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Opus Dei: "Sakrileg" beschert dem Orden phänomenalen Andrang auf Homepage

In der Verfilmung von Dan Browns Bestseller "Der da Vinci Code" wird kein gutes Haar an dem katholischen Orden Opus Dei gelassen. Dementsprechend groß ist das Interesse im Web, etwas über die geheimnisvolle Organisation zu erfahren.

Opus-Dei-Sprecher Hartwig Bouillon gab in einem Interview mit dem "Spiegel" an, die Anzahl der Seitenaufrufe habe sich im Gegensatz zum Oktober 2002 verzehnfacht, damals war der Gründer des Ordens, Josemaría Escrivá, heilig gesprochen worden.

Im letzten Monat waren es mehr als drei Millionen Hits. In Deutschland gehören dem Orden rd. 600 Mitglieder an. Bouillon gab auch an, dass körperliche Buße, so wie im Film gezeigt, bei Opus Dei nicht vorkommt, bzw. eine untergeordnete Rolle spielt.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Homepage, Orden
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2006 21:16 Uhr von rudi2
 
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Das finde ich ja schon krass, dass der Sprecher "Bouillon" heißt, war Gottfried von Bouillon nicht der Gründer des Templerordens?
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17.05.2006 22:20 Uhr von jesse_james
 
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Wenn man bedenkt das der Vatikan wie auch: dieser Orden versucht haben den Film zu boykottieren und sie erst durch den Film so regen Andrang bekamen.
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17.05.2006 22:42 Uhr von Bibi66
 
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Irgendwie clever Werbung, die nichts kostet...

Hat der Vatikan bzw. Opus Dei clever gemacht.

Meckern über einen Roman, machen sich dadurch allseitsbeliebte Verschwörungstheorien (bzw. deren Anhänger) zu nutze, bringen sich dabei ins Gerede.

Jeder will was wissen, jeder sucht Infos... im TV laufen Sendungen drüber etc. etc. und ein paar bleiben ggf. "hängen".

(Nachwuchs)werbung mal anders...

Das is besser als Cordalis oder so bei irgendwelchem Selbstverarsche-Dschungelschmarrn (bzgl. Erfolg für den/die betreffenden Teilnehmer/in).

*LOL*

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17.05.2006 23:27 Uhr von jackinthebox
 
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@rudi2: Nein, G. von Boullion war nicht er Gründer des Templerordens, dies war Hugo von Payns, aber Du hadt Recht, selbst wenn es ein Zufall wäre, bleibt es sehr interessant, daß diese Name in diesem Zusammenhang fällt..
Für Infos über Gottfried von Bouillon siehe http://de.wikipedia.org/...

Gruß,

JacInTheBox
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18.05.2006 07:53 Uhr von mort76
 
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Extremisten: Auch ohne Verschwörung ist der Opus Dei ein fortschrittsfeindlicher, erzkonservativer Haufen von Hardcorechristen, der mit aller Macht die Modernisierung der Kirche zu verhindern sucht, und das aktiv.

Das ist das letzte, was wir derzeit brauchen.
Dieser Orden hat viel Macht und viel Unterstützung in Rom und verkörpert für mich quasi alles, was mich an der Kirche stört: verbiesterte Extremisten gewinnen langsam aber sicher die Kontrolle über die Kirche. Prost Mahlzeit.

Diese Leute sind die Haßprediger der Katholiken.
"Sakrileg" werde ich mir trotzdem nicht ansehen. Was eh schon schlecht ist, muß man nicht noch übertreiben, Brown wäre besser näher an der Realität geblieben, dann wäre das auch sinnvoll gewesen.
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18.05.2006 08:30 Uhr von vst
 
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mort76: brown hat einen roman geschrieben.

was hat das mit realität zu tun?
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18.05.2006 12:34 Uhr von Helmut der erste
 
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@vst: Brown hat einen Roman geschrieben, aber im Vorwort legt er Wert darauf, dass die Fakten auf die er sich bezieht alle wahr sind und das ist zumindest fragwürdig. Wenn man mit Lesern spricht (oder welche im Fernsehen gezeigt werden), stellst man denn oft fest, dass es viele gibt die alles unreflektiert für bare Münze nehmen. Die sind dann auch fest überzeugt, dass Leonardo Großmeister der Prieure de Sion war, dass in der Bibel steht Maria Aagdalena wäre eine Hure gewesen usw.

Es gibt einfach immer zu viele die nicht zwischen Roman und Wirklichkeit unterscheiden meine ich nur.
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18.05.2006 12:46 Uhr von wdsl
 
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Illuminati war um längen besser: Hi,
ich fand illuminati wesendlich besser als Sakrileg, naja war nen bischien mehr sient Fiction aber spannender und irgendwie informativer.
Aber ist klar das wenn die Kirche dagegen Werbung macht mehr Publicity aufkommt und der verfilmt wird.

mfg
wdsl
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18.05.2006 12:51 Uhr von Immer_wieder_gerne
 
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So so: Dann hat er doch tatsächlich zugegeben, dass die Frau eine untergeordnete Rolle spielt und dass Selbstgeißelung tatsächlich statt findet.

Ich dachte mir schon, dass es ohne Feuer keinen Rauch gibt.
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18.05.2006 17:21 Uhr von Jackhammer_Joe
 
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warum? was erhoffen sich die leute denn?

denken die, auf der seite wird zugegeben, was im film passiert? LOL ;-)
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22.05.2006 16:51 Uhr von up123
 
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@mort76: RICHTIG! Opus Dei ist gefährlicher Haufen, den man nicht unterschätzen darf.
---
Zu Brown, dem Buch und dem Film: Die Wahnsinnswelle an Werbung und Aufmerksamkeit haben Brown, Buch und Film nicht verdient. Gut, Brown hat einen erfolgreichen Roman geschrieben. Den sollte man aber ebensowenig als historisch exakt einstufen wie die Asterix-Geschichten.
Einige historische Schnipsel zu einer spannenden "Krimi-Geschichte" vermischt, fertig ist der Bestseller. Und wenn es dann noch gegen die Kirche geht, um so besser.
Ich bin auch kein Kirchenhistoriker, gehe aber lieber davon aus, dass es Brown mit der historischen Wahrheit nicht so genau nimmt.
Wäre ja auch zu langweilig für einen Erfolgsroman.

Der große Umberto Eco, der nun wirklich Ahnung vom Fach hat, hat es abgelehnt, mit Brown zu diskutieren und bezeichnet ihn als "Scharlatan".

Ich denke, dass viele, die "Sakrileg" für die historische Wahrheit halten, einfach schief gewickelt sind.
Wie schon jemand gesagt hat, Brown hat ein erfolgreiches Buch geschrieben, über das man, wie überall, geteilter Meinung sein darf. Und das wars auch schon!
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23.05.2006 12:22 Uhr von bandito99
 
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Gut: Also ist der Film doch nicht so negativ für die Kirche.
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24.05.2006 09:41 Uhr von zenon
 
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In jeder Lüge steckt Die Kirche hat schon zu viel schandluder getrieben als dass man ihr trauen könnte...

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