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Nun doch keine Brücke nach Sizilien

Die von Berlusconi geplante Brücke über die Meerenge von Messina, die Sizilien mit dem italienischen Festland verbinden sollte, ist nun von der neuen Regierung Italiens verworfen worden.

Italiens neuer Verkehrsminister Alessandro Bianchi sagte zu den Plänen, es sei das "schädlichste und unsinnigste Projekt des vergangenen Jahrhunderts". Die dann längste Hängebrücke der Welt sollte 3,9 Milliarden Euro kosten.

Romano Prodi hatte bereits während seines Wahlkampfs angekündigt, dass er die Pläne nicht in die Tat umsetzen werde, wenn er an die Macht kommt.


WebReporter: black_d
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brücke, Sizilien
Quelle: www.netzeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2006 16:37 Uhr von black_d
 
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Irgendwie schade, denn so monumentale Bauwerke haben ja schon was. Allerdings muss man wirklich bei so manchen Projekten den Kosten/Nutzen mal gründlich abwägen.
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18.05.2006 16:56 Uhr von DerGugger
 
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schade: ich habe diese überfahrt ein einziges Mal gemacht, hat hin und zurück gut 5 Stunden gedauert (war mal wieder ein Streik im Gange)

schade, wäre wohl sinnvoller als viele andere Ausgaben in Italien und würde Sizilien an Resteuropa anbinden.....
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18.05.2006 17:29 Uhr von Mi-Ka
 
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Wow: Für die Mafia muss das ein ziemlicher Schlag sein.
Bei 10-20% Korruptionsanteil sind das 750 Milionen, die ihnen durch die Lappen gehen.

Solch ein Bauwerk lohnt sich einfach nicht und dient nur als Prestigeobjekt.
Vermutlich würde es nicht einmal als Infrastrukturmassnahme für Sizilien helfen.
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18.05.2006 18:06 Uhr von ringom
 
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Ne ziemliche Summe, nur um ein paar Fährschiffer auf Dauer arbeitslos zu machen?
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18.05.2006 22:14 Uhr von usambara
 
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Faschisten lieben monumentale Bauwerke.
Heil Cäsar- Berlusconi
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18.05.2006 23:15 Uhr von md2003
 
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naja: es wäre auf jeden Fall eine Menge Kohle dafür ausgegeben worden - fast 4 Mrd. Euro....

Noch dazu wären dann aj wohl alle Fähren überflüssig geworden...

Da hat Prodi schon die richtige Entscheidung getroffen!
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19.05.2006 13:53 Uhr von Cenor_de
 
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Normalerweise ist der Fährbetrieb kein Problem. Also ich hab noch nie länger als 10-15 Min auf die Fähre gewartet, und die Kosten enstsprechen auch den Maut, die die Brücke kostet.
Also ich bin froh, und die Menschen in Messina wohl auch. Denn das ist in erster Linie eine Verschandelung der Landschaft.
Und ich fahr eh lieber mit der Fähre. Dauert ja nich lange. Für mich fängt Sizilien immer mit der Hafeneinfahrt in Messina an.

Wenn ich hinter Napoli penne sitz ich um 12:00 bei meiner Mama am Mittagstisch. das einzige was ich genial finde würde, wäre, wenn man Callabrien zusammenfaltet, die Strecke saugt.
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22.05.2006 23:14 Uhr von Borgir
 
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in deutschland: werden brücken ja nur gebaut, um geld wegzuschaffen das man im nächsten jahr wieder haben will. aber das projekt übersteigt ja den brückenbauwahn in deutschland um ein vielfaches.
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22.05.2006 23:53 Uhr von chizra-Nali
 
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*Lool* - die Mafia hat sich durchgesetzt und keiner merkt es!
Ist doch klar, daß die Mafiosis nicht daran interessiert sind, daß man noch einfacher und schneller ihren Hauptsitz erreichen kann^^

Postkarten aus Corleone sollen eben im Preis nicht sinken...

@Borgir
>in deutschland
werden brücken ja nur gebaut, um geld wegzuschaffen das man im nächsten jahr wieder haben will.<
O.K. – ich weis, was Du meinst – trotzdem:
Warum nur sind auf den Euronoten auf der Rückseite Brücken abgebildet? Die offizielle Version besagt, daß man die Verbundenheit der EU-Länder (und [inoffiziell] die Globalisierung) hervorheben will.

Und was ist auf der Ein-Dollar-Note seit den Dreißiger-Jahren abgebildet?

(natürlich keine Brücke, sondern sämtliche satanistischen „New World Order“-Verherrlichungen, die vermutlich schon 1876 festgelegt wurden).

Die FED (Federal Reserve Bank), eine Privatbank, die es seit langem geschafft hat (ALS EINZIGE) die US-Regierung dazu zu zwingen, gegen „Bezahlung“ die amerikanischen Banknoten drucken zu dürfen, scheint trotz „erhöhten Druckkosten“ so langsam abzuschmieren...

Greenspan wußte wahrscheinlich, wann der beste Zeitpunkt war, um dem Nachfolger Bernanke die A**chkarte zu überlassen. Schließlich hatte Greenspan bereits 2003 angemerkt, er würde eine Neubemessung des Dollar für das Jahr 2007 befürworten...

Übrigens wundern sich „Experten“ über „rutschende Börsenkurse“ und „sind uneins über weitere Entwicklung“:
http://shortnews.stern.de/...

O.K. – ich werde langsam offtopic, so komplex ist die Thematik...

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