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China: Drei-Schluchten-Staudamm kann ein Jahr früher als geplant ans Netz

In China ist der Bau der Staumauer des Jangtse-Staudamms, dem größten Wasserkraftwerk der Welt, am Samstag abgeschlossen worden. Das 185 Meter hohe und 2.309 Meter lange Bauwerk wurde zehn Monate vor dem geplanten Termin vollendet.

Baubeginn war vor zwölf Jahren. Es wurden 28 Millionen Kubikmeter Beton und 218.000 Tonnen Stahl verbaut. Das Kraftwerk, es soll eine maximale Energieproduktion von 85 Mrd. Kilowattstunden bringen, kann jetzt ein Jahr früher als geplant ans Netz gehen.

Kritiker des Megabauwerks stellten fest, dass der Damm mit seinem 660 Kilometer langen Stausee die Fließgeschwindigkeit des Jangtse verringert hat. Dadurch und durch geflutete Dörfer, Städte und ganze Fabriken wird die Umwelt verstärkt geschädigt.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, China, Netz
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2006 11:34 Uhr von la_iguana
 
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Da hat bestimmt nie wer eine umfassende Umweltverträglichkeitsstudie erstellt, die alle Faktoren solch eines Megabauwerks gegeneinander aufrechnet. Die Probleme und Schädlichkeiten wurden atomisiert und das Bauwerk wird vollendet werden. Ob es nun eine versteckte Umwelt-Zeitbombe birgt oder nicht, spielt kaum eine Rolle.
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20.05.2006 13:15 Uhr von ArthasX
 
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bloß prestigesache: sowas macht china bloß aus prestigegründen!
die hätten rein theoretisch auch viele kleiner staudämme bauen können, was wesentlich umweltfreundlicher wäre.
aber ansehen ist eben viel wert :-/
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20.05.2006 13:36 Uhr von megaakx
 
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Ich bin mir sicher: das den Chinesen - nein, der chinesischen Regierung, die Umweltfolgen so ziemlich egal sind. Schade um die überfluteten Dörfer und Stätten wie Tempel usw...
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20.05.2006 16:07 Uhr von la_iguana
 
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@Matthias: Nicht ganz: Die Leistung (kW) entspricht ca. 18 AKWs (im Artikel ist die Energieproduktion -kwh- erwähnt).
mehr dazu:
http://www.injektion-online.de/...
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20.05.2006 16:13 Uhr von vostei
 
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20 AKWs um genau zu sein: und - es ist billiger, so wie es die chinesen betreiben zumindest....

man muss immer das gesamtsystem sehen und da sind AKWs halt teuer in Unterhalt und wenn man das Hinterher noch beachtet...
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20.05.2006 16:52 Uhr von Setup.exe
 
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Tja, falsch, neun: Es sind grad mal neun, da die, um Hochwasserschutz gewährleisten zu können, den Damm nicht immer ganz voll lassen können und im Herbst/Winter der Wasserstand auch gedrosselt werden muss. 16 wäre das Wunschziel, wird aber mit Sicherheit nicht erreicht. Wenn die mit 16 rechnen, werden die viel zu oft Stromausfälle haben.
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20.05.2006 21:31 Uhr von marshaus
 
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schon traurig: weil es wirklich eine zeitbombe ist und wir werden es bald schon merken.
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21.05.2006 09:31 Uhr von summertime
 
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nix gegen große Bauwerke: aber das schreibt gerade zu danach zusammenzubrechen... an die Folgen darf man garnicht denken...
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21.05.2006 10:23 Uhr von rainerZ
 
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Nach zwölf Jahren Einstellung geändert? Ich denke, die Herren Parteichefs sind so glücklich nicht mehr, wie die Truppe, die vor 12 Jahren das Projekt geplant und auf den Weg gebracht hat. Es waren jedenfalls kaum hohe Persönlichkeien bei der Einweihung dabei, wie man lesen konnte. Der Hauptgrund wird sicher darin liegen, dass der Preis einer Kilowattstunde viel zu hoch sein wird. Eine Umweltschützerin hat das gestern überzeugend vorgerechnet. Und wer glaubt denn bei den bisher angefallenen Kosten, dass nach 6 oder 8 Jahren Bauzeit eine Regierung so ein Projekt noch stoppt. Das ist in China nicht anders als bei uns.
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21.05.2006 11:47 Uhr von KillA SharK
 
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umweltschützer sagen: die schäden, die man damit produziert,
machen den strom zum teuersten der welt.

da die chem. fabriken, die im überfluteten gebiet standen nicht demontiert wurden, ist das wasser auf lange zeit so verseucht, dass es nicht mehr trinkbar ist.

am oberen ende des stausees gibt es eine millionenstadt, deren abwasser das wasser wohl zusätzlich belasten wird.

die leute, die zwangsweise umgesiedelt wurden,
haben bis heute keine entschädigung oder unterstützung vom statt bekommen.

alles in allem eine sehr fragwürdige sache.
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21.05.2006 20:07 Uhr von Mr.Gato
 
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bla... Umweltzeitbombe Was glaubt ihr, soll pasieren?

Da habt ihr ma n Umweltfreundliches Kraftwerk (ok, das halt n bissel Stadte / Dorfer vernichtet) und ihr kommt ausm heulen immer noch net raus.

Der Jangtse fliesst dann langsamer.... Und? Wen juckts ausser die direkten Anwohner?
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21.05.2006 21:14 Uhr von RoOsT
 
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wenn: mich nich alles täuscht hab ich letztens gelesen, das am damm selbst schon unerwartete risse entstanden sind. wenn das ding kaputt geht wird irgendeine millionenstadt (dessen name ich vergessen hab^^) hinterm damm weggespühlt!
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22.05.2006 01:56 Uhr von Hypnotize
 
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Wenn der Staudamm bricht dann verändert sich die Neigung der Erdachse! Und jede kleine Veränderung bringt Katastrophen mit sich! Klima, etc...
Ich will gar nicht wissen, wieviel miliarden Tonen sich dann auf einmal bewegen !
Gruss
Robert

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