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Wisconsin/USA: Referendum - Wähler sollen über Einführung der Todesstrafe abstimmen

Am Dienstag entschied der von den Republikanern dominierte Senat von Wisconsin mit 18:15 Stimmen, dass die Wähler am 7. November in einem Referendum befragt werden sollen, ob das seit 1853 existierende Verbot der Todesstrafe aufgehoben werden soll.

Senator Jon Erpenbach meinte während der vierstündigen Debatte, dass der Staat Wisconsin seit 153 Jahren niemanden mehr getötet hat. Der Staat hätte bislang ohne Todesstrafe funktioniert und man würde diese auch in Zukunft nicht benötigen.

Die Demokraten finden das Referendum Zeitverschwendung, da aktuelle Umfragen zeigen, dass die Wähler die Todesstrafe befürworten, die Todesstrafe sei "populär".


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Todesstrafe, Einführung, Wähler, Referendum
Quelle: www.duluthsuperior.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.05.2006 11:23 Uhr von Schwertträger
 
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populär? Tja, man muss nur die richtigen Leute fragen, dann bekommt man auch die Ergebnisse, die man haben will.

Ich finde es gut, dass auf einer ordnungsgemässen Abstimmung bestanden wird.
Ist mal eine hoffnungsvole Meldung zum Thema.
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17.05.2006 18:09 Uhr von The_Nothing
 
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Dass man über so etwas im Jahre 2006 überhaupt noch diskutieren muss, die Amis werdens nie lernen!
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02.06.2006 04:39 Uhr von ReinSauter
 
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na schwertröger ist wohl ganz gut drauf: was soll an solch einem Referendum gut sein wenn Die einen GW 2 mal wählen denkst Du echt da kommt was anderes raus als was die amis weltweit vorleben . Zuerest erschiessen und dann nicht fragen lassen. Gericht wird abgelehnt und mit nationalen Interessen verboten. Untersuchungen werden manipuliert und die Medien gekauft. Das alles findet auf breiter Front Zustimmung und nennt sich dann stolz Patriotismus und Freiheit.

Na das Ergebniss kann ich mir schon vorstellen ...
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02.06.2006 07:14 Uhr von webschreck
 
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Na, wenigstens: soll Bevölkerung über die Einführung und nicht über die Erfahrung (mit) der Todesstrafe abstimmen...

Ich wußte schon immer, die Amis haben einen Knall. Wie sich ja auch hier immer wieder zeigt, ist die Hälfte der Bevölkerung bei bestimmten Delikten für die Todesstrafe. Stimmzettel müssen also nur richtig formuliert werden. Dann klappt es auch mit dem gewünschten Ergebnis.

Und der erste von den Befürwortern, der schuldlos seinem selbstgewollten Schicksal entgegensieht, schreit sich die Lunge aus dem Hals und keiner hört zu...
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02.06.2006 12:53 Uhr von genixan
 
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Dekadenz: Ein weiterer Schritt zurück. Bin ja gespannt, wann wieder echte Gladiatorenkämpfe oder Kreuzigungen zu besichtigen sind.
Die USA entwickelt sich beängstigend schnell zu einem Entwicklungsland für Menschenrechte.
Adolf wäre stolz darauf, wie seine Vorgehensweise kopiert wird. Naja, einen Österreicher haben sie ja schon.
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02.06.2006 13:03 Uhr von Schwertträger
 
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@Rein Sauter: Nun ja, man muss die Alternative sehen. So, wie ich die Meldung verstanden habe, wäre sonst das Verbot der Todesstrafe ohne entsprechende Umfrage aufgehoben worden, in der Annahme, dass diese Entscheidung populär sei.

Jetzt besteht mit der Umfrage wenigstens noch die geringe CHANCE, dass die Verbotsbefürworter eine Mehrzahl erringen. Und diese Chance beurteile ich positiv.

Immerhin gibt es in den USA eine zahlenmässig keineswegs kleine Gruppe, die NICHT G.W. gewählt hat und auch recht viele Menschen, die regelmässig gegen die Todesstrafe protestieren.
Ich bin wahrlich kein US-Fan, aber man muss auch fair bleiben und nicht alle übe einen Kamm scheren.



Und .....
Selbstverständlich bin ich ganz gut drauf ! ;-)

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