16.05.06 16:19 Uhr
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Asteroideneinschläge ins Meer wären katastrophaler als Aufprall auf Landmassen

Steve Chesley und Steve Ward kommen nach einer Studie zu dieser Schlussfolgerung. Sie nahmen für ihre Untersuchung den Einschlag eines Felsbrockens mit 300 Meter Durchmesser an, der mit 18 Kilometer pro Sekunde im Golf von Mexico ins Meer stürzt.

Dieser recht kleine Brocken würde eine 30 Meter hohe Tsunamiwelle in Mexico und Texas verursachen. Die Schäden wären wesentlich schlimmer als beim Tsunami von 2004 in Sumatra, weil die dreihundertfache Energie von damals freigesetzt werden würde.

Ein Aufschlag auf Land würde um ein Drittel geringere Schäden verursachen. Allerdings hinge das davon ab, ob der Asteroid auf bewohntes Gebiet fallen würde. Die Forscher nehmen an, dass das angenommene Szenario alle 6000 Jahre eintreffen könnte.


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WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schlag, Meer, Asteroid, Aufprall
Quelle: www.wissenschaft.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 14:45 Uhr von thothema
 
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Ich hab immer ein wenig Probleme mit solchen berechneten, statistischen Aussagen. Sie machen einerseits fast Angst, sagen dann aber doch nicht wirklich etwas aus, wann und wo so was passieren kann. Tokio "wartet" auch schon seit meiner Jugendzeit auf das große Beben.
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16.05.2006 17:03 Uhr von DerGugger
 
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Erdbeben: Was sind schon Monate und Jahre im globalen Zeitrahmen
Tokio wird genauso sein Erdbeben bekommen wie die Westküste der USA - vielleicht erwischt es sogar beide zusammen....mal schaun
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16.05.2006 17:14 Uhr von Luzifers hammer
 
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Ach: Das ist ja wohl der älteste Hut überhaupt.
Carl Sagan(Unser Kosmos)
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16.05.2006 18:22 Uhr von Henniksen
 
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Alle 6000 Jahre: Würde man die Erde im Zeitraffer sehen (Die letzte Milliarde Jahre komprimiert auf eine Stunde), dann sähe es so aus als ob sie unter einem Schrotflinten-Dauerbeschuss stehen würde.
Und ein Menschenleben ist einfach zu kurz um mit Wahrscheinlichkeit in den Genuss eines solchen Ereignisses zu kommen, aber passieren wird es natürlich weitere zig-tausend mal dass so ein Ding einschlägt.
Frühwarnsysteme wird man vermutlich nach der ersten Katastrophe einrichten, früher bestimmt nicht.
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16.05.2006 18:29 Uhr von Alagos
 
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@Æshættr: Das ganze Wasser, das da in die Atmosphäre gerät ist sicherlich auch nicht positiv.
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16.05.2006 20:49 Uhr von wixbubi
 
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und dann noch die ganzen Piranhas, die durch die Luft fliegen sind auch nicht positiv..

Der Text wird wohl morgen Headliner in der Bild werden...
Lustig wie vor dem Tsunami 2004 keiner an eine solche Katastrophe dachte.. (bzw. noch nicht mal wusste, was genau ein Tsunami ist...)
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16.05.2006 21:17 Uhr von Davor
 
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wixbubi: doch wußten sehr viele - v a um die Jahrtausendwende als es hieß "Nostradamus" etc. gab es einen Haufen solcher Berichte wo alles fachmännisch erklärt wurde wie wir kurz vorm Jahr 2000 abröcheln

Tsunamis nach Monstererdbeben eine weitere Möglichkeit


wobei ich nicht weiß ob ich nicht doch fliegende Piranhas vorziehen würded ;-)
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16.05.2006 21:21 Uhr von ophris
 
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@all: beide Einschlagsarten habe ihre negativen Seiten. Abgesehen von einem Tsunami muss man sich natürlich auch die Frage stellen ob die Erdkruste einem solchen Einschlag standhalten würde, da sie in den Meeren dünner ist als auf dem Festland. Ferner, wie schon zuvor gesagt wurde, kann ein Landeinschlag soviel Staub aufwirbeln, dass es zu einer Art nuklearem Winter kommt. Am Ende der Kreidezeit gab es einen solchen Einschlag der kräftig zum Aussterben der Dinosaurier beitrug. 300 m Durchmesser finde ich ehrlich gesagt ganz schön gross, was wäre denn dann auf die Erde zugeflogen, der Himalaya?
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17.05.2006 09:47 Uhr von leeson
 
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Ich denke das Wasser würde den Aufprall etwas dämpfen, kommt natürlich darauf an wo er einschlägt.

Aber das Wasser in der Atmosphäre würde bestimmt die Luft gut reinigen. Co² und co.

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