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Bayrische Studenten müssen künftig Studiengebühren bezahlen

Die CSU-Mehrheit des bayerischen Landtages hat die Einführung von Studiengebühren beschlossen. SPD und Grüne hatten sich gegen die Einführung dieser Gebühren ausgesprochen, weil dies von Seiten der Staatsregierung ungerecht sei.

Trotz des Widerstandes der Opposition konnte die CSU hiermit die größte Hochschulreform seit über 30 Jahren verabschieden.

Die Studiengebühren müssen ab dem Sommersemester 2007 entrichtet werden und können pro Semester bis zu 500 Euro betragen.


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WebReporter: md2003
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Student, Studiengebühr
Quelle: portale.web.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2006 20:41 Uhr von md2003
 
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Traurig für Studenten, die aus sozial schwachen Familien stammen. Für besser situierte Studenten sind hingegen 500 Euro Kleinkram.
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18.05.2006 21:55 Uhr von cruelannexy
 
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jo wieder mal ein bespiel: dass die Regierung nur im Sinne von Reichen regiert, die können zahlen und lernen und reiche aaah wir hamn ja HARZ4
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18.05.2006 22:35 Uhr von kebabpapzt
 
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Was mich diesbezüglich nur nervt : Ich frage, warum jeder "nur" von 500 Euro pro Semester redet. Was ist mit den "Semesterbeiträgen" ? In Hannover bezahlt man jedes Semester 236 Euro an "Semesterbeiträgen" (Beitrag an Asta, Verwaltungspauschale und Fahrkarte für die Busse & Straßenbahnen). Ich bezahle dann also bald 736 Euro pro Semester, trotzdem redet jeder von "nur" 500 Euro pro Semester. Was ist mit den 236 Euro ? Ist das etwa kein Geld ?
Die ganzen Lebenshaltungskosten usw. lasse ich mal außen vor, aber das nervt mich, dass die Semesterbeiträge immer unter den Tisch fallen. Und dass ich ja dafür eine Fahrkarte bekomme lasse ich nicht gelten. Ich wohne in der Nähe der Uni und könnte genau so gut jeden Tag zur Uni zu Fuß gehen, aber nein, ich muss dieses Semesterticket "mitbezahlen". Natürlich hat das einen sozialen Hintergedanken, nämlich, damit andere Studenten, die weiter weg wohnen
nicht so hohe Fahrtkosten haben, doch diese 90 Euro sind 90 Euro, die ich auch sparen könnte. Um diese 90 Euro pro Semester zu sparen würde ich auch jeden Tag zu Fuß zur Uni gehen, aber man lässt einem ja einem keine Wahl.

Na ja, wir haben zwei Weltkriege überlebt, BSE und die Vogelgrippe, da werden mich diese Gebühren auch nicht umbringen (Ich muss jetzt nur einen Weg finden, jedes Semester 736 Euro aufzubringen. (Es gibt leider kaum noch Studentenjobs. Die Zeiten, in denen man bei VW während den Semesterferien im Sommer als Student 2000 - 3000 Euro pro Monat verdienen konnte, sind leider vorbei.) )
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18.05.2006 22:45 Uhr von Cpt.Proton
 
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wow: 236€ das ist auch nicht übel.
wir sind immerhin mit 160€ dabei...

Egal, das Konzept halte ich für falsch, wenn schon Studiengebühren, dann bitte pro Kurs. Da kann sich der Student dann das Studium selbst besser einteilen und so kann man auch für verschiedene Studiengänge, die ja auch unterschiedliche Jobchancen versprechen und den Unis unterschiedliche Kosten bringen, differenzieren.
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19.05.2006 00:19 Uhr von Gunny007
 
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nur 500 €: die verwaltung und so ist bestimmt nicht viel billiger.
es rechnet sich mal wie so oft nicht.
und jetzt nicht auf die politik schimpfen.
ich denke da ist die industrie gefordert. da sollte siemens, daimler, deutsche bank und so halt mal ein wenig in die portokasse greifen und ein paar peanuts verteilen.
es wird, oder es ist schon arschkalt in diesem land.
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19.05.2006 11:46 Uhr von HiGHteK
 
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Es soll ja kein Politiker oder Firmenboss nochmal rumjammer, dass es zu wenig studierte Arbeitskräfte in Deutschland gibt. Mit derartigen Gebühren und Maßnahmen verschreckt man doch jeden, der ein Studium in Betracht zieht. Denn wer will schon knapp 5 Jahre Zeit aufwenden, nur um nachher hoch verschuldet zu sein?!
Denn nich jeder wird die 500€ + Semesterbeitrag erarbeiten können und muss so auf Darlehen zurückgreifen. Demnach dann also BaföG+Darlehen zum Finanzieren der Gebühren, oder wie?! Und das alles nach einem Studium zurückzahlen? Dann ist man ja dann mit 35 wieder schuldenfrei, super Vorstellung. Und falls man das Studium dann nicht fertig bringt, wirds ja noch lustiger...
Da wirkt es ja auf junge Leute sicher attraktiver eine Ausbildung anzustreben, da gibts von Anfang Geld und man brauch keine Gebühren für irgendwas Zahlen (Ausnahmen bestätigen die Regel ;) )

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19.05.2006 20:15 Uhr von Cpt.Proton
 
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Na ja: Das liegt aber auch an der Mentalität.
In anderen Ländern mit Studiengebühren ist die Akademikerquote höher, auch in solchen, wo nicht jeder ein Stipendium kriegt.
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20.05.2006 19:09 Uhr von Tek-illa
 
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Studiengebühren das krasseste ist ja noch, das nicht EU Bürger bis zu 1500€ berappen müssen, wenn sie hier studieren wollen...totaler schwachsinn Danke liebe CDU!
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22.05.2006 10:13 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@captain proton mich würde interessieren was du studierst..ich hab da ne leise vermutung, aber lass es uns doch einfach wissen :)

dank dir!

irgendwie vermute ich BWL oder sowas...klingst wie ein "jundmanager"^^
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22.05.2006 16:26 Uhr von Cpt.Proton
 
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jundmanager ? ich denke mal, daß du jungmanager meinst.

VWL/Soziologie, aber nett, daß das ein wichtiger Aspekt in deiner Argumentationskette ist.

Laß die doch mal hören, aber auch ich habe hier so eine kleine Vermutung, wie die lauten wird.

P.S.: Auch sehr viele Nicht-Wiwis stehen Gebühren durchaus positiv gegenüber, gerade auch die, die schon mal im Ausland waren und gesehen haben, was mit einem guten Hochschulsystem alles möglich ist...

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