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Buchautor bezeichnet private Militärfirmen als Gefahr für die Demokratie

In seinem Buch "Krieg als Dienstleistung. Private Militärfirmen zerstören die Demokratie" stellt Rolf Uesseler die These auf, dass die Demokratie und historische Errungenschaften wie Einhegung militärischer Gewalt gefährdet sind.

In dem sauber recherchierten Buch gibt er den privaten Sicherheits- und Militärfirmen die Schuld daran. Diese würden in einem Graubereich arbeiten und seien aus wirtschaftlichen Gründen an der Weiterführung von Konflikten interessiert.

Zudem erfüllen sie den Wunsch von Politikern, wieder mehr Spielraum zu haben, denn diese Firmen unterliegen keinerlei parlamentarischer oder demokratischer Kontrolle. Auch in Abu Ghraib waren private Firmen an den Folterungen beteiligt.


WebReporter: HolyLord99
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gefahr, Militär, privat, Demokratie, Buchautor
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 15:12 Uhr von Jonny.L
 
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MGS 4: E3 Trailer hat genau dieses Thema: der 15 minütige E3-Trailer von Metal Gear Solid 4 hat genau diese Privatfirmen als Thema
http://www.4players.de/...
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16.05.2006 19:15 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Metal Gear Solid Spiele sind einfach genial aber für das nächste müsste ich die PS3 kaufen die am Anfang aber ein bischen zu teuer für mich ist. Die X-Box 360 kommt mir nicht ins Haus.

Zur News: Klar sind solche Firmen an Konflikten interressiert. Die Zeit des Kalten Krieges, war für die wahrscheinlich die beste Zeit überhaupt. Jetzt ist der vorbei und sie müssen weiter verkaufen, am besten sogar ihren Umsatz steigern, damit die Aktionäre zufrieden sind. Sie bestechen US-Präsidenten um teure Aufrüstungsverträge zu bekommen und die veraltete Technik auszutauschen, jedoch müssen die alten Munitionsbestände weg, also ab in den Krieg damit.

In Metal Gear Solid 2 wird erklärt, dass die Patriots den Waffenhandel im Osten und im Westen während des kalten Krieges beherrschten und sowieso die US-Regierung genauso eingesetzt ist wie die Russische.
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16.05.2006 20:04 Uhr von Alfadhir
 
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stimmt 100%: nur leider scheinen sie auch die meisten medien unter ihrer kontrolle zu haben weil höhren tuht man darüber nichts
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16.05.2006 22:52 Uhr von Gohle
 
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Kino Kino: Liegt das an mier oder erinnert euch das auch an Lord of War?
Zwar war der Waffenhändler aber das Spielchen, das er getrieben hat war doch das gleiche oder?

Krieg unterstützen bzw. anfachen nur um die Waren (bei den Firmen sind es "Dienstleistungen") los zu werden!
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16.05.2006 23:52 Uhr von Schwertträger
 
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Der Irlandkrieg wurde auch aus dem Grund so lange aufrecht erhalten, weil etliche Gruppen darin Profit sahen.

Ich weiss nicht, ob es sich lohnt, darüber extra ein Buch zu schreiben, denn das war doch schon immer so.
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17.05.2006 10:13 Uhr von sacratti
 
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Wer sich die Firmen ansieht: und weiss, wo die Lobbyisten sitzen, braucht sich nicht zu wundern.
Die gesamte Politik, auch in der BRD wird von Lobbyisten betrieben, man denke nur mal an die Impfpolitik des Gesundheitsministeriums. Nicht dass man nun glauben sollte, die Gesundheitsminister würden direkt daran verdienen oder so,- das mag zwar auch sein, aber so offensichtlich eben nicht-
es genügt in den meisten Fällen, die Information über Studien etc. udn vor allem die Hochschulen zu kontrollieren, dann läuft das System prima, ohne dass jemand direkt Einfluss nehmen muss.
Die Amis sind da natürlich nicht so gewievt, die haben die Arroganz der Macht am Kittel hängen und fälschen so plump, dass eigentlich nur Amis darauf reinfallen können, aber, wie man an den von den USA inszenierten udn gefüphrten Kriegen sehen kann, ist dás dort belanglos, weil 70% der Amis eben so hohl sind, der Rest verteilt sich auf die Befürworter, Mitläufer , Gegner einer Sache wie überall auf der Welt, das richtet alos in der Sache nichts aus.
Man hat ja Präsidenten umgebracht, nur um Kriege führen zu können, man hat fast 4000 Polizisten und Feuerwehrleute in den Tod geschickt, um Krieg führen zu können, das sind Kolateralschäden und in Relation zum Profit einfach Peanuts.
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17.05.2006 11:25 Uhr von Schwertträger
 
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Naja, von der Verschwörungstheorie mal abgesehen, verdienen an der deutschen Rüstungswirtschaft WIR ALLE, der Staat, die Gemeinschaft.

Oder will jemand von seinen Steuergeldern auch noch arbeitslose Rüstungsangestellte finanzieren?

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