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18.05.06 18:59 Uhr
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Religionsausübung am Arbeitsplatz - Rechtshilfe für Arbeitgeber und Muslime

Muslime auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Da kann es schon einmal zu Konflikten kommen, wenn sich die Interessen des Arbeitgebers mit denen eines gläubigen Muslimen überschneiden. Die Justiz entscheidet zumeist zugunsten der freien Religionsausübung.

So berichtet das "Handelsblatt" von vier Fällen mit zum Teil höchstrichterlichen Urteilen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es einen Ermessensspielraum gibt und der Einzelfall entschieden werden muss.

Bei den genannten Beispielen geht es um eine Verkäuferin, die plötzlich ihr Recht auf das Tragen des Kopftuches wahrnimmt, einen Arbeiter, der seinen gewährten Urlaub wegen der Pilgerfahrt ausdehnt und um die Pausenregelung für das Beten am Arbeitsplatz.


WebReporter: x-fusion
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: Arbeit, Recht, Arbeitsplatz, Religion, Moslem, Muslim, Arbeitgeber
Quelle: www.handelsblatt.com
Meinung des Autors zum Thema:
 
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genaueres in der quelle. wie auch immer, wenn ein arbeitgeber sich "quer" stellt, findet er mit sicherheit eine möglichkeit, den unliebsamen mitarbeiter aus anderen gründen loszuwerden. in der regel ist es besser, wenn man mögliche konflikte bereits im vorfeld klärt und einen für beide seiten akzeptablen kompromiss aushandelt oder sich einen arbeitsplatz sucht in dem solche konflikte gar nicht erst auftreten. wenn alles nichts hilft, dann müssen halt beide parteien in den "sauren apfel" beissen.
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen also ich hab ja nix dagenen, wenn   
 
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18.05.2006 20:12 Uhr von gatito
moslems ihre religion ausüben wollen!!!!!
aber deswegen den urlaub zu verlängern oder länger pausen fürs beten find ich schon übertrieben!!!!
Kommentar ansehen me2   
 
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18.05.2006 21:13 Uhr von Stieges
Nix gegen Religionsausübung aber dadurch solche Extrawünsche erfüllt zu bekommen find ich nicht ok.
Denn man darf nicht vergessen wer wohin gezogen ist und wo unsere Wurzeln und Kulturen liegen
Kommentar ansehen @ gatito, @stieges   
 
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18.05.2006 22:52 Uhr von x-fusion
@gatito:

in der quelle steht, dass dem pilger wegen seiner psychischen probleme die eigenmächtige verlängerung des urlaubs zugebilligt wurde. ich finde 7 wochen für eine pilgerreise auch überzogen. in der regel dauert das knapp 2 wochen.

pausen für das beten finde ich korrekt, das muss ja nicht bedeuten, das man weniger arbeitet z. b. bei gleitzeit. ansonsten kann man für die geborgte freizeit ja auch extraschichten machen oder auf urlaubsansprüche verzichten.

@stieges
zu den extrawünschen siehe oben. es gibt übrigens auch deutsche, die ihre arbeitsverträge aushandeln. und wer wohin gezogen ist? ich z.b. bin mal von nrw nach niedersachsen gezogen ;). was spielt das für eine rolle?
Kommentar ansehen Alles sind gleich   
 
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18.05.2006 23:46 Uhr von haunebu82
also ich habe da kein verständis für. die nehmen sich eh schon viel zu viel in unserem land raus. finde das nciht ok. gleich wieder abschieben am besten
Kommentar ansehen @haunebu82   
 
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19.05.2006 00:28 Uhr von x-fusion
dafür dürfen muslime kein schweinefleisch essen und alkohol trinken und wenn man es ganz genau nimmt auch keinen geburtstag feiern. und weihnachten, ostern und sonstigen feiertagen können sie deinen dienst übernehmen. also reg dich wieder ab ;).

obwohl, wenn ich weiter darüber nachdenke, du hast recht. kein schweinefleisch, kein alkohol, kein geburtstag feiern....mmmh, das schädigt bestimmt die deutsche wirtschaft - also gleich abschieben ;)

dann sag mir nur noch wohin?
Kommentar ansehen Laßt die Leute doch...   
 
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19.05.2006 15:38 Uhr von Lostscout
beten wann Sie wollen, es ist doch nicht so, dass diese alle 5 min. auf die Knie fallen und gen Mekka rufen.
Wenn dies durch eine Pausenregelung zu erreichen ist, ist dies doch gut. Jeder hat eine tariflich zugesicherte Pausenlänge und ob ich diese nun zum Essen oder Spaziergang oder Sport oder halt zum beten nutze ist doch Wurscht.
Was ist denn mit den ganzen Rauchern? Diese verlassen doch auch alle 3/4 bis Stunde Ihren Arbeitsplatz und ziehen sich eine Fluppe rein, das dauert auch jedesmal 5 min. mindestens, aber nein, da gibt es keine große Aufregung.
Es wird ja nicht so sein, dass eine Besprechung unterbrochen wird um den Teppich aus zu rollen.

Hier wird sich mal wieder über nichtigkeiten aufgeregt!
Kommentar ansehen Kopftuch   
 
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19.05.2006 20:58 Uhr von mikebison
Es ist nun mal so, das viele Kunden kein Kopftuch akzepzieren. Von einer Burka ganz zu schweigen. Was kommt als nächstes? Nudisten?



Ich muss auch mit Anzug und Kravatte antreten und würde eigentlich lieber "Casual" rumlaufen.
Aber der Chef befielt.

Es ist aber spannend zu sehen, mir welchen Gruppen es potentiell zu Konflikten kommen kann. Dies kann man bei einer anfälligen Anstellung berücksichtigen.

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