mittlerweile als Bedrohung empfunden (so wie hierzulande die Türken). Aber dennoch ist die Idee nicht schlecht, man sollte nicht vergessen daß Englisch die Weltsprache schlechthin ist. So gesehen wäre es Blödsinn, Spanisch zur Amtssprache zu machen, selbst wenn die "Hispanos" in der Überzahl wären...

Dann werden die US-Immigranten wohl auch bald einen Sprachtest über sich ergehen lassen müssen, oder gibt´s sowas dort schon?
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20.05.2006 20:51 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Wurde auch Zeit. Jedoch hätten die Deutschen früher nach Amerika kommen sollen, denn dann wäre möglicherweise Deutsch Amtssprache geworden, jedoch hätten sich die Amerikaner dann leichter den Deutschen verbunden gefühlt und sie möglicherweise im 1. Weltkrieg unterstützt. Die Welt sähe heute bestimmt anders aus. Aber da spielen so viele Faktoren mit rein, wodurch man das schwer vorraussagen kann, jedoch hätte Deutschland den 2. Weltkrieg nie ohne den 1. angefangen, vielleicht aber Frankreich.

Bis dann
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20.05.2006 21:02 Uhr von -pete-
 
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@Bundesprogblabla: oO falscher thread oder?

Ich wusste bisher auch nicht das die USA noch keine offizielle Amtssprache hat. Meiner Meinung nach sollte jedoch spanisch nicht vergessen werden denn es sprechen eindeutig mehr Leute spanisch als englisch
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20.05.2006 21:10 Uhr von bish
 
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immigranten: das richtet sich nur gegen immigranten und soll sonst keinen weiteren nutzen haben. bei den ameriakern sind die mexicaner sowas, wie bei uns die tuerken. die mexicaner mahen hauptsaechlich die jobs die kein amerikaner machen will und die jobs, die die amis machen wollen, machen die mexicaner billiger. aber das mit der sprache ist schon ein problem. ich habe hier ein paar mexicaner an meiner schule, die kein wort englisch koennen. und das sind sicherlich niht die einzigen. aber ohne die leute gaebe es kein gutes mexicanisches essen in amerika:D nur die leute die da arbeiten koennen halt auhc kein englisch...und wenn englisch als offizielle amtssprache gilt, muessen die ganzen firmen alle sicherheitshinweise nicht auch noch in spanisch durecken, weil vorausgesetzt wird, dass alle englisch koennen.
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20.05.2006 21:25 Uhr von JustMe27
 
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Es gab im 19. Jhd eine Abstimmung, Nicht über die Amtssprache, sondern die Landessprache. Und da wurde Englisch mit nur einer Stimme vor Deutsch als Landessprache gewählt...
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20.05.2006 21:35 Uhr von «azero»
 
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Bedeutet das nun, dass Herr Bush doch etwas kann,: daMaischdr?

> Ich bin wahrlich kein Freund von Bush,
> aber das muss man ihm zugute halten:
> Er ist einer der wenigen (oder sogar
> Einzige?) US-President, der eine Fremdsprache
> beherrscht, nämlich Spanisch.
daMaischdr

Sein Englisch ist jedenfalls immer dann, wenn er zur freien Rede überzugehen versucht, reichlich ... errrr ... merkwürdig. Und seine Aphorismen füllen mittlerweile hunderte Webseiten. ;)

» The first choice, and a choice that
» I think will work with the Iranians
» is diplomacy. And I believe we can
» accomplish this through diplomacy.
G.W.Bush, 9.5.2006, Sun City Center, Florida

... "diplomacy accomplished through diplomacy"?Bleibt die Frage: Hat er den Sinn oder die Sprache nicht verstanden?

» There was two major conflicts
» in Europe, World War I and World War II.
G.W.Bush, 9.5.2006, Sun City Center, Florida

Kein Schreibfehler: Eines Tages, da bin ich zuversichtlich, wird Herr Bush den Unterschied zwischen "was" und "were" noch herausfinden. Aber vielleicht liegt´s ja auch daran, dass er sich in zwei Sprachen gleichzeitig versucht? ;)

Hier lernt er übrigens den Gebrauch des Wortes "relationship":

"I, personally, have a working _relationship_ with Vladimir Putin and that´s very important. I´ve got a warm _relationship_ with him. It´s a _relationship_ where I can sit down with him and ask him direct questions as to why he´s made the decisions he´s made. It´s a _relationship_ where he questions me about what the intentions of the United States may be. It´s one that I value, and I think it´s an important _relationship_ not only for the United States to have, but it´s an important _relationship_ for countries in Europe for the United States to have a _relationship_ with Vladimir Putin."
G.W.Bush, 5.5.2006, White House

Man beachte im folgenden Statement das "Department Defense", "garnered" statt "gathered" (wahrscheinlich hat der Kopierer versagt, da klappt´s dann nicht mal mehr mit dem Vorlesen. ;)) und die - geschrieben wie gesprochen - "academmia":

"The third part of our plan is to develop new technologies to defend against IEDs. We´re puttin´ the best minds in America to work on this effort. The Department Defense recently garnered some 6 -- gathered 600 leaders from industry and academmia, the national laboratories, the National Academy of Sciences, all branches of the military, and every -- uhh, relevant government agency to discuss technology solutions to the IED threat."

Zum Abschluss erzählt Mr.Bush dann noch einen Witz ... Oder doch nicht?!

» The leaders of Iraq rejected this notion
» that a suicider and a thug and a terrorist
» can create civil war.
G.W.Bush, 27.2.2006, White House

... yeah, a suicider and a thug and a terrorist walk into a bar...


daMaischdr, du hast völlig Recht: Vielleicht kann er ja wenigstens Spanisch - zumindest sein Englisch dürfte vielen Spanisch vorkommen. Selbst Deutschen. ;)
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20.05.2006 23:24 Uhr von damok
 
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@justme27: Ein populärer Irrtum:

"(Washington,dpa) - Es ist offenbar ein Mythos, aber ein höchst lebendiger: "Eine einzige Stimme hat 1776 darüber entschieden, dass Amerika Englisch statt Deutsch spricht", hatte der Schwarzen-Führer Jesse Jackson den Delegierten des Demokraten-Parteitages in Los Angeles zugerufen. Damit wollte er klar machen: Auf jede Stimme kommt es an. Der US-Kongress soll Ende des 18. Jahrhunderts mit nur einer Stimme Mehrheit beschlossen haben, Englisch statt Deutsch zur Amtssprache der USA zu machen. Der Publizist Robert Cullen hat nun in "Washington Post" versucht, den Mythos ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen: "In einfachem Englisch (nicht Deutsch): So war es nicht!" 1794 habe eine Gruppe deutscher Einwanderer aus Virgina eine Eingabe an den Kongress gerichtet, dass Bundesgesetze auch in Deutsch gedruckt werden. Am 13. Januar 1795 habe das Repräsentantenhaus darüber debattiert, konnte sich aber nicht einigen. Der Antrag auf Vertagung sei schließlich mit 42 zu 41 Stimmen abgelehnt worden - das falsch interpretierte Votum..."
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21.05.2006 06:12 Uhr von TeleMaster
 
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Muehlenberg-Legende: Siehe, lerne, staune: http://de.wikipedia.org/... :)
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21.05.2006 12:26 Uhr von Johnny Cache
 
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Bundy?! Das ganze erinnert mich ganz furchtbar an Al Bundys Führerscheinprüfung:

Prüfer: "Welche Sprache sprechen Sie?"
Al: "Na die selbe wie jeder andere in diesem Staat!"
Prüfer: "Also spanisch."
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22.05.2006 01:43 Uhr von Kid Rob
 
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@bish: ich glaub, das führt dann auch zu so ausschweifungen wie die von dem türken auf sat1 veränderte werbung für analphabeten-schulen...
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22.05.2006 08:02 Uhr von lucky strike
 
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die amis können doch garkein englisch: das is doch so ne abartige unterform von englisch, was die amis sprechen.
wobei "amerikanisch" ist eigentlich leicht zu lernen. man setze einfach hinter jedes wort f*ck oder f*cking und fertig ist der amerikanische satz
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22.05.2006 08:53 Uhr von Metzner
 
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@daMaischdr: Das ist nicht ganz richtig:
Clinton spricht z.B. Deutsch, wenn auch gebrochen und mit Akzent. Das haben viele ihm in den Wahlen versucht anzukreiden, er sei ob seiner Bildung kein "Mann des Volkes". Gore haette (bei korrekter Auszaehlung wohl Praesident jetzt) auch mit mehreren Fremdsprachen aufwarten koennen.

Aber die Regel ist, dass die Praesidenten nur Amerikanisch koennen. - Ich kenne Englaender, die die Amerikanischen Freunde als groesste Glaubensgemeinschaft der Welt bezeichnen, weil sie glauben, Englisch zu sprechen...
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16.06.2006 18:17 Uhr von Borgir
 
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bla bla bla: als ob der herr bush nichts anderes zu tun hätte und es nichts wichtigeres gäbe.

davon abgesehen passt es, dass die usa keine amtssprache hatten oder haben. keine eigene kultur, keine eigene geschichte. daraus erklärt sich das geltungsbedürfnis der usa. passt.

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