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Die "Kostenexplosion" bei Hartz IV gibt es gar nicht

Auf Nachfrage der Linksfraktion im Bundestag hat das Bundesarbeitsministerium eine Berechnung über die tatsächlichen Kosten der Hartz-IV-Reformen erarbeitet und die Zahlen mit den Werten verglichen, die ohne diese Reform angefallen wären.

Der Unterschied zwischen den alten Zahlen für Arbeitslosen- und Sozialhilfegelder und den neuen für Hartz IV liege im Endeffekt nur bei 400 Millionen Euro - und das bei Gesamtkosten von 37,5 Milliarden Euro.

Eine "Kostenexplosion", die Kürzungen bei den Arbeitslosen erforderlich machen würde, habe es also nicht gegeben, sagte Katja Kipping, die Sprecherin der Linkspartei.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kosten, Hartz IV
Quelle: www.taz.de

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17.05.2006 13:46 Uhr von Cenor_de
 
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Äpfel und Birnen: Es ist ja absoltut trotzdem zu einem Anstieg der Kosten gekommen.
HartzIV wurde also kostenneutral durchgeführt, schön zu hören.

Aber der Schluss den die PDS darasu zeiht ist unsinnig, wir weissen jetzt nur, daß man die zahlen vor und nach HartzIV miteinander vergleichen kann, was statistisch natürlich angenehm ist.

Auch die Relation von 37 Milliarden zu 400 Millionen zu setzen und dann zu beahupten 400.000 seien nix ist doch nicht vernünftig.
400.000 sind 80 Euro/Kopf/Langzeitarbeitsloser

Egal. Die nachricht ist interesannt, aber die realtion muss natürlcih auf die leneare kostenentwicklung gerichtet sein und nicht auf eine momentaufname im Vergleich zweier Transfersysteme.

Typisch PDS.
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17.05.2006 14:14 Uhr von hellenic
 
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sind keine äpfel und birnen: die haben doch mit der hartz reform nicht anderes gemacht, als beide system zusammen zuführen. also kann man die kosten vor der reform ruhig mit denen nach der reform vergleichen. im endeffekt sind es sogar weniger kosten geworden. das problem ist nur, das auch wieder in diesemsystem leute drin sind, die da nicht hingehören. teilweise haben die kommunen auch behinderte als arbeitsfähig hingestellt. das sozialgeld an sich gibt es doch kaum noch, obwohl die kommunen immer noch die büros dafür haben. es wurden leute einfach von links nach rechts gestellt. und der geldgeber ist in diesem fall der bund und nicht die kommunen. das war aber so nicht geplant gewesen in der reform.
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17.05.2006 14:16 Uhr von Peter13779
 
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egal: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Daher ist dieser Vergleich genauso ungenau, wie der Vergleich davor. Jeder dreht es so hin, dass es in seine Anschauung past und er damit argumentieren kann.

Fest steht nur eine Sache. Ohne die Hass Harz IV Reform, hätte der Staat sich ne Menge Geld gespart!
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17.05.2006 14:49 Uhr von freddy111
 
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wenn ich das schon höre und lese !!
man spricht von kosten oder auch keine kosten
bla bla bla
das es aber um Menschen geht scheint keinem zu intressieren

Ach ja ich vergass in Germany ist geld wichtiger
als Menschen!!sorry
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17.05.2006 14:52 Uhr von Luthienne
 
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Zusätzliche Kosten entstanden und entstehen ja nicht zuletzt auch dadurch, dass man Leute die faktisch nicht vermittelbar sind, in irgendwelche eigentlich sinnlosen Maßnahmen steckt, von denen im Endeffekt nur der Anbieter und die Statistik was hat, ihnen die Verpflichtung zum Bewerben auferlegt (für jede Bewerbung werden immerhin 5€ zurückerstattet) usw... Ich glaube ich bin da selbst ein gutes Beispiel mit meinen 4 (teils Klein-) Kindern aufm Land, ohne vernünftige Kinderbetreuung, somit kaum in der Lage, einen Job anzunehmen, bei dem man flexibel sein muss- und das muss man heutzutage überall.
Würde man z.b. die Kinderbetreuung ausbauen, würde das allein schon eine Menge Arbeit schaffen, und Leute in einer ähnlichen Situation hätten erheblich bessere- realistische!- Chancen auf dem Markt. So hat man aber nur aussichtslose Fälle mit in die Arbeitslosenstatistik genommen und fordert von ihnen, ohne wirklich zu fördern. Gerade das wäre aber wichtig!
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17.05.2006 15:29 Uhr von SchlachtVati
 
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eigentlich: ist doch die "nicht-kostenexplosion" verständlich !

denn zu dem brutto hat sich doch das netto verschoben !

zu deutsch ,
seid der in kraft setzung von alg2 , sind hunderttausende aus der leistung gefallen , weil sich die bemessungsgrenzen des leistungsanspruches insbesonder für familien geändert haben ( so auch in meiner familie) !!!

die ernsthafte kostenexplosion , ist erst noch dabei auf einen zuzurollen , ich denke dabei an lebensgemeinschaften , die sich entschliessen zu trennen , um ein wenig besser über die runden zu kommen ( selbst meine familie zieht das schon in erwegung ) um vom "leistungs-de-mißbrauch" zu profitieren . ist doch vollkommen legitim so zu handeln in dieser "irrenanstallt" . weiterhin profitieren in erster linie die umzugsfirmen von den zwangsumzügen , und die kosten tragen die steuerzahler , ich betone steuerzahler , also mitunter jene 5 millionen(?) , die "freiwillig" arbeitslos bzw. tätigkeitslos geworden sind , und dem gesellschaftssystem "freiwillig" keinen nutzen mehr bringen !

soganz versteh ich da den vorstoß der PDS in dieser hinsicht !
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17.05.2006 15:30 Uhr von Cenor_de
 
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Was wir brauchen ist: ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Dann könne, die die wolen arbeiten und die anderen lassen es halt.
So ahben wir die Situation, daß die die wolen und die die nichtwollen über einen kamm geschoren werden..
jemandem, der keinen Bock hat, un der nebenbei vom Dealen lebt, kann man ruhig was kürzen, is muir wurst,
aber der wegrationalisierte ode abgewicklete familienvater, soll die Konsequenzen nicht tragen müssen.

Also müssen wir nach dem Grund der Bedürftigkeit fragen, oder wir zahlen einfach allen ein Grundeinkommen.

http://www.unternimm-die-zukunft.de/

Ansonsten müssen wir prüfen, und die Grundrechte verletzten.
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17.05.2006 15:32 Uhr von Bommel123
 
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Wenig begriffen? Es ist doch ganz einfach. Ich will für etwas sagen wir 100 Euro ausgeben. Das war mein Ziel. Jetzt wird es aber leider teurer (bei Hartz 4 z.B. dadurch, dass sich viele die sich vorher geschämt haben Sozialhilfe zu empfangen, jetzt kein Problem damit haben Hartz 4 zu kassieren, was ja in sich auch ok ist). Also muss ich jetzt 200 oder noch mehr bezahlen. In dem Fall spreche ich von einer Kostenexplosion, weil die veranschlagten Kosten nicht mit den tatsächlichen übereinstimmen.

Was die Linken da argumentieren ist mal wieder völliger Blödsinn. Propaganda mit einfachsten Mitteln.

Wacht auf Leute, wir geben Geld aus, dass wir nicht haben.
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17.05.2006 15:38 Uhr von Luzifers hammer
 
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2 750 000 000 €: So hoch ist der Überschuss den die Agentur für Arbeit derzeit hat.
Dafür bekommt man eine Menge Äpfel oder Birnen*g*
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17.05.2006 15:45 Uhr von swald
 
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Peter13779: " Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. "

Blablabla


"Fest steht nur eine Sache. Ohne die Hass Harz IV Reform, hätte der Staat sich ne Menge Geld gespart!"

Das ist dann die ungefälschte, neutrale, über jeden Zweifel erhabene Wahrheit.
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17.05.2006 15:58 Uhr von jesse_james
 
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Wie schaffe man einen Schleier um die: wahren Probleme im Land, man mache eine Hartz IV Reform, mit vielen großen Fehlern.

Die die zahlen werden sind die Hartz IV Empfänger, denn das sind ja die BÖSEN, die arbeitsunwilligen Bürger.

Und da in diesem Staat sehr viele Menschen keine Ahnung von Politik haben bzw. politisch desorientiert sind, wird auch kaum einer was merken.
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17.05.2006 16:04 Uhr von SchlachtVati
 
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@cenor_de: du warst doch in der politik , du hast doch bestimmt noch kontakte !!! hilf doch einfach mit , das das realität wird . wende dich an presse und rundfunk ! das wär doch eine aufgabe die , die deine entspricht !

mach es doch bring das bedingungslose grundeinkommen an den richtigen mann !!!
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17.05.2006 16:29 Uhr von Luzifers hammer
 
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@Bommel: Wie hoch ist denn die verschuldung pro Kopf durch Konsum der Bürger ,bei den Deutschen Banken und Sparkassen?
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17.05.2006 16:39 Uhr von Cenor_de
 
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@SchlachtVati: Das passiert bereits, denke ich.

Prof. Götz W. Werner, der Betreiber dieser Website, ist nicht nur ausserordendlicher Professor in Karlsruhe.

Er ist zudem eine böser Kapitalist ;), der seine Ideen im eigenen Unternehmen bereits umzusetzen versucht.
Mit sehr grossem Erfolg, versucht er sowas, wie anthorposophische Unternehmensführung.
Das ist umso erfreulicher, weil sein direkter Konkurent, eher eine kriminelle Vereinigung leitet.

Bei den Schleckers kommt es ja zu erheblichen Einschüchterungen von Mitarbeitern und Betreibsräten.

Ich denke das ist jemand, dem man zuhören sollte und kann.
das ist das beste Konzept, was mir in den letzten jahrzehnten in die Augen gefallen ist.
Es ist einfach, es ist machbar, man muss niemanden umbringen, und allen geht es sofort besser.

Der Preis für Arbeit im infrastrukturstärksten Land Europas, wird unter den von Rumänien fallen und das bei steigenden Löhnen und mehr Beschäftigung.
Und es ist gerecht, weil es jeder bekommt.

Die Berechnungen von Werner gehen davon aus, daß wir jetzt mit 800 Euro/Kopf anfangen könnten und das Ziel 1500 Euro/Kopf anpeilen. (und nicht für den
Hhaushaltsvorstand, sondern für jeden), ein Ehepaar mit 1 Kind bekäme also zunächst 2400 Euro später 4500 Euro bedingungslose Grundsicherung.
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17.05.2006 16:42 Uhr von Cenor_de
 
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Noch nen Link.

Und dann einfach mal durchklicken:
http://www.grundeinkommen.tv/
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17.05.2006 16:45 Uhr von Cenor_de
 
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Und noch einer: Freiheit statt Vollbeschäftigung:

. Arbeitsleistung zur Grundlage der Teilhabe am Wohlstand zu machen, ist gerecht, solange Wohlstand überwiegend durch menschliche Arbeitskraft erzeugt wird. Heute aber wird menschliche Arbeitskraft mehr und mehr durch "Maschinen" (Automaten, Computersoftware) ersetzt.
Halten wir dennoch an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung fest, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.

2. Der Wohlstand unseres Landes ist der Wohlstand aller Bürger. Er geht auf die Leistungen aller Bürger zurück, auch auf die Leistungen vorangehender Generationen.
Deshalb gebietet es die Gerechtigkeit, alle Bürger an diesem Wohlstand zu beteiligen.

3. Unser Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovationen. Innovationen steigern die Produktivität und befördern die Wertschöpfung: Sie ermöglichen es, Arbeitsabläufe zu automatisieren und menschliche Arbeitskraft einzusparen.
Arbeitslosigkeit ist kein Zeichen von Armut, sondern ein Ausdruck der Produktivität und des Vermögens unseres Landes.

4. Verzicht auf Innovationen ist Verzicht auf Wohlstand und damit auf Freiheit von unnötiger Arbeit.
Freiheit der Bürger ist auch Freiheit von unnötiger Arbeit, die durch programmierbare Automaten verrichtet werden kann.

5. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zur Arbeit zu zwingen, mißtraut ihrer Gemeinwohlbindung und schränkt die bürgerlichen Freiheiten ein.

6. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Arbeitslose und Arbeitnehmer für die wirtschaftliche Produktivität unseres Landes bestraft werden.
Sie werden gezwungen, ihre Arbeitskraft zu sinkenden Löhnen und Gehältern bei reduzierter sozialer Absicherung zu verkaufen, obwohl ihre Arbeitskraft nicht mehr benötigt wird.

7. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Bürger - ohne Not - dauerhaft zu Tätigkeiten gezwungen werden, die automatisierbar sind. Automatisierbare Arbeit ist ersetzbare Arbeit; ersetzbare Arbeit kann nicht sinnstiftend sein.
Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung geht somit für eine steigende Anzahl von Bürgern mit dem Verlust beruflicher Sinnstiftung einher.

8. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung zieht eine Verschwendung von Lebenszeit der Bürger nach sich, weil sie an geisttötende, unwürdige Arbeiten gebunden werden. Die Zeit wird sinnlos "abgesessen" und kann nicht für sinnvolle Tätigkeiten genutzt werden; die Würde des Menschen wird mißachtet.

9. Wenn Würde und Integrität von Menschen nicht mehr die oberste Richtschnur politischer Entscheidung sind, wird das politische Gemeinwesen in seinen Grundfesten erschüttert.

http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/
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17.05.2006 16:51 Uhr von pulverschmid
 
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"Kostenexplosion" bei HASS-Hartz IV? Lügen!!! Laßt Euch keine Märchen erzählen. Das ist ein Teil des Desinformationskrieges gegen das Volk. Natürlich kostet der ganze Volksbetrug mehr als ursprünglich angenommen, aber die jüngsten Zahlen waren eindeutig Desinfomation.
Wollen hier einige etwa die unfreiwillig arbeitslosen Millionen lieber verhungernlassen. Bitte anstellen, vielleicht bist Du der Nächste (Cenor_de z.B.)! Ihr wißt doch noch gar nicht, was Euch blüht in diesem blühenden Lande, wenn Ihr noch ein paar nette "arbeitsfähige Jahre" vor Euch habt. In die ALG-II-Genüsse sind auch schon jetzt jede Menge ehemaliger netter Unternehmer gefallen.
Denken diese Hass-Prediger eigentlich auch mal nur eine einzige Sekunde wirklich sozial? Ihr denkt, Ihr habt das nicht nötig? Das Leben wird Euch eines Besseren belehren! Das Ende kommt nämlich erst!
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17.05.2006 16:55 Uhr von Cenor_de
 
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und noch einer für die , die nicht: auf Linklisten gehen:
http://www.netzwerk-grundeinkommen.de/

Da finden sich interessante Kombinationen.
z.B. gehört der BDKJ (Katholische Jugend) dem Netzwerk an und die aktuelle Sprecherin ist von der PDS.

Ich glaube fest daran, daß dieser Idee die Zukunft gehört.
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17.05.2006 16:59 Uhr von Cenor_de
 
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Ach und natürlich ist das ganze eine: internationalistische Bewegung ;)

http://www.etes.ucl.ac.be/...
Basic Income Earth Network
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17.05.2006 17:30 Uhr von Cenor_de
 
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Und da die Idee gut ist: hat sie eine grosse Bandbreite an Unterstützern ;)

Attac - http://www.attac.de/...
BDKJ - http://www.bdkj-osnabrueck.de/...
PDS - http://www.katja-kipping.de/

Bei den Grünen ist man leider nicht soweit, die Mehrheit spricht sich immer noch für eine bedarfsorientierte Grundsicherung aus.
Da gibts noch was zu tun.

Denn bedarfsorientierung ist ungerecht.
Missgunst und neid werden nicht überwunden.
Ein Bedarf muss nachgewiesen werden, daurch werden menschen erniedrigt.
Und man kann dabei weiterhin betrügen, was den Generalverdacht nicht von den Arbeitslosen nimmt.

Wenn alle eine Grundsicherung bekommen, ist kar, daß keiner ausgenutzt wird und alle dieselbe Sicherheit haben.


"Gehst Du arbeiten?
"Nö"
"Warum nicht?"
"Keine Lust"
"Das ist aber ungerecht"
"Wieso, könntest Du doch auch"

Und was dabei noch völlig aussen vor belibt, die hausfrau hat nun auch ein eigenes Einkommen, das unabhängig von dem ihres mannes ist, der ja in der Regel eher Sklavenlöhne bezahlt ;)
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17.05.2006 19:10 Uhr von johagle
 
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Cenor_de: <<<<Und was dabei noch völlig aussen vor belibt, die hausfrau hat nun auch ein eigenes Einkommen, das unabhängig von dem ihres mannes ist, der ja in der Regel eher Sklavenlöhne bezahlt ;)>>>>

Ein Traum! Aber ich bin sicher den Mädels fällt trotzdem ein Grund ein, warum sie Unterhalt bekommen- und die Männer ausbluten lassen müssen!

Grundsätzlich natürlich eine interessante Idee ... nur für mich wirft sie so viele Fragen auf das ich nicht glaube das sie lösbar sind. Denn auch hier wird der Sozialstaat zum Grossteil von den mittleren und unteren Einkommensschichten getragen und das Grosskapital lacht und schaufelt weiter Geld.
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17.05.2006 22:56 Uhr von chizra-Nali
 
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@Cenor_de: schön, daß Du neue Konzepte in Dein Lebensbild eintreten läßt, was ich bisher bei Dir vermißt hatte. Aber in Deinem ersten Post widersprichst Du Dir:

Nachdem Du die Differenz von 400 Mio. als Peanuts abtust (was es ja auch wirklich ist),

> HartzIV wurde also kostenneutral durchgeführt, schön zu hören< ,

ziehst Du bereits zwei Sätze später den Schluß, daß...

> und dann zu beahupten 400.000 seien nix, ist doch nicht vernünftig.< ,

(wobei ich mir erlaubt habe nach „nix“ ein Komma zu setzen, den Rest aber nicht korrigiert habe).

Der zweite, nicht astreine, Rückschluß von Dir ist:

> ...wir weissen jetzt nur, daß man die zahlen vor und nach HartzIV miteinander vergleichen kann...<

(wobei Du beim zweiten Wort sicherlich „wissen“ meintest)

Aha, und wie kommst Du dann auf?:
>...und nicht auf eine momentaufname im Vergleich zweier Transfersysteme.<

Beide Aussagen bedingen einander, denn Du stellst fest, daß es vergleichbar ist und WAS es ist (Transfersysteme). Ach ja, warum denn die Mehrzahl „SystemE“?
Wo sind denn zwei Transfersysteme? Meinst Du etwa das Dilemma, daß der Bund die 345 Euro zahlt, während das Land (Kommune) für die KdU (Kosten der Unterkunft) aufkommt?

Ich kann keine zwei Systeme entdecken und falls Du zwei siehst, dann waren es vor Hartz IV auch schon zwei, denn den Kostenanfall gab es schon, seit dem es Arbeitslose UND Sozialempfänger gibt.

Ansonsten, schön zu wissen, daß auch Du neuen Ideen aufgeschlossen bist...
Und wie bereits <azero> in einem anderen Thred schon zu Dir schrieb: Deine „neuen“ Ansichten entsprechen AM MEISTEN dem Wahlprogramm der PDS (das schon seit 2003 unverändert gilt) , verglichen mit den restlichen Großparteien. Aber vielleicht gestehst Du dir ja nach gewisser Bedenkzeit ein, daß Du zwar das Richtige denkst, jedoch die falsche politische (ausführende) Gruppe bevorzugst (schwarz-grün, wie ich hier festgestellt habe). Vielleicht hast Du ja eine latente Blockade, es vor Dir selbst zuzugeben, was richtig ist...(?)

Und wenn Du dann soweit bist, würde ich den Vorschlag von SchlachtVati voll unterstützen, es an geeigneter Stelle mal als Wissen einfließen zu lassen. Die Hoffnung verliert man zuletzt...
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17.05.2006 23:02 Uhr von Cpt.Proton
 
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Es freut mich: für das Forum sich jetzt weitesgehend von der Realität verabschiedet zu haben und in die Seiten einzugehen, die Satire gleichkommen.

Klar, wenn die Leute 1500€ bekommen, dann gehen sie noch arbeiten. lol weil die Klofrauen und die Kassierer dieser Welt ihren Job so lieben, daß sie sich in 8h Schichten an der Kasse selbstverwirklicht sehen...
Na ja im Endeffekt schon, weil durch die Inflation, wenn JEDER das Geld kriegt müssen sie wieder...

lol wenn Linke von Ökonomie schwafeln wirds immer lustig, bleibt lieber bei eurer Populismus-Philosophie, das wirkt höchstens halb so lächerlich oder sucht euch mal nen ordentlichen Job.
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17.05.2006 23:16 Uhr von SchlachtVati
 
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ahhhh mein schwarzarbeitender soziopat: ist wieder da !!! :D

hab dich schon vermißt ,......denk ich zumindest !;)


kanns´t dich wieder sofort zur feile machen , oder das hier ....

"Steinbrück sieht Sozialstaat vor dem Aus" News-ID 620841


....erst mal inhalieren !!!

und bevor du wieder sinnfrei nichts verstehst solltest dir langsam neue arrgumente einfallen lassen , um die 19 millionen direkt oder indirekt betroffenen beim kragen zu packen !!!

http://www.jjahnke.net/...
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17.05.2006 23:24 Uhr von chizra-Nali
 
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Tja, die Protonen mögen sie auch noch so klein sein, daß selbst das menschliche Auge sie nicht erkennt, können anscheinend aufgezeigten Widersprüchen nur Wirres hinzufügen.
Was hast Du eigentlich in den rund 15 Zeilen zur News bzw. zum Thema gesagt, außer deine durch Medienfernsteuerung genährten Vorurteile hier auszukübeln?

Guck weiter Fernsehen, dann geht es hier wenigstens schneller Bergab...

Der Hinweis auf Jobsuche beweißt übrigens Deinen Realitätsverlust, den unsere Volks(z)vertreter selbstredend auch besitzen.

Über was regt ihr Leute wie Proton euch eigentlich auf? Darüber, daß erkannt wurde, daß es Wunschdenken ist, jeder könne einen Arbeitsplatz ergattern, oder darüber, daß es für alle nur gerecht wäre, sowas wie ein Mindestauskommen anzustreben? Merkt ihr denn Euren eigenen Widerspruch nicht?

Muß ich etwa schon wieder die Links rauskramen, wo man lesen kann „im Jahre 2030 leben wir alle in digitalen Blasen“ – oder alternativ dazu: „Die Wirtschaft entbehrt die Menschen von der Arbeit“.

Ach nö, ihr könnt ja auch selber googlen...

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