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NASA: GPS und Software schuld an Satelliten-Zusammenstoß

Der Experimentalsatellit "Dart", der am 15. April 2005 gestartet war, hatte die Annäherung an einen anderen Satelliten zum Ziel, aber wie die NASA jetzt zugab, kam es zur Kollision der beiden Flugkörper.

Schuld seien Software-Fehler und ein mangelhaftes GPS-System gewesen. Der getroffene Satellit Mublcom sei aber nicht zerstört, sondern in eine höhere Umlaufbahn transferiert worden. Ursprünglich war nur von einer "Anomalie im Orbit" geredet worden.

Insgesamt sei die 110 Millionen Dollar teure Mission ein Erfolg gewesen, sie diente der Erprobung des selbsttätigen Andockens unbemannter Fahrzeuge im All, eine Spezialität der Russen.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Software, NASA, Satellit, Zusammenstoß, GPS
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.05.2006 09:37 Uhr von snickerman
 
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Und vielleicht hätte man die fragen sollen, die sich mit sowas auskennen! Erst nicht zugeben wollen, einen Fehler gemacht zu haben, und dann zu behaupten, man sei ja erfolgreich gewesen, das lässt mich für die Nasa nichts Gures erahnen...
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16.05.2006 15:02 Uhr von slice123
 
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Software und GPS: Mist gebaut haben sie!

Wie der Name sagt, funktioniert "Global Positioning System" eben nur global. In den Kpöfen der Laien ist GPS aber ein magischer, sprechender Bildschirm, der immer und überall genau weiss wo man gerade ist.

Und natürlich war die Mission offiziell ein Erfolg, denn sonst würde ja das Budget gekürzt, wenn durchdringt, dass man 110 Millionen Dollar unwiederbringlich in den Himmel geschossen hat :o)
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17.05.2006 09:38 Uhr von leeson
 
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GPS: Die von GPS gesendeten Signale, womit die Systeme im Auto ihre position bestimmen, breiten sich ja nicht nur in Richtung Erde aus.
So kann sicher auch ein Sat. seine Position mit diesen Signalen bestimmen.
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17.05.2006 16:40 Uhr von guenter jablonowski
 
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@ leeson: vorausgesetzt, die Signale sind nicht verfälscht. Immer wieder hört man, dass die für die Orientierung auf der Erde nötige Genauigkeit nicht "projektgenau" sei. Ich will damit sagen, dass die Signale, die wir bekommen ausreichend für unseren bedarf sind, aber militärisch nicht verwendungsfähig. Bei der Sattelitenannäherung wird m.E. aber militärische Präzision zur unabdingbaren Voraussetzung.
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17.07.2006 18:39 Uhr von shadow#
 
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wtf? die jungs von der nasa hatten aber auch schon mal bessere ausreden um zu vertuschen dass sie scheisse gebaut haben...
fehler im gps? mit der genauigkeit kann man doch nichts andocken, höchstens treffen - und das war ja ein voller erfolg.
vielleicht hätten sie einfach mal die russen fragen sollen ;-)

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