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Witten: 16-jähriger Schüler begeht Selbstmord während des Erdkundeunterrichts

Ein tragischer Selbstmord ereignete sich am Dienstag in einer Gesamtschule in Witten. Ein Schüler stand mitten im Erdkundeunterricht plötzlich auf. Dann übergab er einem Mitschüler einen Abschiedsbrief.

Bevor noch jemand ihn davon abhalten konnte, lief er zum Fenster und stürzte sich zehn Meter in die Tiefe. Der Junge lebte noch und wurde in eine Klinik geflogen.

Dort starb er gegen 16:00 Uhr an seinen Verletzungen. Der Schüler soll laut Aussage vorher völlig unauffällig gewesen sein.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schüler, Selbstmord, Witten
Quelle: www.rp-online.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 21:52 Uhr von sven_camrath
 
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Shit Oh man ... das muss ein riesen Schock für die Anwesenden und den Rest der Schule gewesen sein.
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16.05.2006 22:34 Uhr von Hirnfurz
 
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omg: mir fehlen die Worte! :-( Echt ne traurige Sache.
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16.05.2006 23:01 Uhr von exekutive
 
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krass: unterricht fällt da wohl erstmal flach.. echt scheiß situation für alle beteiligten.. vor allem hart, das der juge erst in der klinik starb...
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16.05.2006 23:41 Uhr von Frankfurter Bub
 
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das is schon extrem krass. Letztes Jahr hat sich ein Junge aus meiner Parallelklasse das leben genommen. Der hat sich im Keller von seinen Eltern erängt. Das war auch ziemlich hart. Aber im Unterricht ist natürlich für die Klassenkameraden und den anwesenden Lehrer bestimmt etwas gewesen was sie ihr Leben lang verfolgen wird....
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16.05.2006 23:43 Uhr von Güllepumpe
 
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Ballerspiele: Mal gucken wie lange es dauert bis auch bei diesem Selbstmord Ballerspiele als Ursache genannt werden!
Ich freu mich dann schon auf Frontal21!
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16.05.2006 23:58 Uhr von Pinok
 
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ballerspiele? wenn er so unaufällig gewesen is war wohl eher ein psychisches problem dran schuld, entweder etwas was er nicht verarbeiten konnte, persöhnliches probleme oder vieleicht sogar eine soziale phobie usw...
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16.05.2006 23:58 Uhr von grimpi
 
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wieder mal ein staatlicher mord: der ganze schulstress/druck usw.. was der staat von den schülern abverlangt, damit könn eben viele net mit umgehn.
d.h. der "Schuldige" muss zur rechenschaft gezogen werden !!!
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17.05.2006 00:14 Uhr von Lienna
 
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Wie schlimm! Was für ein krasser Schritt!!!!! Wenn jemand zu so etwas fähig ist, dann muss er schon nen gravierenden seelischen Schmerz mit sich tragen. Echt schlimm!
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17.05.2006 00:55 Uhr von El_Toro^
 
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Warum behandelt man einen so offensichtlichen Suizidversuch noch gegen den Willen des Selbstmörders? :s
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17.05.2006 00:56 Uhr von The_Nothing
 
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@grimpi: Was verlangt denn die Schule heutzutage? Gelernt wird doch gar nichts mehr. Guck mal zu unseren Nachbarn nach Frankreich, das ist Schule, nicht das lasche System hier.

Ich denke vielmehr, dass der Junge zu Hause Probleme hatte oder Liebeskummer oder etwas viel Schlimmeres was wir uns alle gar nicht vorstellen können - kommt leider auch immer wieder vor, besonders in diesem Alter.

Mein Beileid für die Hinerbliebenen.
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17.05.2006 01:17 Uhr von jesse_james
 
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El_Toro: Erstens weil Ärzte dazu verpflichtet sind zu helfen.
Zweitens weil die Eltern sonst die Ärzte oder aber die Schule verklagt hätten.
Drittens ist Selbstmord strafbar und hätte der Junge überlebt hätte man ihn unter Umständen auch eingewiesen !!!
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17.05.2006 02:09 Uhr von savoy
 
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Schade um diesen Menschen! Was mir auffiel war der Satz: er war bis jetzt unauffällig.

Sind alle Selbstmörder auffällig??

Vielleicht ist das auch insgesammt ein gesellschaftliches Problem:
Wer interesiert sich heute noch für sein "Gegenüber"?
Hat denn vielleicht schon viel früher eine Veränderung des Verhaltens bei ihm stattgefunden und viele haben es dann mit den Worten "na er ist in der Pupertät" abgetan?

Ohne jegliche Schuldzuweisung kommt aber doch die Frage auf: Wie gestört war das Verhältnis zu den Eltern? Denn auch wenn alle Kids mehr oder weniger große Geheimnisse vor den Eltern haben muss wohl in diesem Fall die Kommunikation zwischen Ihnen irgendwo fehlgeschlagen sein.
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17.05.2006 02:13 Uhr von The_Nothing
 
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Ähm, jesse_james, zeig mir doch bitte mal die Stelle, wo steht, dass Selbstmord strafbar ist. Aber such dich bitte nicht tot...
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17.05.2006 02:35 Uhr von ciaoextra
 
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jesse_james: In den USA ist ein Selbstmordversuch tatsächlich strafbar - hier nicht.
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17.05.2006 07:49 Uhr von fiver0904
 
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@The_Nothing: Glaub ich nicht, dann hätte ers eher zu Hause gemacht. Denke eher Mobbing, schlechte Noten oder sowas.
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17.05.2006 07:54 Uhr von Aeskulap
 
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El Toro: Das Rettungsdienstpersonal und auch jeder andere Mensch ist verpflichtet, einem Mensch in Notlage, hier Suizid, entsprechend zu helfen, mindestens jedoch einen Notruf abzusetzen. Es kann ja sein, dass der Suizidant nach einem Sprung "nur" bewußtlos ist und nicht verstorben.

Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung nach §323c StGB und strafbar.
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17.05.2006 08:19 Uhr von Katatonia
 
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@The_Nothing: Bei deiner Aussage merkt man doch wahrlich, wie weit du von der Realität entfernt bist. Ja ich muss mich wahrlich fragen, wie naiv man sein muss und eine härtere Schule fordern kann. Was das bedeuten würde, kommt dir anscheinend nichteinmal in hundert Jahren in den Sinn. Aber ich erklärs dir gerne. Nehmen wir Japan als Beispiel. Dort ist das Schulsystem noch um einiges härter als in Frankreich. Die Folge: Die höchste Selbstmordrate unter Jugendlichen weltweit. Wenn du der Meinung bist, das sei die Zukunft, kann ich dir wahrlich ein ordentliches Ding an deiner Waffel bescheinigen. ;) Weil es geht auch anders, wie andere Länder beweisen. Da brauchen wir auch kein Frankreich. Ich muss hier sowieso lachen. Frankreich, was sozial und bildungstechnisch dringender Reformen bedarf, genauso wie unser Land. Oder was meinst du, warum randalieren dort so massiv die Jugendlichen? Aus Spaß?
Scheinbar scheinst du eben nicht zu wissen, von was du redest.

Wenn wir von Bildung reden, dann von Pädagogik. Dieses existiert auch in Frankreich kaum. Dort paukt man lieber bis ins Extrem auswendig. Noch ein krassere Form als hier.

Ich kann immer wirklich nicht verstehen, wie man ein Extrem fordern kann, wenns auch anders geht. Ich denke, das resultiert aus irgendwelchen Minderwertigkeitskomplexen des Forderers.

Und lasch ist am deutschen System herzlich wenig. Das System an sich ist Käse. Das sind die Probleme, die wir haben.
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17.05.2006 08:25 Uhr von vosteI
 
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der rechtliche aspekt in D: Deutschland

Der Suizid ist in Deutschland als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts straffrei, zumal eine Bestrafung wegen vollendeter Selbsttötung nie möglich wäre. Somit sind auch der Versuch und die Teilnahme (Beihilfe, Anstiftung) grundsätzlich straffrei. Die „Anstiftung“ eines Schuldunfähigen oder die „Anstiftung“ mittels einer Täuschung kann jedoch zur Tötung in mittelbarer Täterschaft (§ 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB) führen: Haupttäter des Tötungsdeliktes ist dann der Einfluss nehmende Hintermann, da er das Geschehen durch sein Verhalten maßgeblich beherrscht.

Wer aufgrund seiner Garantenstellung verpflichtet ist (z.B. Angehörige, Ärzte etc.) eine Selbsttötung zu verhindern, kann bestraft werden, wenn er die Rettungshandlung unterlässt, zu der er rechtlich verpflichtet ist. Der Gehilfe, aber auch jeder nur rein zufällig Beteiligte kann, wenn er keine Hilfe leistet, nachdem der Täter die Tatherrschaft verloren hat (z. B. weil er bewusstlos, aber noch nicht tot ist), wegen Unterlassen der Hilfeleistung nach § 323c StGB bestraft werden. In der Vergangenheit wurde vom Bundesgerichtshof nämlich vertreten, dass das Auffinden eines bewusstlosen, aber noch nicht verstorbenen Suizidenten einen Unglücksfall im Sinne des § 323c StGB darstellt. Dies ist jedoch in der Literatur sehr umstritten und wird vor allem mit dem Argument abgelehnt, dass ein frei verantwortlicher Bilanz-Suizid kein Unglücksfall, sondern ein Ausfluss des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen ist. Dagegen wird vor allem eingewendet, dass hinzukommende Personen (Rettungsdienst, Notarzt, Angehörige) in dieser Situation meist nicht zuverlässig überprüfen können, ob es sich wirklich um einen frei verantwortlichen Suizid handelt. Im übrigen kann auch die gesamte Situation eines Suizidalen derart interpretiert werden, dass eine Hilfe grundsätzlich erforderlich wäre, also bereits z.B. ein Alleinlassen einer möglicherweise suizidalen Person eine unterlassene Hilfeleistung ist.

Allerdings kann die allgemeine Hilfeleistungspflicht in Konkurrenz zu einer bestehenden Patientenverfügung und zum Selbstbestimmungsrecht stehen. Dann könnte aus einer (ärztlichen) Versorgung des Suizidanten die Frage nach gefährlicher Körperverletzung entstehen, da sich diese dann nicht durch einen rechtfertigenden Notstand und die Geschäftsführung ohne Auftrag decken lassen. (Siehe auch: Arzthaftung)

In der Praxis werden im Falle eines Suizides jedoch in aller Regel soweit noch möglich durch den Rettungsdienst sämtliche lebensrettenden Maßnahmen durchgeführt, da die Authentizität einer Patientenverfügung in der gebotenen Eile kaum geprüft werden kann.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/...)
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17.05.2006 08:28 Uhr von Katatonia
 
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@RealAcidArne: Es waren ganz andere Zeiten und mit Heute überhaupt nicht zu vergleichen. Und won was redest du, vom westdeutschen oder Ostdeutschem System? Muss man schon sagen. Aber ich gehe mal davon aus, du meinst das Ostdeutsche.

Die Gründe der geringeren Selbstmordrate in der DDR mag daran liegen, dass das System und die Bildung weitaus besser war als heute. Nicht umsonst hat Finnland das DDR System kopiert und ausgebaut. Ob es härter war, will ich mal bezweifeln. Ich habe keinen Vergleich, ich bin damals noch nicht zur Schule gegangen, erst knapp danach. Es gab auch keine soziale Selektion wie heute. Alle lernten auf einer Schule bis zur 9./10. Klasse. Und selbst wenn man in der 8.Klasse abging, fand man noch wunderbar einen Job.

Ich sagte ja, mit Heute nicht zu Vergleichen. Man war sozial integrierter, auch der FDJ wegen. Das ist der feine Unterschied. ;)

Natürlich können unsere Gymniasisten nicht viel. Das liegt aber, ich betone es nochmals, am System! Das hat nichts und reingarnichts mit lasch zutun. Ein absolutes Fehldenken. Es muss nicht alles härter werden, um besser zu werden. Auf was es ankommt ist das WIE. Und wenn ich mir schon unsere heutige Lehrerausbildung anschaue, dann weiß ich an was es krankt.
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17.05.2006 08:36 Uhr von erdbewohner
 
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da kann man nur eins zu sagen

stille wasser sind tief....
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17.05.2006 10:17 Uhr von Delaa
 
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Schultreß? Ich glaube es liegt auch an den eltern, wie sehr sie ihn einengen gute note zu schreiben aber danach fragt bestimmt keiner.
R.I.P
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17.05.2006 10:27 Uhr von 0_o
 
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naja ist ja alles nur spekulation: aber vielleicht hatter er keine lust auf eine perspektivlose, unsichere zukunft, welche die meisten schüler heutzutage haben...
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17.05.2006 10:45 Uhr von Curse
 
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Kann der Depp sich nicht irgendwo umbringen wo es andere nicht tangiert? So haben nun nen haufen Leute einen Schock für´s Leben...
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17.05.2006 11:06 Uhr von soulfly555
 
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Selbstmord: "Verbreitetet ist der Begriff Selbstmord, der jedoch teilweise bewusst nicht verwendet wird, um Assoziationen mit Verbrechen („Mord“) zu vermeiden. Im Gegensatz zum Mord ist die Selbsttötung in vielen Ländern aber nicht strafbar und somit auch kein Verbrechen."

http://www.wikipedia.de

Lieber den Begriff Suizid verwenden.

Jedenfalls eine sehr traurige Sache, aber Suizid ist niemals eine Lösung.
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17.05.2006 11:28 Uhr von tomek18
 
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Is ja krass: Da ist mal unsere Stadt in den Nachrichten und dann gleih mit sowas. In die Schule in der das passiert ist bin ich auch gegangen und kann mir in etwa vorstellen wo das war und das verpasst mir irgendwie eine Gänsehaut auch wenn ich den Schüler nicht kannte.

Gründe für so eine Tat kann ich mir auch nicht vorstellen aber dafür hat er ja einen Abschiedsbrief hinterlassen wo wohl seine Gründe genannt wurden. In einer anderen Quelle (http://www.westline.de/...) stand auf jedenfall das er ein sehr beliebter Schüler war der auch noch keine schlechten Noten geschrieben hat und auch Liebeskummer wird ausgeschlossen.

Ich will jetzt aber auch nicht in der Haut des Schülers stecken den er kurz vorher den Abschiedsbrief gegeben hat denn der macht sich bestimmt Vorwürfe wieso er nicht den Brief gelesen hat und den Lehrer informiert hat. Eine weitere Person der es jetzt bestimmt alles andere als gut geht ist bestimmt der Lehrer denn anders als in dieser News steht in der anderen das er nicht einfach aufgestanden ist sondern den Lehrer gefragt hat ob er ans Fenster kann weil im Schlecht wäre.

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