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Studie: Kommunikation per E-Mail ist ineffizient und führt zu Missverständnissen

In einer Studie über verschiedene Kommunikationsarten haben die beiden Forscher Michael Morris und Jeff Lowenstein herausgefunden, dass die Kommunikation per E-Mail Probleme bereiten kann. Es gäbe drei große Probleme, die dabei auftauchen.

Dabei handelt es sich zum einen um das Nichtvorhandensein von nonverbaler Kommunikation, wie zum Beispiel Nicken oder andere Gesten. Zum anderen werde durch E-Mails ein gefühlter Druck erzeugt, dass man schnell reagieren müsse.

Dies führt zu Nachlässigkeit. Weiterhin ist die Kommunikation per E-Mail problematisch, weil man über E-Mail keine persönliche Bindung aufbauen kann, die Missverständnissen vorbeugen könnte. Mailbeziehungen seien daher nicht stabil.


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WebReporter: HolyLord99
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, E-Mail, Mail, Kommunikation, Missverständnis
Quelle: www.heise.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 13:56 Uhr von chizra-Nali
 
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na klar, die einzige kostenfreie Kommunikationsmethode (wenn man von den immer vorhandenen Onlinekosten absieht) muß doch schlechtgeredet werden. Bei mir gibt es weder Mißverständnisse, noch fühle ich mich unter Druck gesetzt.
Falls aber irgendwann auch die E-Mails etwas kosten sollten, bin ich gespannt auf die dann folgende "Studie".
Sobald sie Geld ziehen können ist alles in Butter - ist etwas kostenlos, muß es anscheinend in den Dreck gezogen werden...
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16.05.2006 14:13 Uhr von gee-man
 
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Das ist wahr! Kommunikation per E-Mail ist anders als direkt mit jemandem von Angesicht zu Angesicht zu reden. Das ist nämlich genau so wie wenn ich jemandem einen Brief schreibe. Telefonieren ist übrigens auch anders wie mit jemandem zu reden, den man sehen kann. Trotzdem kann das mittlerweile auch jeder.
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16.05.2006 14:20 Uhr von hady
 
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Natürlich geht nichts über ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Aber sowas ist halt nicht immer möglich.
Aber wenn kein persönliches Gespräch möglich ist, ziehe ich eine Mail meist einem Telefonat vor -zumindest in geschäftlichen Dingen.
Bei einer Email kann ich vor dem Versenden nochmal überlegen, ob auch alles drin steht was wichtig ist und ob nicht irgend ein Schmarrn mit reingerutscht ist.
Am Telefon vergisst man schnell mal was wichtiges, oder man versteht den Gegenüber akustisch nicht und schon kapiert man nicht was der will. Eine Mail kann ich so oft lesen wie ichs nötig habe. Und wenn dann nicht alle Frage geklärt sind bleibt ja immer noch das Telefon.

Fazit: Email als alleiniges Kommunikationsmittel macht bestimmt nicht glücklich, aber praktischer als ein herkömmlicher Brief ist sie allemal.
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16.05.2006 14:48 Uhr von hady
 
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@ jschling: "Mehr wie vorgefertigte Antworten kommen bei den meisten Firmen nicht :-(("

Stimmt. Ist aber mit Antworten per Brief das Gleiche. Und im Gegensatz zu meist unnützen Hotlines kosten die Emails wenigstens nichts. ;-)
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16.05.2006 15:34 Uhr von bingo`
 
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gitl das nur für e-mail: oder auch für Instant messenger?
Also da ist die Kommunikation wohl kaum "ineffizient"...meiner Erfahrung zumindest nach.
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16.05.2006 20:07 Uhr von The_Nothing
 
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Liegt vielleicht auch daran dass das Textverständnis in der Normalbevölkerung immmer mehr zu wünschen übrig lässt, da ist man halt manchmal schlichtweg zu blöde, einen Text zu erfassen.

Und das ganse dan auch noch gepart mit miser Rächtschreibe macht den Salad dan pervekt.
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16.05.2006 21:29 Uhr von ophris
 
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Interessante Studie: e-mails haben die genannten Nachteile, das ist wahr. Aber eigentlich sind e-mails auch dazu konzipiert eine schnelle Kommunikation zu ermöglichen. Nur, den gleichen Nachteil haben Briefe auch, wobei noch die "immense" Zeitverzögerung bis zum Empfang hinzukommt. Und Briefe waren, bis zur Erfindung und Verbreitung des Telefons, Hauptfernkommunikationsmittel, somit müssen im Pre-E-mail/Pre-Telefonzeitalter die gleichen Probleme bestanden haben, natürlich verstärkt durch fehlenden Individualverkehr.
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16.05.2006 21:41 Uhr von ringom
 
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Ein weiterer Nachteil: der E-Mail ist die Tatsache, dass der Kommunikationspartner im allgemeine sehr schnell bis sofort eine Antwort erwartet, das bedeutet, Bedenkzeiten u. ä. fallen fast vollständig weg.

Zu den Kosten würde ich sagen beim Papierbrief zahlt nur der Absender bei der E-Mail auch der Empfänger. Gut, mit ADSL und Flatrate nicht mehr so gravierend aber früher mit Modem und Dial Up?

Hinzu kommt die Flut der unnützen, unerwünschten, gefährlichen Mails.

Ne Briefbombe hatte ich früher nie bekommen. Und werbung auch nur selten, weils halt Geld gekostet hat.

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