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Tankerunglück der "Exxon Valdez" schädigt nach 17 Jahren immer noch die Tierwelt

1989 kollidierte der Öltanker im südlichen Alaska mit einem Riff. Von den damals ausgelaufenen 40 Millionen Litern Rohöl befinden sich immer noch etwa 100.000 Liter im Wasser und im Sand der Küstenstrände.

Chemiker haben dies durch 662 Bodenproben festgestellt, die sie an 32 Stellen auf der Insel Knight Island untersuchten. In der Belastung mit Rohöl dürfte der Grund liegen, dass sich die Seeotterpopulation von dem Unglück bis heute nicht erholt hat.

Tiere wie Seeotter oder Enten durchwühlen auf der Suche nach Nahrung den Schlick und kommen damit mit dem heute immer noch verseuchten Sand in Berührung. Zehn Kilometer des Strandes seien immer noch belastet, nimmt das Team um Jeffrey Short an.


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WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Tanker, ExxonMobil, Tierwelt
Quelle: www.wissenschaft.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2006 14:44 Uhr von thothema
 
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Unglaublich, wie lange das Öl braucht, bis es zersetzt ist. Ist nicht in Spanien auch ein Strand verseucht und die Fischer kämpfen immer noch mit den Folgen des Tankerunglücks?
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17.05.2006 15:28 Uhr von hady
 
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Naja 100.000 Liter von 40.000.000 sind ja eigentlich nicht sonderlich viel. Aber Öl ist nunmal das reinste Gift für so ein Ökosystem.

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