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Droht französischem Medienkonzern Vivendi die Zerschlagung?

Dem französischen Mediengigant Vivendi steht offenbar eine Übernahmeschlacht bevor. Der Fonds Sebastian Holdings bietet offiziell 33,50 Euro pro Aktie. Damit würde Vivendi 38,6 Mrd. Euro insgesamt kosten. Vivendi dementierte das Übernahmeangebot.

Doch der Fonds, welcher dem norwegischen Investor Alexander Vik gehört, bereitet alles für eine Übernahme vor: Eine "breite Bankenunterstützung" zur Finanzierung habe man sich schon gesichert. Allerdings droht Vivendi dann die Konzernzerschlagung.

Sollte Vik mit dem Fonds zum Zuge kommen, plant man offenbar das gesamte Mediengeschäft (u. a. die Musiksparte Universal) abzuspalten und zu veräußern. Konzentrieren will man sich dann auf den Telekom-Bereich.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Medium
Quelle: www.handelsblatt.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2006 23:47 Uhr von no_trespassing
 
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Wenn das klappt, dann wird in Frankreich die Politik Kopf stehen. Außerdem steht Arcelor die Übernahme bevor. Und PepsiCo war ja angeblich an Danone interessiert. Frankreich droht trotz hoch bewerteten Unternehmen ein Übernahmemarathon. Wahrscheinlich wird man wieder fordern, alle französischen Unternehmen vor einer Übernahme per Gesetz zu schützen. Doch da wird die EU-Kommission nicht mitspielen.

Man darf bei Vivendi gespannt sein.
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19.05.2006 11:25 Uhr von bueyuekt
 
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Tja: Hat Vorteile und Nachteile....
aber ich denke für Europa wäre es besser.
Dieser Schutzt der Firmen durch die Regierung ist
sehr schlecht für EU.
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19.05.2006 13:47 Uhr von Jackhammer_Joe
 
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wenn man vivendi zerschlägt und verkauft, formiert sich halt woanderster so ein "großkonzern"...
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19.05.2006 14:48 Uhr von evilboy
 
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Yeah! Immerhin wird einer der miesesten Anti-P2P-Konzerne auseinandergenommen.
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19.05.2006 20:23 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Agieren die Franzosen protektionistisch, wird die EU einschreiten, das Problem ist aber, dass die Franzosen sehr patriotisch sind. Sie werden darum kämpfen, dass ein französischer Konzern die Konzerne übernimmt. Für Universal wäre z.B. teilweise SonyBMG ein Kandidat, die beiden sind zusammen der zweitgrösste Vertreter der Musikindustrie und sind sicher daran interessiert ihren Hauptkonkurenten zu zerschlagen, jedoch nicht französisch. Es gibt aber kaum einen Konzern in Frankreich der diese angeschlagenen Konzerne übernehmen könnte oder zumindest ein interesse daran hätte.
Für die Politiker Frankreichs wäre, aber die Freihandels-Variante die politische Apokalypse. Die werden doch erstmal die nächsten 10 Jahre demonstrieren, so wie wir die Franzosen kennen.
Schade, dass die Deutschen nie richtig demonstrieren, sonst wäre heute dieses Steuererhöhungspaket nie verabschiedet worden. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass den deutschen Politikern völlig egal ist, wenn wir demonstrieren, weil sie wissen, dass unsere beiden Volksparteien weiterhin immer an der Macht bleiben werden. Dadurch konnten wir durch eine Demonstration nie etwas durchsetzten und haben es aufgegeben zu demonstrieren. Die französischen Demonstrationen haben immer eine viel grössere Dimension erreichen deshalb was, und demonstrieren immer wieder.

Wie es auch ausgeht, der Autor hat Recht, die Politik wird Kopf stehen. Und sie werden hoffentlichbestraft für ihre unsoziale EU-Politik.
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19.05.2006 23:02 Uhr von Borgir
 
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vivendi: hat gerade selbst erst studios übernommen. die werden nicht zerschlagen...sicher nicht

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