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85-Jährige lebte mit 40 Katzen in verwahrloster Villa - Pflegedienst sah zu

24 Katzen holten Mitarbeiter des Hamburger Tierheims am Donnerstag aus einer Villa. Weitere 15 Katzen konnten durch ein offenes Fenster zunächst flüchten.

In dem völlig vermüllten und verwahrlosten Haus fanden die Tierschützer auch die Kadaver dreier bereits verendeter Katzen.

Alarmiert wurde das Tierheim durch den Pflegedienst der 85-jährigen Villeninhaberin, welche seit einigen Tagen in einem Krankenhaus liegt. Zuvor wurde dieser Zustand aber anscheinend vom Pflegedienst toleriert.


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WebReporter: teledealer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Katze, Villa, Pflege
Quelle: www.mopo.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2006 14:40 Uhr von teledealer
 
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Der Skandal sind nicht die vielen Katzen, sondern die Gleichgültigkeit des Pflegedienstes, sofern er den diesen Namen überhaupt verdient hat.
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19.05.2006 18:15 Uhr von sacratti
 
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wer die Abrechnungsmodi der Pflegedienste und die daf´ür erbrachten LEistungen kennt, weiss, was Pflegedienst ist. Das ist nicht anders, als in den entsprechenden Heimen, wo Patienten ruhig gestellt oder auch mal totgespritzt werden.
HAuptsache, die Kasse stimmt.
Diese Entwicklung war vorraus zu sehen und wahrscheinlich Grund für die Einf´ührung der Pflegeversicherung, das ist wie eine Gelddruckmaschine. Hinter den meisten Diensten steht dann sowieso die kath. Kirche und anhand der Caritas kann man sehr schön sehen,wie dort Geld verdient wird. Die Unterbringung von Obdachlosen bspw. wurde in STuttgart mit bis zu 40.-DM am Tag für ein Bett in einem mit 5 Mann belegten Zimmer bezahlt. Die Häuser wurden nach ein paar Jahren luxussaniert und teuer vermietet oder weiterverkauft.
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19.05.2006 19:03 Uhr von moppsi
 
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Pflegedienste sind nichts anderes als kriminelle: Organisationen! Soviel steht fest!
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19.05.2006 19:53 Uhr von thobal92
 
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@moppsi: Jaja, wenn doch alles nur so einfach wäre.
Bitte, keine Verallgemeinerungen!!!
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21.05.2006 01:08 Uhr von craschboy
 
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@sacratti: Bitte keine Verallgemeinerung. Ich fühle mich als Pflegedienstleiter dann ggf. mächtig in den Arsch getreten. Was erwartest Du von den Einrichtungen? Z.Bsp. bekomme ich für die Zubereitung einer Mahlzeit 2,72 €. Davon muss ich das Personal, das Fahrzeug inkl. Kraftstoff+ Versicherung+Steuern, sonst. Betriebsausgaben wie Büro+Telefon+EDV+Strom, Berufsgenossenschaft, Weiterbildungen die ein Schweinegeld kosten ....usw bezahlen. Erwartest Du da etwa ein Luxusfrühstück mit lecker Ei´chen und frischen Brötchen. Für eine Grundpflege bekomm ich 13,60 €. Hier genau dasselbe - ein Ölbad mit anschließender Massage gibt es dafür nicht. Eine Arbeitsstunde kostet verglichen mit anderen Berufen ab 30 € vergleichsweise wenig, somit kannst Du aber auch ausrechnen, dass eine Minute 50 Cent kostet. Somit bleibt dem Personal zwangsläufig relativ wenig Zeit für die eigentliche Arbeit, da die Anfahrtzeit auch berücksichtigt werden muss. Desweiteren solltest Du berücksichtigen, dass der Gesetzgeber mit der Pflegeversicherung festgelegt hat, dass diese nur das absolut notwendige finanziert, wenn es etwas mehr sein darf muss derjenige halt in seine eigene Tasche greifen. Die Pflegeversicherung ist KEINE VOLLVERSICHERUNG und war auch nie als solche geplant. Ebenfalls solltest Du berücksichtigen, dass der monatliche Beitrag mit 0,85 % AN-Anteil äußerst gering ist. Und letztlich spielt auch der MDK eine große Rolle. Habe erst gestern ein Gutachten in die Hand bekommen, wo einem Hilfsbedürftigen für die o.g. Zubereitung der Mahlzeit 1 Minute und für die Ganzkörperpflege 12 Minuten Aufwand berücksichtigt wurden. So sieht es zumindest hier in Sachsen-Anhalt aus. In allen Branchen gibt es schwarze Schafe aber..... halte Dich bitte zurück wenn Du entweder keine Ahnung hast oder ggf. einmalig schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Achso, auch zu brücksichtigen ist die Tatsache, dass mittlerweile mehr Schreibarbeit zu erledigen ist wie tatsächliche Pflegezeit zur Verfügung steht. Auch ein Grund, warum die Ärzte derzeit streiken, der Verwaltungsaufwand ist extrem hoch und somit extrem teuer.
Ich hoffe, ich konnte etwas aufklären.

Gruss
crashboy
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21.05.2006 11:54 Uhr von KillA SharK
 
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was erwartet ihr? die leute verdienen fast nichts...

und dann sollen die sich auch noch verausgaben?

daran glaub ich nicht...
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21.05.2006 13:05 Uhr von sacratti
 
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Crashboy: Ich habe hier nicht verallgemeinert, das war Moppsi.
NAtürlich weiss ich, was abgerechnet wird, zwa nicht die Sätze ,aber dass es nicht gerade viel ist, im Einzelnen gesehen, ist mir bekannt. Das ist aber das Selbe bei Ärzten. Und trotzdem ist ein Riesenrun auf diese Sparten, warum wohl, weil die Firmen am Stock gehen sicher nicht.
Ausgebeutet weren Ärzte in Kliniken, das Pflegepersonal, deshalb befürworte ich auch die Streiks in dieser Hinsicht. Aber in der Hyrarchie wird dann abgerechnet. Das ist in der Industrie nicht anders, die klagen von morgens bis abends, nur um immer weniger Lohn zahlen zu müssen und da noch eine hlabe STunde dran hängen etc. ODer schau die Gastronomie an, ein Kaffe im Pappbecher zum mitnehmen kotzt in den Städten ab 1,20 etwa, die beliebte latte über 2.- E. Trotzdem wird das Personal nicht eingestellt, sondern als STudies, Schüler etc. und Minijob geführt, auch in den Burgerbratereien das gleiche Bild. Klar sindberall die Zahlen rückläufig, aber wer nur einen Minijob bezahlt bekommt, kann halt nicht so konsumieren. Trotzdem, sieht man allenthalben lange Schlangen stehen.
Und so ist es im Pflegebereich schon immer. Die Kirchen ahben ihre Kloster, die Nonnen bekommen eine Taschengeld und Gottes Lohn, ein Kiga Platz kotzt aber mon. 50 .-E aufwärts, sind voll bis oben hin. Da rechnet sich doch was, oder nicht.
Es geht auch nicht um Luxusmassagen oder was Du da anführts, esgeht um menschliche Behandlung, im konkreten Fall darum,dass der Pfelegdienst wohl kassiert , ansonsten aber wegegschaut hat.
Ich arbeite im Tirschutz und wir haben da auch solche Fääle, nicht in der Masse der Tiere, aber verwahrloste Alte, die offensichtlich hin und wieder auch noch um Ersparnisse gebracht werden von den Pflegerinnen. Machen kann man so gut wie nichts, die Ämter stecken mit den Organisationen wohl eher unter der Decke und wiegeln ab.
Kürzlich hatten wir eine Wohnungsräumung, Vater und 16 jähr. Sohn sitzen auf der Strasse, die Katze ist bei uns. Wir kriegen kein Geld, keine Adresse, wo die Personen jetzt sind, ich hätte dem Jungen wenigstens gern geholfen, wenn es der Staat schon nicht macht, obwohl ich selbst kein Einkommen habe, weil mich der Staat gefickt hat. ABer ich weiss, es gibt Leute denen es noch dreckiger geht und da kann ich nicht wegschauen. Also, wer in einem solch sensiblen Bereich der Humanität tätig ist,darf nicht abrechnen sondern muss handlen. Tut er das nicht, ist er am falschen Platz! Basta.
Denn eins ist auch sicher`, dieses System wurde bewusst privatisiert und ist einen grosse Gelddruckmaschine.
Ach ja, da sind noch Internate und "Erziehungsheime". WEnn Kontrollen angesagt sind, gibts lecker Essen, anderntags wieder die Billigpampe: Die heulen auch, haben aber ganz gute Gehälter.
Noch was, ABM und Weietrbildungsinstitute werden ausgebaut. Die GEwerkschaft hat mit Stapler- und Schweisserscheinen, etc. Mrd. verdient. ALles angeblich im Dienste der Allgemeinheit.
Das Rote Kreuz heult zur Blutspende, gibst ´n Appel udn ´n Ei, internationaler Bluthandel bringt aber Mio.
Kann sein,d ass Du nicht dazu gehörst, dann mach was anderes, wer dem Staat die Verantwortung abnimmt, handelt unsozial. Man kann den Staat auch zwingen, diese Aufgaben wieder ordentlich in die Hand zu nehmen.
Übrigens,d er Schreibkram ist deshalb,weil es so viele Betrügereien gab/gibt.
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22.05.2006 10:33 Uhr von >rno<
 
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Zu meiner Bewertung: >>Zuvor wurde dieser Zustand aber anscheind vom Pflegedienst toleriert.

Welche Zustand eigentlich?
Und auch noch Rechtschreibfehler!
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22.05.2006 18:15 Uhr von Shiggar
 
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@>rno<: Damit ist der Zustand der Verwahrlosung gemeint. Für mich jedenfalls geht das eindeutig aus dem Sinnzusammenhang hervor.
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22.05.2006 22:44 Uhr von marshaus
 
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schon traurig: hoffe das dieser angeblieche "pflegedienst" auch entsprechend belohnt wird.
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27.05.2006 19:32 Uhr von webschreck
 
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Ich muß schon sagen, Ihr scheißt Euch hier mit belanglosen Dingen zu und hackt auf den Pflegedienst, der den Zustand wahrscheinlich vorher toleriert hat. Welchen Zustand? Daß die Wohnung völlig verwahrlost war, was bei einer pflegebedürftigen Person sicherlich wahrscheinlich sein dürfte? Oder daß dort 45 Katzen herumliefen, bei denen von Verwahrlosung als solche nicht gesprochen wurde, nur daß dort drei Kadaver rumlagen, die ganz und gar durch natürlichen Tod dazu geworden sind. Waren die Katzen schon Lebensinhalt vor der Pflegebedürftigkeit? Hat der Pflegedienst gerade deswegen menschlich gehandelt, indem er einfach "wegsah"? Usw., usw,

Auf jeden Fall ist ein Pflegedienst nicht da, um den Müll anderer Menschen zu beseitigen oder Katzen ins Tierheim zu befördern. Vielleicht konnte er die Katzen überhaupt nicht sehen, weil sie sich in einem für ihn nicht zugänglichen Raum aufhielten? Die Schuld pauschal auf den Pflegedienst abzuwälzen, halte ich persönlich für mehr als bedenklich, weil das Vorurteile schürt, die möglicherweise mit der Sache überhaupt nichts zu tun haben.

Vor dem Schreiben bitte erst das Gehirn einschalten und dann die Tastatur betätigen!!!
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28.05.2006 16:57 Uhr von sacratti
 
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Webschreck: Schreck-licher Kommentar, und völlig an der Realität vorbei.
Selbstverständlcih hat der Pfelgedienst die Aufgabe, die Wohnung ienigermassen in Ordnung zu halten. Das wird i.d.R. auch geleistet, nur eben bei manchen Diensten nicht, bei denen die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht und nicht die Pflege.Ich habe nichts dagegen, wenn eine gute Leistung sehr gut bezahlt wird, aber Essen reinstopfen und tschüss, einmal in der Woche mit dem Waschlappen über´s Gesicht und einmal im Monat vielleicht HIlfestellung in die Badewanne, das ist eben zu wenig.
Also, Hirn einschalten, und wennd er Schalter fehlt doer tzugewachsen ist, bleiben lassen.
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28.05.2006 21:04 Uhr von webschreck
 
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@ sacratti: Kannst Du lesen?

Ich habe etwas von Müll wegräumen (den erwarte ich in einer völlig verwahrlosten Wohnung) geschrieben und nicht von Ordnung halten. im Übrigen ist Dein Kommentar unter aller Sau,weil Du überhaupt keine Ahnung von der Materie hast. Ich kenne einige Frauen, die für Pflegedienste unterwegs sind und soviel Zeit haben, daß sie während der Fahrt von einem Patienten zum anderen essen müssen. Die Zeiten sind dank schlechter Bezahlung der Pflegedienste so knapp bemessen, daß sie nur zum "Essenreinschieben" reichen. Wer mehr will oder braucht, muß halt in die eigene Tasche fassen, und das können wohl nur die Wenigsten! Womit ich keineswegs ausschließe, daß es auch unseriöse Pflegedienste gibt, aber das findest Du auch bei Altenheimen und anderswo. Lies dazu auch ziemlich am Anfang den Kommentar von jemandem, der selbst im Pflegedienst ist und die Materie sicherlich noch viel besser kennt als ich. Also, erst lesen, dann denken und erst dann in die Tasten hauen! Sonst geht der Schuß ganz schnell nach hinten los. ist nur ein kleiner Tip...
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29.05.2006 15:44 Uhr von sacratti
 
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webschreck: Keine Sorge , ich habe alles gelesen.
Eine Wohnung, die jahrelang nicht in Ordnung gehalten wird, vermüllt. ALso, erst langsam, und das ,weil wohl der Pflegedienst dabei zugesehen hat. Da mal nicht Staub gewischt, da nicht die Toilette geputuzt, etc.
Dass Pflegepersonal missbraucht wird, ist allenthalben so, im Krankenhaus, wie eben auch in der ambulanten Pflege, das habe ich bereits konstatiert. warum dem so ist, ist eher zu hinterfragen. Gewinnmaximierung heisst das Zauberwort,w ei in der Industrie. Da wird outgesourced, Personal entlassen, etc., um in kurzer Zeit maximalen Gewinn zu erwirtschaften. Zwänge in der Industrie sind da bspw. der Kapitalmarkt, Aktien, Dividenden etc. Nur danach richten sich die Entscheidungen des Managements, nicht nach sozialen oder sozialmarktwirtschaftlichen Grundsätzen.
Ebenso ist dies im Krankenhausberecih so. Da werden kommunale Häuser privatisiert, in Stiftungen bspw., die dann noch die entsprechenden Posten für Parteifreunde und Genossen bereithalten, Chefärzte behandeln hier zu optimierten Bedingungen ohne investorientiertes Risiko Privatpatieneten , während Bereitschaft- und Assistenzärzte die Stunden schieben, das Pflegepersonal die meiste Arbeit auf sich vereint.
Und im ambulanten Dienst ist es eben so, dass - meist caritative Organisationen- ihr Gewinnstreben ebenfalls mit geringstmöglichem PErsonalaufwand realisieren wollen. NIcht dass es zu wenig Pflegekräfte gibt,e s wird zu wenig eingestellt. Daher kommt es dazu, dass mobiles Personal sein Essen im Auto zu sich nimmt. Was im Übrigen niemand verlangt, denn wie jemand im mbilen Dienst seine Arbeitszeit einteilt, ist ztu einem grossen Teil sein Problem, er muss eben sein Pensum abarbeiten. Wenn er um 17.00 Uhr Feierabend will , macht er u.U. eben keine Mittagspause. Das bleibt jedem selbst überlassen.
Wer in diesem System arbeiten will, trägt damit zu der bekannten Ausbeutung bei, das muss jeder eben wissen. Wenn die Leute alle aussteigen würden, wäre der Staat wieder gefordert und gezwungen , Konzepte zu entwickeln.
Ich habs schon erwähnt, ich arbeite im Tierschutz- unentgeltlich- und habe bisweilen auch Kontakt zu Pflegediensten und Personal, da nach dem Tod ab und an mal herrenlose Tiere zurückbleiben.
Es gibt nun Personal, das sich nach einer Lösung umschaut, vielleicht auch auf eigene Kosten,und Andere, die nur die Tür öffnen, die Wohnung ansonsten plündern und gut ist.
Also, ich hab mein Hirn eingeschaltet

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