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Ärztestreik: Herz-OP viermal abgesagt, Mann erlitt Herzinfarkt, liegt im Koma

Hamburg - Insgesamt 13.000 Mediziner sind seit Montag am Ärztestreik von 25 Uni- und zwölf Landeskliniken beteiligt. Kranke werden zum Teil nach Hause geschickt. An der Uni-Klinik Göttingen werden nur noch Notfälle operiert.

Bei Ursula K. wurde eine Blasentumor-OP zweimal verschoben. Streikleiterin A. Willer spricht von einem "hohen sozialen Gewissen". Der Fall des Wolfgang S. ist sehr dramatisch. Dreimal wurde die lebensrettende Bypass-Herz-OP verschoben.

Beim vierten Mal lag er bereits im OP-Raum der Uni-Klinik Münster, als die Behandlung erneut abgebrochen werden musste. Mittlerweile griffen sie zwar ein, aber dem Mann ging es hinterher zunehmend schlechter. Er erlitt einen Herzinfarkt, liegt jetzt im Koma.


WebReporter: MajoB.
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Arzt, Herz, OP, Herzinfarkt, Koma
Quelle: www.bild.t-online.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2006 02:46 Uhr von MajoB.
 
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Hm was soll man sagen? Sicherlich sind es traurige Fälle, aber ich kann die Streiks durchaus verstehen.
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17.05.2006 10:27 Uhr von benutzername69
 
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@Autor bißchen kurz Dein Kommentar! So könnte der Eindruck entstehen, das es Dir im Grunde egal ist, ist zwar traurig, aber nicht zu ändern, da die Streiks ja begründet sind! Ich habs zwar verstanden, aber bevor wieder alle drauf rumhacken, wollte ich´s mal neutral loswerden! Fakt ist, ein Mediziner hat einen Eid geschworen...und dieser Eid verpflichtet...von daher sind diese Streiks rechtlich sehr unsicher! Ich persönlich würde, wäre ich Angehöriger einer Person, die durch den Streik zu Schaden gekommen ist, den behandelnden Arzt anzeigen! Zumindest wg. fahrlässiger Körperverletzung oder wie in dem o. g. Fall wegen versuchter Tötung etc.! Denn ein Arzt muss wissen, das man, wg. niederer Gründe (Geld) nicht eine "lebenswichtige" OP verschieben darf! Wenn es sich um Pille-Palle OP´s handelt, kann man durchaus ein Auge zudrücken, da die meisten Ärzte wirklich für das, was Sie leisten, zuwenig bekommen! Und die Rede ist hier von Notärzten sowie Krankenhausärzten...allgemeine Mediziner bzw. Fachmediziner mit eigener Praxis, sind hier nicht gemeint, da die Medizinerdichte eh schon viel zu hoch ist, darum kriegen solche auch immer weniger! Aber bei solchen Sachen? Was wäre denn, wenn die Polizei streikt und da ist ein Durchgeknallter, der Amok läuft und das SEK sagt: " Nö, heut nich, wir streiken...!" Die war jetzt im übertriebenen Sinne gemeint!
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17.05.2006 10:37 Uhr von daaan
 
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traurig: das geht echt zu weit. man wird arzt weil man menschen helfen will und nicht in erster linie aufs geld schaut. im normalen berufsleben is das was anderes, da kann man werden was man will mit dem ziel geld zu bekommen. ob da dann 100 autos mehr oder weniger gebaut werden tut niemandem weh, aber den armen mann nicht zu operieren oder andere menschen leiden zulassen, das würde ich als arzt nicht machen können, das ginge an meiner berufung vorbei.
Die mandeloperation nen halbes jahr später ok, aber sowas, kein verständnis
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17.05.2006 11:06 Uhr von DerGugger
 
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BILD-Zeitung: mehr dazu: Günther Wallraff - Der Aufmacher

der Wolfang S. war entweder nie im Krankenhaus oder ist längst wieder zu Hause - möglicherweise gibts den auch gar ned
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17.05.2006 11:08 Uhr von funk0r
 
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zum ersten sek darf nich streiken, dass sind beamten. wie alle bei der "trachtengruppe" ;) lehrer duerfen auch nicht streiken.

zum zweiten. naja, also in der regel wissen die meisten aerzte nicht mal ob ihre yacht nun 12 oder 15 meter lang is.

es geht hier aber um aerzte, die in der klinik arbeiten....und fuer die is das wirklich hart. teilweise 36 stunden auf den beinen, das ist auch verantwortungslos fuer die patienten. nach 36 stunden is man ungefaehr so faehig wie mit ca 1,8 promille. diese aerzte sollten wirklich unterstuetzung finden, wie auch das andere allgemeine personal an kliniken. nach der privatisierung, vieler klioiken siehts da naemlich nicht allzu rosig aus. kleine krankenhaeuser werden auch immer mehr geschlossen.

bei sowas, kann ich allerdings nur den kopf schuetteln. das ist von den aerzten wirklich unverantwortlich. kann mir das auch nicht wirklich erklaer ausser, dass es zu unvorhersehbaren komplikationen gekommen ist. denn sonst sind aerzte ja verpflichtet, einem patienten auf jedenfall zu helfen. daraujf schwoeren sie ihren eid. kann mir gut vorstellen, dass dieser vorfall uinangenehme folgen haben wird.

so far
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17.05.2006 11:24 Uhr von HuMbO
 
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Lesen? es heißt doch : " Mittlerweile griffen sie zwar ein, aber dem Mann ging es hinterher zunehmend schlechter. Er erlitt einen Herzinfarkt, liegt jetzt im Koma."

Also lag es nicht am Ärztestreik!
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17.05.2006 11:33 Uhr von Alfadhir
 
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leider verstehen die meisten menschen hier nicht: das die ärzte duchaus auch für uns streiken und sie sollten mal darüber nachdenklen was währe wenn die forderungen der ärzte nicht erfüllt werden und es so weiter geht mit der entwiklung.
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17.05.2006 12:06 Uhr von horstALLIMANIA
 
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@Alfadhir: ahja , genau sie streiken für uns ;)
und deswegen lassen sie uns auch im Krankenhaus kripiren , aber naja sie streiken ja für uns ....
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17.05.2006 12:17 Uhr von mahoney2002
 
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Was ist schuld ? Genau die gesundheitsreform !
Gemacht von unseren politikern, die untersagen leute ihre medizin weil sie angeblich zu teuer sei, und und und.
Aber wehe die arzte streiken, da greift die politik gleich ein, und jeder meckert.
Ich persöhnich würde mich nicht von einem arzt operieren lassen der schon 24std bereitschaft gemacht hat und mich dann noch 6-8std operieren soll.
Eine operation ist millimeter arbeit.
Würdet ihr in ein flugzeug steigen dessen pilot schon 36std ohne schlaf unterwegs ist ?
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17.05.2006 12:19 Uhr von ToSar
 
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Beitrag: und wenn die Ärzte dann mehr verdienen und die Kassenbeiträge steigen.... jammern die Leute auch wieder rum.
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17.05.2006 12:27 Uhr von lonezealot
 
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Verbot: Ärzte gehören zu der Berufsgruppe die am meisten jammert.

Arrogante freaks die in jeder Situation meinen sie seinen besser als andere. Im obigen Fall sollte man dem streikendem behandelnden Arzt die Zulassung entziehen, gegebenfalls kann er sich nach 5 Jahren wiederbekommen.

Die Ärzte wissen sehr genau welchen Druck sie aufüben können und nutzen dies schamlos aus.

Ärzten müsste es konsequent verboten werden zu streiken, fertig.
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17.05.2006 13:17 Uhr von Borgir
 
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@alle die gegen den streik sind: NATÜRLICH STREIKEN DIE AUCH FÜR UNS!!!!!!!!DENKT DOCH MAL NACH

1.ein arzt der 24 oder mehr stunden dienst gehabt hat, kann eine op nicht mehr so sicher durchführen als wäre er ausgeschlafen
2. bessere arbeitsbedingungen heißt mehr zeit für den patienten, mehr zeit für gespräche und aufklärung über op´s usw.

aber wenn der arzt keine zeit für gespräche und aufklärungen hat, oder schlecht gelaunt ist oder müde ist und unaufmerksam, dann sind es genau die kritiker dieses, absolut gerechtfertigten, streiks, die sich darüber aufregen dass ärzte mit ihren patienten nicht reden wollen und arrogant sind.

setzt euch mit dem thema mal wirklich auseinander und dann sagt eure meinung zu diesem streik.
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17.05.2006 13:19 Uhr von Borgir
 
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@lonezealot: du hast ja wirklich den überblick verloren. ärzte regen sich absolut berechtigt über ihre situation auf. geh in ein krankenhaus arbeiten, und du siehst was ärzte für ein im verhältnis winziges gehalt und keinen ausgleich für millionenfach geleistete überstunden leisten müssen.

keine ahnung von nix aber hauptsache einen kommentar abgegeben. denken vorm schreiben!!!!!
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17.05.2006 13:30 Uhr von mahoney2002
 
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Noch was, war nicht erst in einem bericht zu lesen das 24mrd € durch die pharma veruntreut werden.
Da regt sich die politik nicht drüber auf, kein wunder unsere politiker verdienen ja auch gut drann.
Ich bin auch dafür das jeder der meckert ( politiker ebenso ) mal einen arzt eine woche im krankenhaus begleitet immer neben ihm steht und mal sieht und fühlt was die da leisten.
Politiker lassen sich jeden dreck bezahlen, flüge, sekretärin, dienstauto.
Aber die schreien rum weil die ärzte ihre arbeitszeit bezahlt haben wollen, weil sie möchten das menschen von ausgeschlafenen ärzten behandelt oder operiert werden.
Die merkel geht zum cheffarzt der is ausgeschlafen und auch die truppe die da mitmacht ist garantiert keine 3 std im dienst.
Die muss sich mal in nem kleinen krankenhaus von nem arzt der in bereitschaft ist operieren lassen.
Aber geht ja nicht sie ist ja sooo wichtig.
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17.05.2006 13:36 Uhr von suetter
 
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Zum schreien: Ich kann nur lachen über Scheisshausparolen wie "Ein Arzt weiß nicht ob seine Jacht jetzt 12 oder 15m lang ist". Meine Eltern sind beides Ärzte, und wenn ich sowas höre bekomm ich das Kotzen! Früher haben Ärzte wirklich gut verdient, das bestreitet niemand, aber heute geht es den Ärzten genau so schlecht wie allen anderen, mit dem Unterschied das der Arbeitstag keine 8,5std. sondern 12-20std. beträgt, wohlgemerkt bei Hausärzten, Krankenhaus Ärzte sind hier noch schlimmer dran.Wenn ein Normalbürger von der Arbeit nach Hause kommt ist der Tag vorbei, bei einem Arzt geht fängts dann erst richtig an! Die ganze Bürokratenscheisse, um die es auch im Streik geht (sieht nur niemand :( ) ist echt zum kotzen. Meine Mutter hat bis vor 3 Jahren noch aktiv in der Praxis meines Vaters mitgearbeitet, inzwischen kümmert sie sich sogut wie ausschlieslich um die Abrechnung. Bevor ihr hier Bildzeitungs Parolen verbreitet, geht mal zu eurem Hausarzt und lasst euch mal über die Abrechnungspolitik aufklären, ich garantiere euch ihr werdet eure Meinung ändern! Und um mal einen Handwerker Zitieren zu dürfen: Herr Doktor, für das Geld für das sie mich hier behandeln würde ich nichtmal den Arsch aus dem Sessel bewegen.
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17.05.2006 13:44 Uhr von numerobis
 
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suetter: ist doch ein bildscheißhausparolennews.
da darf man doch wohl noch ein paar bildscheißhausparolen umherproleten.
>ironie<

warum war schon beim lesen der überschrift wieder klar aus welcher quelle das abgeschrieben wurde?
warum glaube ich das jetzt nicht?
wieso bin ich dafür, diese quelle zu sperren?
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17.05.2006 14:10 Uhr von Mi-Ka
 
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Ich bin auch der Meinung, dass man die Arbeitsbedingungen der Ärzte verbessern muss.

Es kann aber nicht sein, dass sich die Ärzte hinstellen und behaupten, dass sie nicht wie die anderen Staatsbedienstete bezahlt werden können, weil sie sooo was Besonderes sind.
Damit ist nicht die Höhe des Gehaltes gemeint, denn auch bei diesen Tabellen gibt es hohe Gehaltsstufen. Nein, es ist unter deren Würde, dass man sie in Tabellen steckt.

Zudem finde ich es schrecklich, dass man immer wieder das Argument mit den 80 bis 90 Stunden hört. Das stimmt nicht. Und das geben die Ärzte, die ehrlich sind, auch selber zu.
Dabei handelt es sich um Ärzte, die an ihrer Disertation arbeiten. Das geschieht neben ihrer regulären Arbeitszeit und deshalb sammeln sich diese Stunden an.
Mein Chef, ein Ingenieur, hat auch seine Doktorarbeit abends nach seiner regulären Arbeitszeit gemacht. Er ist auch auf 70 Wochenstunden in dieser Zeit gekommen.
Aber er würde nie auf die Idee kommen zu jammern.
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17.05.2006 14:16 Uhr von bingo`
 
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omfg: Einige Leute haben echt prima Meinungen.

Ich bin für den Streik, denn ich habe keine Lust, dass wenn ich mal operiert werden muss, dies von einem Arzt gemacht wird, der schon 36h fast ohne Schlaf am arbeiten ist. Aber wenn euch euer Leben so wenig wert ist...

Weiterhin sind die Arzte in den Kliniken völlig unterbezahlt. Und wie man sieht, scheinen sie absolut keine Möglichkeit zu haben an der Situation etwas zu änden. Die Verantwortlichen wollen den Streik aussitzen und darauf vertrauen, dass die Stimmung im Volke gegen die Ärzte umschlägt.
KLASSE...
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17.05.2006 14:36 Uhr von B@uleK
 
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ermordet: der patient wurde von den "dt. Politikern" ermordet.
es kann nicht sein das Ärzte für nen lächerliches Gehalt rund um die Uhr Arbeiten!
Die Streiks sind volkommen gerechtfertigt. ja, ich weiss ich könnte auch in so eine Situation geraten, in welcher ich Ärztliche hilfe benötige, dennoch stehe ich vool und ganz hinter den Streiks!
Da sollte man lieber so [ironie] intelligente [/ironie] Politiker feueren, wie z.B. den der vorgeschlagen hat die dt. Nationalhyme ins türkische zu übersetzen *kopfschüttel* und dafür den Ärzten mehr Gehalt geben....
kranke Welt...............
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17.05.2006 14:54 Uhr von Johannes Fuß
 
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@Mi-Ka: nu vergleich´ mal ein Doktor in den Ingenieurwissenschaften nicht mit den medizinischen Praktikern.

Mich hat damals auch gewurmt, das ich keine Dissertation über die Inkubationszeit des Heuschnupfens schreiben konnte.
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17.05.2006 15:32 Uhr von uzev
 
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Denkt doch mal nach...! Wenn auch nur ein Metalarbeiter ähnliche Arbeitszeiten wie die meisten Assistenzärtzte hätte, würde die IG Metal sofort Zetter und Mordio schreien.

Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber ich will nicht von einem Arzt operiert werden der erst 16 Stunden Notdienst hatte, dann 8 Stunden Bereitschaft und direkt anschließend ohne Pause wieder 16 Stunden Notdienst. Und das ist normaler Krankenhausalltag, zumindest am Anfang.
Ich kannte mal ein Paar, beide waren Assistenzärzte,
die haben sich praktisch nie gesehen, höchstens mal ein paar Stunden.

Klar verdienen die meisten Ärzte sehr gut, aber das auch nur zurecht. Sie haben sehr viel Zeit in ihre (ausgesprochen harte) Ausbildung investiert und dannach als Assistensarzt erstmal mind. 3 Jahre gearbeitet wie verrückt. Da sind 40 Überstunden in der Woche nicht ungewöhnlich! Und auch als Oberarzt kann man sich nicht ausruhen. Weiterbildungen ohne Ende und dazu noch Operationen bei denen man sich nicht den geringsten Fehler erlauben kann/sollte.
Die meisten die jetzt schreien, dass die Ärtzte zuviel verdienen und sich nicht so anstellen sollen, sind neidisch auf die Kohle. Aber selbst keine Verantwortung übernehmen wollen und nach 3 Überstunden schon auf den Arbeitgeber schimpfen!

Und auch bei den niedergelassenen Ärtzten läuft einiges schief, allein das Abrechnungssystem ist schon ein riesen Haufen Mist.
Oder wie würde es dem Durchschnittsarbeiter gefallen, erst nach 3 Monaten zu wissen wieviel er verdient hat?

greetz uzi
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17.05.2006 15:45 Uhr von benutzername69
 
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@ Humbo und @ Suetter: @Humbo Der Mann musste 3 x auf seine lebenswichtige Bypass-OP warten...da verbessert sich die Chance auf eine erfolgreiche OP nicht unbedingt...die Gefahr, das es Komplikationen gibt, ist also deutlich grösser, als wenn man frühzeitig operiert

@ Suetter: Überleg mal, welch eine Dichte an Haus- und Fachärzten mit eigener Praxis wir in Deutschland haben! Es sind teilweise doppelt so viele Ärzte in einer Stadt, wie notwendig wäre...und da die Mittel auf alle Ärzte aufgeteilt werden, bekommt dann eben der einzelne etwas weniger...viele Köche verderben den Brei...wer mit vielen Teilen muss, der verdient eben zwangsläufig etwas weniger...ist im Handwerk etc. ähnlich...für die Anzahl an Aufträgen, gibt es mittlerweile einfach zu viele Handwerker...also geht der Markt kaputt...und beim Arzt ist das eben ähnlich geregelt...für die und die Leistung bekommt er so und soviel...und wenn es eben mehr Ärzte gibt, sinkt der Betrag!

@alle Die Nachricht stammt aus der Wild-Zeitung...also...wer weiss, ob´s stimmt!
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17.05.2006 15:46 Uhr von Luzifers hammer
 
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Pah: Aber wenn sie 30% mehr Kohle kriegen macht es auf einmal nix mehr aus das sie 36 Std. arbeiten müssen oder wie?
Was der Marburger Bund da veranstaltet ist mir irgendwie suspekt.
Entweder weniger arbeiten oder mehr Lohn.

Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
(Robert Koch, dt. Bakteriologe, 1843-1910)
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17.05.2006 15:47 Uhr von jesse_james
 
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Wenn man bedenkt das Ärzte einen Eid: geschworen haben.

Könnte man sich doch die Frage stellen was Medizinstudenten der letzten Jahre bewegte Arzt werden zu wollen ?
Die Situation das man wesentlich mehr arbeiten muss für das gleiche Geld ist doch seit Jahren bekannt.

Wenn die alle wussten wie Schlecht es um diesen Job steht, wieso haben sie ihn dann ergriffen ?

Wegen den Menschen ODER wegen dem Geld ?

Wer wegen der Menschen Arzt wurde geht nicht streiken wenn er die Situation schon kannte bevor er Arzt wurde.
Wer es wegen dem Geld macht, weil ihm VIEL Geld immer noch zu wenig ist, hätte eigentlich gleich streiken müssen als er Arzt geworden ist.
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17.05.2006 17:08 Uhr von Luzifers hammer
 
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Sir.Locke: Aber den negativhype den der Streik der Komunalangestellten oder der Streik der Metallindustrie verstehst du schon?

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