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Ausgestorben geglaubte Garnelenart im Südpazifik wiederentdeckt

Auf einer Forschungsreise in der Nähe von Neu Kaledonien fingen französische Biologen in 400 Meter Tiefe ein weibliches Exemplar einer Garnelenart, die seit 60 Mio. Jahren als ausgestorben gilt. Das gefangene Tier misst etwa zwölf Zentimeter.

Die Garnelenart, die von den Biologen Philippe Bouchet und Bertrand Richer De Forges bereits im Oktober entdeckt wurde, trägt den Namen Neoglyphea neocaledonica. Die Gattung enthält noch eine Art, Neoglyphea inopinata, welche 1908 entdeckt wurde.

Im Vergleich zu N. inopinata besitzt N. neocaledonica große Augen, eine rote Punktierung und einen kräftigeren Körperbau. Der Fund belegt, dass es immer noch unerforschte Flecken auf der Erde gibt, erklären die Forscher.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Entdeckung, Südpazifik
Quelle: www.cbc.ca

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2006 10:39 Uhr von ophris
 
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Wie bereits in ssn berichtet handelt es sich hierbei wieder um einen Fund aus dem Plankton. Mich würde nun einfach mal Statistiken interessieren die das Aussterben, die Wiederentdeckung und die Neuentdeckung von Arten gegenüberstellen. Vorallem hierbei, welche Arten neue Lebensräume erobern. Ich denke das wird sehr interessant sein.
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20.05.2006 14:03 Uhr von GuaranaJones
 
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hmm yam yam: lecker lecker garnele. :D
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20.05.2006 16:36 Uhr von manboo1
 
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I git i git: So ein altes Viech schmeckt bestimmt nicht mehr.
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21.05.2006 12:15 Uhr von dare_13
 
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also @ vorredner: klasse kommentare, hoffentlich waren sie die Punkte wert, die ihr dafür bekommen habt -.-
@ news: finde ich echt cool, dass sowas immer wieder passiert, dass Arten die angeblich schon seit Urzeiten ausgestorben sind auf einmal wieder da sind. Kann man eigentlich sagen, ob sie sich "neu entwickelt" haben oder ob sie einfach nur solange überlebt haben?

Ich glaube, dass wir, wenn wir das Meer zur Gänze erforscht haben, noch einige unglaubliche Spezies entdecken können und einiges sehen werden, was wir für ausgestorben oder unglaublich halten. Wir Menschen könnten im Allgemeinen sowieso noch einiges von der Natur lernen.. Mit ihr im Einklang leben ohne sie zu zerstören... Aber wir Menschen sind jawohl nicht dumm genug genau das zu tun, bei unsrer hohen Intelligenz doch nicht... ok, eher offtopic jetz aber egal :)
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21.05.2006 22:52 Uhr von ophris
 
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@dare_13: es ist schwer zu sagen ob sich die Garnelen nun weiterentwickelt haben oder nicht. Ich kann mir vorstellen dass das passiert ist, da es über den Zeitraum seit dem geglaubten Aussterben mehrere Warm- und Kaltzeiten gab und sich eventuell die Zusammensetzung des Meerwassers änderte, dem passten sich die Tiere garantiert an (Selektion in irgendeiner Art und Weise). Das hat aber offensichtlich nicht dazu geführt dass sie ihre Körpermerkmale in Bezug auf den Vergleich mit fossilen Funden verloren haben. Ein ähnliches Beispiel hierzu ist der Quastenflosser. Ich denke auch dass er sich weiterentwickelt hat. Unser moderner Quastenflosser, ein Tiefseefisch, ist garantiert eine andere Art, wie die die früher den Landgang machte. Aber auf ihn wirkten auch die Umweltveränderungen die sich über weit mehr als 60 Mio Jhren abspielten.
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22.05.2006 11:55 Uhr von Mondelfe
 
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@dare_13: ich glaub nicht, dass sie dafür Punkte bekommen haben, die gibt es erst ab einem Mindesttext von (ich glaube 50) Zeichen... ;)

Zur News:
Wer glaubt, dass die ganze Erde (Meere, Berge, Länder, Urwald etc.) schon erforscht wäre, der tut mir leid... Ich denke, dass es noch unendlich viele Pflanzen, Tiere, ja vielleicht sogar Menschenstämme gibt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat, bzw. die nur einem kleinen Bruchteil der Menschheit bekannt sind...

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