19.05.06 15:14 Uhr
 3.381
 

Leipzig: Jugendbanden terrorisieren Schüler

Seit einiger Zeit ist die Polizei im Norden von Leipzig mit erhöhtem personellen Aufwand im Einsatz, um die Schüler von drei Schulen vor den Übergriffen zweier Jugendbanden zu schützen, welche die Schüler terrorisieren.

Bei den zwölf Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren handelt es sich um zwei Gruppen, welche sich auch gelegentlich treffen. Seit Januar befindet sich eines ihrer Mitglieder, ein 18-Jähriger, in Untersuchungshaft.

Insgesamt 16 Anzeigen, vor allem wegen schwerer Körperverletzung und räuberischer Erpressung, liegen den Ermittlern gegen die Banden vor. Ein Polizeisprecher: "Sie kennen sich von der Straße her und suchen simple Anlässe um zu provozieren."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schüler, Jugend, Leipzig, Jugendbande
Quelle: www.sz-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jazzmusik: Gitarrist John Abercrombie ist tot
Terrormiliz IS ruft zu Anschlag auf Frauenkirche in Dresden auf
Cottbus: Frau findet zwei Leichen in ihrer Wohnung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.05.2006 15:01 Uhr von Tira2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bei solchen Meldungen frage ich mich immer, warum statt die Auswüchse zu bekämpfen, nicht nach den Ursachen der selben abgestellt werden - sprich allgemeine Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen.
Kommentar ansehen
19.05.2006 15:37 Uhr von ciaoextra
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Perspektivlosigkeit: berechtigt aber nicht zu kriminelles Verhalten, Respektlosigkeit und schlechtes Benehmen.
Kommentar ansehen
19.05.2006 15:42 Uhr von Bjorn42
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gebt ihnen eine Perspektive! Und zwar eine die zu deren Charakter passt. Ab in irgendein dunkles Bergwerk zum Erzabbau. Am Eingang bitte ein Schild "Natürliche Auslese".

Dann können die "normalen" Schüler wieder zur Schule gehen und sich darauf konzentrieren und deren Perspektive wird nicht verbaut. Darauf kommt es an, auf die Opfer, nicht auf die Täter.
Kommentar ansehen
19.05.2006 15:53 Uhr von Son_of_Doom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bjorn: for President!

*kopfschüttel - SSN - halt...*
Kommentar ansehen
19.05.2006 15:53 Uhr von minna81
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ausserdem, werden die Jugendlichen in unserem Land viel zu milde bestraft siehe USA da sieht es in Sachen Strafe (!) schon ganz anders aus....;0)
Kommentar ansehen
19.05.2006 16:06 Uhr von Shiggar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Tira2: In der Quelle steht, dass die Polizei wegen gefährlicher KV und räuberischer Erpressung ermittelt. Wieso schreibst du dann in einem Betrag schwere KV? Es gibt einen großen Unterschied zwischen gefährlicher KV (§ 224 StGB) und schwerer KV (§ 226 StGB). Das wird zwar in den Medien häufig verwechselt, aber mich störts doch jedesmal wieder. Sonst find ich deinen Beitrag gut.
Kommentar ansehen
19.05.2006 16:21 Uhr von minna81
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tira2: wie soll man es denn besser machen deiner meinung nach?so lapidare sozialstunden lassen kaum einen lernen.es waren mit sicherheit nicht deren ersten taten und sie werden es wieder tun.hinetr schloss und riegel haben sie viel zeit zum nachdenken....
Kommentar ansehen
19.05.2006 16:27 Uhr von Frank M.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Tira: "Stimmt, da geb ich dir Recht - ist mir wohl ein falscher Fehler unterlaufen.."

Haha..ich musste echt lachen als ich deinen Post gelesen hab. :-) Was ist den bitte ein falscher fehler?
Kommentar ansehen
19.05.2006 16:29 Uhr von cruelannexy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wenn die erst hinter schloss und riegel landen werden die erst recht weniger chancen haben, wenn die rauskommen haben die noch weniger perspektiven oder gar keine, die werden also wieder straftaten begehen+ man sollte nicht vergessen wieviel kriminelle energie im knast steckt und das viele ihre taten schon da planen und dann im freien verwirklichen denn im knast kann man einiges lernen... man sollte lieber versuchen an den grund der sache zu gehen nähmlich wieso die sone scheisse machen ?
Kommentar ansehen
19.05.2006 16:35 Uhr von Bjorn42
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@cruelannexy: Ah ja und wenn sie draußen weiter ungestraft herumlaufen und merken, da passiert ja gar nichts schlimmes, außer etwas "du du du" soll es besser sein?

Im Übrigen habe ich noch keine Reportage gesehen oder gelesen, wo jemand nach langjährigem Knastauffenhalt erzählt hat, dass das toll war und er da wieder hin will. Im Gegenteil, den meisten scheint es doch etwas den Kopf zu waschen.

Und selbst wenn nicht. Der Gesellschaft etwas Pause vor solchen Typen zu schaffen, ist immer noch besser, als sie die ganze Zeit ertragen zu müssen. Dieser anti-authoritäre Mist hat uns doch überhaupt erst hierhin geführt.

Wenn die keine Persepektive haben, ist das deren Schuld. Wir leben hier nicht im Sudan, wer sich bemüht, kann ein vernünftiges Leben führen. Wer sich entscheidet, anderen Schlechtes zu tun, hat selbst nicht besseres verdient.
Kommentar ansehen
19.05.2006 16:55 Uhr von Bjorn42
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Tira2: "Und warum ist dann die Rückfallquote bei jugendlichen Knackies mit durchschnittlich über 70% deutlich höher, als bei Erwachsenen."

Hypothese: Wegen der geringeren Dauer aufgrund eines extra Jungedstrafgesetzes und der Extrabehandlung durch einen "softeren" Jungendknast.
Kommentar ansehen
19.05.2006 17:55 Uhr von carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@björn42: stimmt.

was wir brauchen ist ein "three strikes"-gesetz, wie in einigen us staaten. d. h. bei der 3. straftat bekommen die leute automatisch lebenslänglich. denn wer es beim 2. mal nicht gelernt hat, ist der gesellschaft nicht mehr zuzumuten!
Kommentar ansehen
19.05.2006 18:19 Uhr von HolyLord99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
björn: warst du schon mal drin? oder woher stammt deine erkenntnis?
Kommentar ansehen
19.05.2006 18:29 Uhr von Bjorn42
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@HolyLord: Wie ich schrieb, es ist eine Hypothese. Und wirklich abwegig finde ich die nicht. Oder willst du ernsthaft bestreiten, dass sich sechs Monate Gefängnis auf einen Menschen genau so auswirken, wie sechs Jahre?
Kommentar ansehen
19.05.2006 18:35 Uhr von HolyLord99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Björn: Nein, das ist bestimmt ein Unterschied. Allerdings ist der Jugendknast garantiert nicht "soft". Das war eigentlich das einzige, worauf ich hinauswollte... ;) Viele Jugendliche werden durch ihren ersten Knastaufenthalt erst richtig "hart". Viele Sozialrabeiter sind deshalb der Meinung, dass man eher weniger als mehr einknasten sollte. Im Knast bekommen die Kontakt zu Leuten, die meist ne ganze Ecke "schlimmer" sind als sie und übernehmen dann deren Verhalten. Ausserdem wird die Perspektivlosigkeit durch einen Knastaufenthalt noch schlimmer....
Kommentar ansehen
19.05.2006 18:44 Uhr von Bjorn42
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@HolyLord: Das "soft" hatte ich auch in Anführungsstriche gesetzt. Soft halt im Vergleich zum Gefängnis für Erwachsene.

Sozialarbeiter... Tja. Natürlich sagen die das. Die kümmern sich um die Täter, nicht um die Opfer. Das Opfer das vielleicht im Rollstuhl sitzt und selbst keine Perspektive mehr hat.

Und der Täter? Im ersten Posting stand, dass sie keine Perspektive hätten. Weil sie ganz unten sind. Es muss halt deutlich gemacht werden, dass es noch etwas tieferes gibt und zwar dann wenn sie kriminell werden. Es ist ja nicht so, dass sie aus Zwang vorm Verhungern anderen Menschen Leid zufügen.
Kommentar ansehen
19.05.2006 23:34 Uhr von Alfadhir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ob das auch wieder "ausländer" sind ? würde mich echt mal intressieren da diese information doch ganz gern mal "vergessen" wird.
Kommentar ansehen
20.05.2006 00:02 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Nationalität: ist doch nun mal wirklich wurscht. Fakt ist das das Resozialisierungssystem in Deutschland sehr viel Erfolgreicher ist als das viel gerühmte System in den USA und auch wesentlich erfolgreicher als die meisten anderen Systeme auf dieser Welt weil die meisten Täter eben nicht aus Böswillugkeit sondern aus Gruppenzwang, Leichtsinn oder ähnlichen handeln und unser System darauf eingeht.

Was die Opfer angeht, so krass das jetzt klingen mag, die interessieren mich bei der Strafzumessung in etwa soviel wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Ziel der Jugendgerichtsbarkeit ist es einen Täter schnellst möglich in die normale Gesellschafft zu integrieren ohne das eine weitere Gefahr von ihm ausgeht. Da ist das wichtigste das sie ihre Schuld verstehen und Strafe ist bei dem Punkt wenn sie ihre Schuld verstanden haben und eingesehen haben schon sogut wie überflüssig aber dennoch notwendig.
Kommentar ansehen
20.05.2006 00:13 Uhr von geigist
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und was haben die dann davon wenn die die anderen terrorisieren??
Kommentar ansehen
20.05.2006 00:19 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das: wissen die wahrscheinlich selbst nicht einmal und an dem Punkt kann man sie auch kriegen wenn man ihnen die Sinnlosigkeit ihres handelns vor augen hält.
Kommentar ansehen
20.05.2006 10:27 Uhr von dragon_eye
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso immer so sozial? Ich find, im Erzbergwerk arbeiten ist gut. Oder sowas in der Art halt, was nicht so schlecht ist für deren Knochenstruktur etc.

Klar muss die Perspektivlosigkeit bekämpft werden, aber das geht wohl nur mit Elternführerschein.

Wenn man jung ist hat man außerdem noch alle Möglichkeiten offen - nur weil die falsche Einstellung zur Schule vermittelt wird und die Jugendlichen keinen Bock auf lernen haben, haben sie keine Perspektive.
Kommentar ansehen
20.05.2006 14:33 Uhr von meyerh
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Etwas wundert mich Es wird hier viel über die Perspektivlosigkeit der Täter gesprochen und wie man ihnen helfen kann. Hat aber einer von euch mal darüber sich Gedancken gemacht was diese armen Perspektivlosen Jugendlichen anderen antun? Ganz ofeensichtlich nicht, denn die erwähnt ihr nicht einmal mit einer Zeile in euren Kommentaren.

Erst bitte Opferschutz und dann können wir uns gerne über die achso bedauernswerten Täter unterhalten.
Kommentar ansehen
20.05.2006 14:38 Uhr von ari99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Schuld sind immer die anderen Bjorn42:
Es ist ja nicht so, dass sie aus Zwang vorm Verhungern anderen Menschen Leid zufügen.
Das trifft generell auf alle Verbrecher zu - egal ob diese als Rechtsanwalt, als Politiker
oder "Straßenräuber" arbeiten. Bei dem einen ist es Geldgier, bei dem anderen Machthunger
und meistens Dummheit und Ignoranz. Ich tue nur meinen Job - ansonsten schau ich weg.
Die typisch- deutsche Mitläufer und Ja-Sager Mentalität.

Elternführerschein:
Hmm... warum ist der Anteil straffälliger bei jugendlichen die im ( Staatlichen ) Heim
aufwachsen viel höher ? Die BRD würde wohl kaum einen Elternführerschein bekommen...


------------Zum Thema:

Es handelt sich um ein Gesellschaftspolitisches Problem das in den letzten Jahren immer
drastischer zum "Vorschein kommt" :
Der besondere Schutz der Familie wurde stark ausgehöhlt, die Akzeptanz für Familien ist
gleich null.
Statt Erziehungspotentialle zu schaffen ist Kapital ( Arbeit ) in den Vordergrund gerückt.
Hinzu kommt eine falsch interpretierte "Emanzipation" und das völlig schwachsinnige Scheidungsrecht.

Mischt man sich als Zeuge ein hat man gute Chancen selbst Zielscheibe und Opfer - sowohl
der Straftäter als auch des Staates - zu werden ( eigene Erfahrung !!! ).
Einen Schutz vor den " Beschützern " gibt es hierzulande nicht, Gnade dir Gott wenn dein
Täter mit den Ermittlern verwandt oder bekannt ist oder wenn er einen guten Anwalt hat -
dann zahlst du möglicherweise für deine Verletzungen noch Schmerzensgeld an den Täter....

So, noch eins :
Warum ist der Rasen auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner ?
Nur Trottel ohne Argumente haben es nötig ständig "woandershin" zu zeigen.
Wir sind nicht in Amerika, nicht in Bulgarien oder China.
In der Wüste baut man keine Dämme - comprende ?
Kommentar ansehen
20.05.2006 18:38 Uhr von jokobe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ari99: falsch interpretierte "Emanzipation" ???

Klar, du bist ein Mann, oder?

In dieser Gesellschaft stellen alle nur noch Ansprüche - keiner will mehr Verantwortung übernehmen.
Die Eltern nicht für die Kinder, weil - Schuld sind immer die anderen - der Staat oder der böse Kapitalismus oder ...
Und die Jugendlichen nicht für sich selbst, weil der Staat oder der böse Kapitalismus ihnen keine Perspektive gibt.
Und die Jugendlichen können sich auch leicht so benehmen, weil sie nicht zur Verantwortung gezogen werden ("Ich hatte als kleines Kind Mumps, deswegen muss ich jetzt andere verletzen").
Kommentar ansehen
21.05.2006 10:55 Uhr von ari99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Emanzipation: Frag doch mal einige "Emanzipierte" Frauen was Emanzipation eigentlich bedeutet - oft kommt da - auf gut Deutsch - nur Scheiße bei raus.

Betrachtet man die Frauenemanzipation aus geschichtlicher Perspektive stellt man fest das heute eine Emanzipationsbewegung kaum noch stattfindet sondern für viele nur noch Mode ist.

Die wenigsten Frauen die sich für emanzipiert halten haben je was von ernstgemeinten Frauenbewegungen gehört.
Die dritte Welle ist nur schwach aus den USA nach Deutschland geschwappt.

Fakten :
Nach wie vor ist es die Ausnahme das Männer das Sorgerecht bekommen.
Nach wie vor gibt es Berufe die Geschlechterspezifisch sind ( Friseur, Verkäuferin, Hebamme, Koch, LKW-Fahrer usw.).
nach wie vor schauen viele Frauen dumm aus der Wäsche wenn man sie gleichbehandelt - ich bin zwar emanzipiert aber immer noch Frau.

Anders ausgedrückt:
Für viele Frauen heißt emazipation mehr Rechte - ohne Verlust an weiblichen Privilegien.

Refresh |<-- <-   1-25/27   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Antoine Griezmann wurde nach einem Platzverweis gesperrt
Jazzmusik: Gitarrist John Abercrombie ist tot
Donald Trump - Afghanistan-Strategie wegen Afghanin im Minirock?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?