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Mexiko und Regierungen Mittelamerikas verurteilen den geplanten Zaun der USA

"Mauern sind keine Lösung des Migrationsproblems," meinte der mexikanische Außenminister Luis Ernesto Derbez auf einer Pressekonferenz, an der auch die Außenminister aus Guatemala, Honduras, Costa Rica und Nicaragua teilgenommen hatten.

Bei der gemeinsamen Veranstaltung in Mexiko Stadt am Donnerstag verurteilten die Repräsentanten ihrer Regierungen den Bau des von den USA geplanten Dreifachzauns entlang der US-mexikanischen Grenze (ssn berichtete).

Der Außenminister Guatemalas, Jorge Briz, äußerte, dass nur eine grundlegende Reform der Einwanderungsbestimmungen der USA den Menschenstrom nach Norden stoppen könne.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Regie, Mexiko, Mittel, Mittelamerika
Quelle: www.whiotv.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2006 12:07 Uhr von KleinMatthias
 
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Als die DDR in Deutschland einen Zaun bauten, waren die USA unter denen, die dieses Vorgehen am schärfsten kritisierten.
Jetzt machen sie genau dasselbe auch - und plötzlich ist das Vorgehen gut und richtig?
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20.05.2006 13:01 Uhr von prod1gy
 
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Der Vergleich hinkt ja wohl ganz gewaltig. Amerika hat ein rießiges Einwandererproblem, jährlich kommen mehr als 500.000 illegale Einwanderer über die Grenze. DIe Mauer ist natürlich nicht zu begrüßen, doch man sollte das auch mal aus der Sicht Amerikas sehen. Wenn hier jährlich 500.000 Türken illegal einwandern würden, wäre der Teufel los.
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20.05.2006 19:03 Uhr von KleinMatthias
 
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@prod1gy: Der Vergleich hinkt nur teilweise.
Denn die offizielle Begründung des DDR-Zaunes war auch darauf gestützt, man wolle die guten, lieben DDR-Bürger vor dem unkontrollierten Zuzug böser, garstiger BRD-Bürger schützen.

Nun - die USA will halt die guten, lieben US-Bürger vor der unkontrollierten Einwanderung böser, stinkender Mexikaner schützen.

Sooo deutlich unterschiedlich ist das auch nicht.

Übrigens: such mal nach dem Flash-Spiel "Border Patrol" und frage Dich mal, was man in Washington wohl gesagt hätte, wenn es so etwas damals aus DDR Programmierkreisen gegeben hätte...

Halbwegs OT: Vor einer Weile unterhielt ich mich mit einem Wirtschafts-Heini, der mir sagte, dass Mexiko lange Zeit eine recht gut gehende Wirtschaft hatte. Dann unterzeichnete man ein FTA und die guten Jobs wanderten in die USA. Seitdem ist es mit Mexiko nur noch bergab gegangen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Falls ja, wäre das eine mögliche Ursache des "Einwanderungsproblems" - und gleichzeitig ein Tool, das Problem ohne Zaun zu beheben.

Wie auch immer. Meinetwegen können sie so viele Zäune um ihr Land bauen, wie sie wollen. Aber dann will ich auch nie mehr Gemotze aus Washington hören, wenn irgendein anderes Land der Erde auch einen Zaun baut.

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