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Türkei: 16-Jähriger tötete christlichen Priester - Lebenslange Haftstrafe droht

Ein 16 Jahre alter Schüler aus der Türkei hat gestanden, einen christlichen Priester ermordet zu haben. Die Tat hat sich vor drei Monaten in der Start Trabzon ereignet.

Der 16-Jährige habe den Mann in einer Kirche mit zwei Schüssen in den Rücken getötet. Dies gab der Junge im Polizeiverhör zu. Warum er die Tat begangen hat, sei bislang noch nicht klar.

Medienberichten zufolge könnte die Tat aus Ärger über christliche Missionarstätigkeit oder aus Protest gegen die Mohammed-Karikaturen stattgefunden haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe für den Täter.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Leben, Türke, Haftstrafe, Priester
Quelle: www.netzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2006 22:08 Uhr von german_freak
 
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Also lebenslang wird er sicherlich nicht bekommen, vor allem weil er die Tat gestanden hat. Das wirkt sich doch mildernd aus so weit ich weiß?! Naja man wird sehen.
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16.05.2006 09:37 Uhr von Madmandan
 
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@autor: Also bei uns ist es nicht so, dass bei Mord die Strafe gemildert wird. Bei Mord gibt es nur Lebenslang.
Wie das in der Türkei aussieht, weiß ich nicht, aber da ist es wahrscheinlich ähnlich.

Die Türkei ist immerhin ein Rechtsstaat, und nicht, wie einige es gerne behaupten, ein Gottesstaat.

Mad
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16.05.2006 11:59 Uhr von Mephisto92
 
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@Mord: die frage ist ob es sich um Mord handelt. Für mich sieht die Tat im moment noch nach der Tat eines religiös verblendeten Jugendlichen aus damit fehlt der niedere Beweggrund als Mordmerkmal.
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16.05.2006 12:04 Uhr von Madmandan
 
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@mephisto: nun, ich kann hier nur spekulieren, aber vielleicht gibt es in der türkei andere Mordmerkmale.
Außerdem wäre das auch bei uns ein Mord. Allein schon, weil es heimtückisch war (2 Schüsse in den Rücken). Unabhängig davon würde ich religiöse Verblendung schon als niedere Motivation sehen.

Mad
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16.05.2006 12:27 Uhr von Mephisto92
 
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@Madmandan: Grundsätzlich stimmt es das Schüsse in den rücken als Heimtücke anzusehen sind. Aber eben nicht immer.

Religiöse Verblendung ist allerdings kein niederer Beweggrund da der Jugendliche in seinem glauben das Tat was er für das richtige hielt und somit das Unrecht seiner Tat nicht erkennen konnte. Was zumindest mal ein mildernder Umstand ist und auch klar die Richtung zeigt wie eine Strafe aussehen sollte. Dem Jungen die allgemeinen Werte der Gesellschaft zu vermitteln dürfte das wichtigste dabei sein. Wenn man dabei erfolgreich ist wird er auch bei einer milden Strafe keine Gefahr mehr für seine Mitmenschen sein.
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16.05.2006 12:32 Uhr von Cenor_de
 
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In der Türkei: gibt es, anders als bei uns, keinerlei Verständniss für Relgiöse Motive.

In der Türkei gibt es , anders als bei uns, eine klare Trennung zwischen Kirche und Staat.
In der Türkei ist das tragen des Kopftuches nicht nur Lehrerinnen und Erzieherinnen verboten, sondern auch, anders als bei uns, allen Schülerinnen und Studentinnen.

Deshalb lässt Erdogan, seine Töchter im Ausland studieren, weil sie in der Türkei den Schleier nicht tragen dürfen.

Wenn religiöse fanatiker die Welle in der Türkei machen, dann greift der Staat, anders als bei uns, hart durch.
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16.05.2006 12:38 Uhr von Mephisto92
 
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Das: kann man jetzt so oder so sehen ob das richtig ist.

Ich persönlich denke wenn ich gegen anders denkende als Staat mit harten Mitteln vorgehe dann schaffe ich ihnen einen Status der legitimation ihrer Ansichten. Weil der Staat dann der Unterdrücker ist. Aufklärung ist auf lange Sicht die bessere Methode wärend Unterdrückung nur kurzfristig Abhilfe schafft.
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16.05.2006 13:11 Uhr von Cenor_de
 
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Religionsfreiheit: braucht nicht nur Gleichberechtigung aller Religionen.
Sie muss auch jede Einflussname auf den Staat verhindern.

Die BRD ist eine Theokratie. Die Regierungpartei ist eine Religiöse Partei. Die Verfassung und der Staat gewähren einseitig Rechte.
Der Staat finaziert die Kirchen und verwaltet deren Gelder.
Der Staat gewährt bis zu 64 christliche Feiertage im Jahr.
Christliche Theologie ist Pflichtfach in der Schule, das eine Befreihung erfordert, für die kein angemessener Ersatzuntericht angeboten wird.
Christliche Symbole sind in öfentlichen Gebäuden angbracht.

Kemal Attatürk, war in diesem Punkt seiner Zeit weit voraus. Auch die Ideale der französischen Revolution und der Aufklärung fordern diese Haltung.

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