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Er ist Moslem, sie Jüdin: Staat verbietet den Traum vom gemeinsamen Leben

Jasmin Avissar und Osama Zatar lernten sich an der Grenze von Jerusalem zum Westjordanland kennen. Sie ist 25 Jahre, er 26 Jahre alt. Die beiden heirateten bereits vor zwei Jahren, kämpften darum, gemeinsam leben zu dürfen.

Die Familien der beiden haben sich inzwischen mit der Hochzeit der beiden abgefunden. Doch der Staat macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Da sie Jüdin ist und er palästinensischer Moslem, bekommt er keine Aufenthaltserlaubnis für Israel.

Die beiden halten sich zurzeit in einer von Palästinensern verwalteten Stadt im Westjordanland auf. Allerdings hat Jasmin nur einen begrenzten Passierschein für das Land. Sogar ein Appell an das Höchstgerichts Israel brachte bisher nichts.


WebReporter: MajoB.
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Leben, Staat, Traum, Jude, Moslem
Quelle: www.krone.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 22:39 Uhr von MajoB.
 
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Wie süß. Die Romeo&Julia Story der Neuzeit hehe :) Ich wünsch den beiden einfach mal, dass sie zusammen leben dürfen.
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17.05.2006 11:11 Uhr von horror1
 
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israel halt: hacken die ganze zeit auf der vergangenheit rum,sind aber zum grossen teil rassistisch gegenüber arabern eingestellt.
nö ich bin kein antisemit ich mag keine ungerechtigkeit und das gilt in alle richtungen.
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17.05.2006 11:34 Uhr von Alfadhir
 
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ist doch das gleiche wie bei der rassentrennung: alles andere ist nur ein vorwand
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17.05.2006 12:01 Uhr von snickerman
 
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Leider Absicht sowas Es ist auch ein Unding, Israel per definitionem zum "Staat der Juden" zu erklären, denn das impliziert, dass Nichtjuden keine vollen Bürgerrechte besitzen...
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17.05.2006 12:11 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Das beste für die Welt wäre es, wenn die Palästinenser endlich ihr Land zurück bekämen.

Bis dann
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17.05.2006 17:25 Uhr von solynieve
 
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immerhin leben sie noch. Mich würde schon interessieren was mit ihnen passiert,wenn sie ,sagen wir mal, in einem moslemischem Staat leben würden. (?)
Ja,ja, Israel......bla.bla...Land zurück...
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17.05.2006 17:36 Uhr von jesse_james
 
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Antisemitismus richtet sich nicht nur gegen Juden: sondern auch gegen viele andere Völker.

Denn Semiten waren die, die eine semitische Sprache sprachen.
Und das sind sehr viele Völker.

Auch die Palästinenser sind Semiten.

Was sind also die Israelis, wenn sie so mit den Palästinensern umgehen ? Antisemiten ?
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17.05.2006 19:46 Uhr von *Flip*
 
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:-) Was wäre gewesen wenn ein Jude eine Muslimin . geheiratet hätte ?

Ich denke, hier geht es nicht um die Sicherheit Israels, sondern vielmehr um das Unding, dass eine Judin keinen Andersgläubigen heiraten soll.

Bei den Islamanhängern ist dies noch viel rigoroser, fragt nicht, was passiert, wenn die türkische Tochter einen deutschen Freund mit nach hause bringt, dann sieht man, was Rassismuß bedeutet bzw.was, wie in Deutchland schon etliche male geschehen, bis zum Mord führen kann.

In allen 3 monotheistischen Religionen ist dies verwurzelt, vorallendingend in den 2 Religionen mit dem alten Gesetzesbund (Islam ist für mich auch nur ein Revival des alten Gesetzesbundes). Im Christentum wird dies zwar auch nicht gut geheißen aber es wird, nach der Aufklärung über die Konsequenzen, freigestellt bzw muß sich derjenige selber entscheiden.

wichtige Konsequenzen wären:

Probleme bei der Religionsausübung bzw rel. Auffassung
Probleme bei der Kindeserziehung
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17.05.2006 22:14 Uhr von MajoB.
 
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ich finde es auch nicht rechtens, dass es so ne Religionsfeindlichkeit in Israel gibt, na ja, was will man machen...ich frag mich nur, wieso sie sich dann auch 60 Jahre nach NS-Zeiten über uns Deutsche beschweren, offenbar sind sie ja nicht so viel besser...
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24.05.2006 10:08 Uhr von vst
 
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*Flip*: "Bei den Islamanhängern ist dies noch viel rigoroser, fragt nicht, was passiert, wenn die türkische Tochter einen deutschen Freund mit nach hause bringt, dann sieht man, was Rassismuß bedeutet bzw.was, wie in Deutchland schon etliche male geschehen, bis zum Mord führen kann."

ich hatte mal eine türkische freundin. und oh freude ich lebe noch. ich habe auch heute noch ab und zu kontakt zu ihrem bruder. und den vater sehe ich ab und zu auf der strasse und er redet mit mir.
freude oh freude.

ich will nicht sagen, dass es das nicht gibt, aber grundsätzlich ist es nicht so.

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