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Tipps für US-Touris in Deutschland - Abstand halten und Harald Schmidt ist Witzegott

Derzeit wird in den USA über mehrere Reiseführer von Deutschland gesprochen. Diese geben dem Besucher der WM in Deutschland kleine Ratschläge, wie sie die Tage bzw. Wochen besser gestalten können.

So ist in einem Buch zu lesen, dass man Deutschen anfangs auf Distanz begegnen sollte. Ein zu nettes Anfangsauftreten ist hierbei zu vermeiden, ebenso ein Gespräch über die Politik von George W. Bush.

Darauf würden die Deutschen sehr empfindlich reagieren und Streit sei vorprogrammiert. Ein "Insiderführer" gibt noch den Tipp, dass Witze erzählen möglichst den Betrunkenen oder Harald Schmidt zu überlassen sei.


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WebReporter: Supi200
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Deutschland, Deutsch, Tour, Tipp, Harald Schmidt, Abstand
Quelle: www.stern.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 14:24 Uhr von Supi200
 
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Äscht lustig. Nun ja, so auf Distanz so wie es die Tippgeber so fordern, muss man(n) hierzulande doch nicht gehen. Schließlich sind wir in knapp einem Monat Gastgeber und die Besucher sind dann bei "Freunden" untergebracht. Schöner Slogan, der in den meisten Insiderführer vollkommen verars..... wird *fg*
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16.05.2006 16:28 Uhr von T¡ppfehler
 
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Korrekt: Genau so würde ich es auch den US-Amerikanern empfehlen.
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16.05.2006 17:15 Uhr von mäGGus
 
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Traurig: Das Deutschland jetzt das Bild der Biertrinkenden Lederhosennation abgestreift hat und jetzt so einen Quark nachgesagt bekommt finde ich mehr als beschämend.

Das man sich den Deutschen gegenüber während der WM mit Vorsicht nähern sollte ist aber selbst mir als Einheimischen klar. Spätestens wenn die Rasensöldner wieder in der Vorrunde rausfliegen mutieren die besoffenen frustrierten Fussballfans zur Landplage. Ist ja so schon kaum auszuhalten.

Also alle Amerikaner:
Wer Witze erzählen und sich über die Politik von George Bush auslassen will soll bitte zu mir kommen. Ich mach mir eh nix aus dem ganzen Fussballgedöns.

Dear American,
don´t listen to the stupid travelers brochure, not all of us germans are simple minded idiots that drink beer all day and complain about your president. Come to my house we will have a lot of fun without a single minute of soccer and no discussion about Nazis or whatever.

Welcome to germany (glad you don´t just fly over).
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16.05.2006 17:39 Uhr von -xcx-
 
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omFg: was ein schwachsinn der schreibt (der vor mir und der autor
der Reiseführer)

ist ja nicht zum aushalten .. naja, ich denke dumme fette
rassistische amerikaner erfüllen genung klischees.
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16.05.2006 17:54 Uhr von Brian007
 
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jedem das seiner: als nächstes steht auch noch in so einem Ding wie man mit Deutschen reden soll, aber in einer Sache haben se Recht, über George W. Bush reden iwr nciht gerne, aber ich finde die Frauen sollten nicht ganz so distanziert auftreten, oder!?:)
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16.05.2006 18:33 Uhr von Generator...
 
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Gar nicht so schlecht die Tipps: Also ich finde die Tipps sind doch ganz gut.
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16.05.2006 18:42 Uhr von moppsi
 
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Und was ist mit Witzen über die Politik: George W.Bushs? Das wär doch eine Möglichkeit...
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16.05.2006 20:00 Uhr von mäGGus
 
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@xcx: Also wer solche Kommentare wie "ich spritz mir auch H auf dem Klo und keinen Interessierts" an anderer Stelle ablässt sollte mal zum Thema Schwachsinn schweigen.

Weiss nicht was es an meiner Äußerung auszusetzen gibt. Dieses Land ist in einer Fussballmanie ... ich bin ständig umgeben von Idioten die sich darüber bekriegen das die Schals der anderen Fussballfans nicht die eigenen Farben tragen und sich dann total betrunken wie Idioten aufführen. Ich kann gehn wohin ich will, sogar auf der Arbeit malt man uns Spielpläne und Torstatistiken an die Flipcharts. Belästigung nenne ich sowas... sollen die Fussis doch zuhause machen was sie wollen aber es wirkt sich langsam auf alle Bereiche des Lebens aus. Und es nervt!

Außerdem finde ich es einfach schade das man in einem Reiseführer über Deutschland solche Dinge schreiben kann -und die stimmen auch noch...
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16.05.2006 20:00 Uhr von Alfadhir
 
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na ja zeigt nur das die amis genau so viele: vorurteile haben wie wir deutschen .
DIE SPINNEN DIE AMIS
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16.05.2006 20:24 Uhr von Schwertträger
 
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@ -XCX- und mäGGus: Die Empfehlungen stimmen doch, zumindest, was die beiden angeführten Beispiele angeht.

Und sie stimmen nicht nur deswegen, weil wir gerade ein allumfassendes Fussballfieber verordnet bekommen, sondern vor allem in normalen Zeiten.

Ich weiss ja nicht, ob ihr schon mit Amerikanern zu tun hattet, aber viele von ihnen neigen dazu, mit überschwänglicher "Herzlichkeit" auf einen zuzukommen, fast schon eine familiäre Atmosphäre zu transportieren, um sich dann doch später wie ganz normale Leute wieder auf getrennte Wege zu begeben und einen am nächsten Tag mehr oder weniger zu ignorieren, während bei dem nächsten der Überschwang angesagt ist.

Die miesten von "uns Deutschen" irritiert das. Wir gehen in der Regel eher den umgekehrten Weg der sich langsam steigernden Herzlichkeit.
Das bedeutet nicht, dass man Gästen nicht offen und liebenswürdig gegenübertreten soll, aber immerhin braucht es sowohl Zeit als auch Kenntnis des Gegenübers, um aus Fremden Freunde werden zu lassen. Automatisch geht das nicht, und es würde wohl auch den Wert einer Freundschaft schmälern.
Wichtig ist also als erstes die Anerkennung der Intimsphäre. Respektiert man die, hat man an und mit Deutschen schnell und anhaltend viel Freude.

Was soll daran schlecht sein?

Naja, und wem von Euch gerne Witze erzählt werden sollen, der soll doch einfach in eine dieser vielfältigen und meist nicht sehr hochtrabenden Komikershows gehen, da wird dann der Jahresbedarf gestillt. Von enem Touri will ich jedenfalls keine Witze hören.
Eher erzähle ich ihm die neuesten Deutschenwitze, mit denen er zuhause die Seinen nerven kann.

Und das Thema G.W.Bush ist, sofern es sich bei dem US-Gast um einen aus dem 50%igen Pro-Lager handelt, ein garantierter Streitanlass. (Und in meinen Augen schon fast ein Grund für einen Rausschmiss wegen schlechtem Benehmen).

Ist er einer von der Contrafraktion, hat er, sofern er nicht das Pech hat, auf ein verirrtes Schaf in Form eines deutschen Bush-Befürworters zu treffen, zwar nichts zu befürchten, weil er ja gemiensam mit seinen neuen, deutschen Bekannten schimpfen kann, die gute Stimmung ist aber trotzdem flöten.


Von daher: Völlig korrekt, diese Empfehlungen.
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16.05.2006 20:30 Uhr von Schwertträger
 
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Sorry: Es muss natürlich "wegen schlechteN benehmenS" heissen.

Und zwei Tippfehler gab´s auch noch. Ich muss genauer nachlesen.
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16.05.2006 20:38 Uhr von dickerdelfin
 
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üllüs süpr güd: Ich finde die Tüpps auch recht differenziert und gut.

Ich fünde ja sogar Georgy Büshy jedenfalls besser,

als die verlogenen, möchtegern kültürell

höherstehenden Hillary- und Büll-Klone.

jzz fllt mr nx mr en
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16.05.2006 20:56 Uhr von spartan117
 
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@schwertträger: da geb ich dir recht mit den amis. ich hab einen austauschschüler aus amerika, der ist auch ziemlich aufdringlich.
am anfang war es noch ganz ok, aber später wurde es nur noch nervig
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16.05.2006 21:13 Uhr von delauer
 
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Recht und Unrecht: Stellenweise schreibt der Autor des Reiseführers echt gute Sachen, denn mana sollte auf keinem Fall über die Politik von deren wahnsinnigen Präsidenten hier zu Wort bringen.

Allerdings sind alle Deutschen immer offen für gute Witze, solange man sie nicht damit beleidigt.

Und Wochen müssen sich die Amis hier nun wirklich nicht einnisten, da deren erbärmliche Mannschaft eh nicht so weit kommt. :D
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16.05.2006 22:51 Uhr von Schwertträger
 
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Deutsche immer offen für gute Witze?? Von wegen! Die meisten Leute, die ich kenne, finden nichts schlimmer, als wenn ihnen jemand einen Witz erzählen möchte.

Als Ausnahme kommt immer "wenn derjenige gut erzählen kann und der Witz gut ist".

Das Problem ist, dass wahrscheinlich nur ca. 1 - 2% aller Deutschen gut Witze erzählen können und nur 4 bis 5% aller existierenden Witze vom jeweiligen Zuhörer als gut bezeichnet werden.
Die Chance, damit eine Bauchlandung zu machen, ist dementsprechend gross.

Nicht umsonst heisst es schon in deutschen Benimm-Tipps für Deutsche: "Erzählen Sie keine Witze!"

Lachen kann ich über 1000 andere Gegebenheiten genug, da braucht es keinen, der Witze erzählt.
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17.05.2006 00:17 Uhr von [MAT]
 
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ROFL Alos wenn das von den amis is dann haben se damit mein witznerv genau getroffen, besonders der point "Die Deutschen sind nicht prüde" (wobei ich gestehen muss dass meiner Meinung nach, titten im vormittagsprogramm nix zusuchen haben , aber naja). Das mit der "Freundlichkeit" kann ich bestätigen und viele meiner Verwandten auch. Naja und das wir gerne meckern is ja wohl och nich falsch.

cya MAT
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17.05.2006 10:12 Uhr von Fragmich
 
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"lach": So ganz unrecht hat der Autor dieses Buches gar nicht.
Klar das nicht alles stimmt, aber dieses Buch hätte ich doch auch mal gerne gelesen. "grins"
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17.05.2006 10:34 Uhr von Cenor_de
 
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Also einiges stimmt: Amis können nicht mit Messer und Gabel essen ;)
Aber amerikanischer Humor, kann ich gut drauf.

Das Problem ist wohl eher, daß die meisten Deutschen nicht gut genug englisch sprechen.

(wer was jetzt kommt schon kennt, einfach nicht lesen ;))

Mein Lieblingswitz.

When Armstrong set his foot on the moon, he said two sentences, the one we all know, baut the small step, and "Good Luck Mr. Grasky"
After many years, Mr. Garsky, was allready dead, Amstrog told about this mysterious sentence:
"Whne I was a child I was playing in the backyard, Thought the open window I heard my neighbour Mrs. Garsky shoutin: "Oral sex, you want oral sex? You can have oral sex, when the boy next door walks on the moon!"
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17.05.2006 13:15 Uhr von hady
 
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@ Cenor de: Der Witz ist nicht schlecht. Aber warum schreibst du ihn in schlechtem Englisch anstatt auf Deutsch?
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17.05.2006 13:37 Uhr von Cenor_de
 
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@hady: Weil er mir so erzählt wurde. Mag sein die Orthographi is nich in Ordnung (is sie im Deutschen auch nicht ;))

Ansonsten kann ich da nix fehlerhaftes erkennen.
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17.05.2006 13:48 Uhr von Helmut der erste
 
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Sauna: Ganz besonders drollig finde ich den Satz in der Quelle: Setzen Sie sich nie mit Badehose in die Sauna. Man stelle sich mal vor ein prüder Amerikaner aus dem BibleBelt marschiert in Badehose in die Sauna und dort laufen Männer, Frauen und sogar Kinder alle nackt rum. Du lieber Himmel, der Ärmste bekommt ja ne Herzattacke.
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22.05.2006 23:12 Uhr von marshaus
 
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stimmt: ueber bush und seine politik sollten die amerikaner wirklich nicht reden, aber die weltmeisterschaft hat hoffentlich nichts mit der politik zu tun.

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