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Stuttgart: Arbeitsbeschaffer E-Klasse

Betriebsratschef Erich Klemm sprach am Freitag von einer Nachfragesteigerung bei den überarbeiteten E-Klasse Fahrzeugen und der dadurch bedingten Notwendigkeit, die Spätschichten bis Oktober um eine Stunde zu verlängern.

Weiter solle es ungefähr 1.000 neue, allerdings befristete Arbeitsplätze bei Daimler-Crysler in Stuttgart geben.

Ob bei Weiterbestehen der Kundenwünsche nach diesen Mercedes-Benz-Modellen eventuell auch die Produktion ausgeweitet wird, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.


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WebReporter: ringom
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Arbeit, Stuttgart, Klasse
Quelle: auto-motor-und-sport.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2006 14:11 Uhr von Iceman05
 
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Rubrik Falsch! Alfa-Romeo E-Klasse? :)
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15.05.2006 16:54 Uhr von kebabpapzt
 
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@Iceman05: Du scheinst wohl zu den Leuten zu gehören, die ewig in
der Vergangenheit leben und nicht bemerken, dass sich mit den Jahren alles verändern kann.
Alfa Romeo achtet mittlerweile viel genauer auf die Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Autos. Der Entwicklungschef von Alfa Romeo ist ein Deutscher, der gar vor Produktionsbeginn des neuen AR 159, die ganzen Zeitplan nach hinten verschoben hat, weil er die Produktion unterbrechen ließ aufgrund von Problemen bei der Produktion (das war bei Alfa Romeo früher undenkbar)
Was Mercedes und die E-Klasse betrifft : Vor kurzem gab es eine Modellpflege oder "Mopf" wie man das abgekürzt bei Mercedes nennt. 2000 Teile wurden "auswechselt" und man hat das ganze noch mal auf lange Testfahrten geschickt. Niemand bei MB will sich noch mal solch ein Qualitätsdebakel antun. Mit anderen Worten : Die E-Klasse hat ihre Kinderkrankheiten abgelegt. Man kann ruhig wieder zur E-Klasse greifen. Es gibt sogar einige neue Motoren für die E-Klasse, die mehr Leistung bieten und das bei geringerem Verbrauch.
Na ja, die E-Klasse ist der ideale Wagen für längere Strecken. Wer fast nur in der Innenstadt rumgurkt, sollte sich schon lieber einen schnuckligen Kleinwagen zulegen. Nächstes Jahr kommt endlich der neue Fiat 500 im Retro-Design. Wenigstens wird der günstig sein und nicht so ein überteuertes Modeauto wie der VW New
Beetle.
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15.05.2006 17:33 Uhr von Whitechariot
 
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@ kebabpapzt: Darum ging´s wohl nicht... die Rubrik war einfach nur falsch vorher.
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15.05.2006 17:52 Uhr von ottokar VI
 
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Arbeitsbeschaffung: Stimmt. Allerdings sorgt die neue E-Klasse nicht nur in Stuttgart für Beschäftigung. ADAC-Pannenengel und Austauschmechaniker vor Ort haben alle Hände voll zu tun. Selbst wenn die Verarbeitungsqualität doppelt so gut ist, wie vor 2-3 Jahren, die Elektronik ist eine Katastrophe und wird wohl noch 3-4 Jahre brauchen, bis sie wirklich marktreif ist. Und selbst dann habe ich ein mulmiges Gefühl wenn ich dran denke, daß so ein Computerchip jederzeit mein linkes Vorderrad abbremsen kann, wenn es meint, daß es nötig ist.....
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15.05.2006 21:24 Uhr von kebabpapzt
 
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@Whitechariot & ottokar VI: @Whitechariot : ooooops.... okay...dann war das nicht so gemeint. Ich unterschätze immer die Geschwindigkeit mit denen hier kleine Fehler berichtigt werden ;-).
@ottokar VI: Och bitte nicht wieder diesen alten Schmonzes von wegen : Der letzte richtige Benz war der
W124 oder wahlweise W140.
Wenn man nach diesen Leuten gehen würde, dann gäb´s kein Internet und wir würden alle noch in Höhlen wohnen,unsere Frauen an den Haaren in unsere Höhlen zerren und Mammuts jagen.
Die Entwicklung von DC steht doch unter dem Zwang sich dem weltweiten Wettbewerb stellen zu müssen. Hätte Mercedes weiter so gemacht wie noch Anfang der 90er Jahre, wäre DB irgendwann zum Übernahmekandidaten geworden, auch wenn ich damit nicht den Kauf von Chrysler meine, den ich verständlicherweise auch nicht für sinnvoll hielt bzw. die Art wie der Kauf vonstatten ging. Ich meine diese ewige Kritik an der Modellpalette. Die Leute, die die Modellpolitik kritisieren scheinen wohl die Augen vor dem Wettbewerb zu verschließen. Die Verkaufszahlen für klassische Limousinen gehen doch eher zurück, jeder will am besten ein Crossover-Modell, dass vermeintlich auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Auch wenn die E-Klasse und C-Klasse Limousinen zu den Volumenmodellen von Mercedes-Benz gehören, so hätte Mercedes-Benz allein mit zwei oder drei unterschiedlichen Limousinen-Baureihen nicht überleben können.
Das die viele Elektronik Ärger bereitet ist doch allen klar, nur finde ich es ungerecht zu behaupten, dass allein Mercedes-Benz dieses Problem hätte. Ich kenn einen Audi A8 Fahrer bei dessen A8 mehrmals neue Software aufgespielt wurde und der Wagen mehrmals zur Werkstatt musste, weil etwas an der Elektronik nicht stimmte. Die Kunden können sich aber bei diesem Problem nicht hinstellen und behaupten, dass das Problem nur bei den Herstellern läge. Wer ist es denn, der gern so viele kleine elektronische Helfer wie möglich in seinem Neuwagen hätte ? Die Hersteller befriedigen damit doch nur die Nachfrage. Wenn´s nach den Herstellern gehen würde, dann würden die ihre Autos so simpel wie möglich konstruieren und damit Entwicklungskosten sparen. Es ist doch heute bei den Käufern schon der Anblick einer normalen ausfahrbaren Antenne am Auto verpönt, aber nein es muss für den heutigen Kunden immer das technisch machbare sein und nicht das technisch bewährte. Hinzu kommt noch dieser Druck alle fünf Jahre ein neues Auto zu
entwickeln/präsentieren, obwohl viele Leute ihre Autos mittlerweile ca. 7 Jahre lang behalten/fahren. Dann wird auch noch erwartet, dass ein Modell, welches schon seit drei Jahren auf dem Markt ist, immer brand aktuell ist und sich mit jedem neu erscheinenden Konkurrenzmodell messen kann. Ferner kommt noch die Unverschämtheit einiger Käufer, die meinen, dass man auf einem türk.Basar ist und Listenpreise nur aus Jux und Dollerei da sind. Das die Hersteller spitz kalkulieren müssen bei der Entwicklung eines Autos und dabei auch noch den Verkaufspreis so kalkulieren müssen, dass sich das rechnet, scheint keinem einzufallen. Die Entwicklungsingenieure arbeiten schließlich auch nicht für lau.
Am schlimmsten finde ich die Tatsache, wer denn immer solch geartete Kritik loslässt. Das sind Leute, die sich gerade mal ´nen alten W123 leisten oder irgend ein anderes erschwingliches gebrauchtes Modell von MB und dann von Qualität und Zuverlässigkeit lamentieren.
Ich kauf auch nicht ´nen Daihatsu Cuore und beschwere mich dann über die mangelnde Qualität des neuesten Modells von Ferrari (wobei ich natürlich weiß, dass die alten MB-Modelle noch so einiges mehr ausgehalten haben, als vielleicht die heutigen, aber wenn ich mir eh keinen neuen Benz leisten kann oder will, dann lamentiere ich nicht über die Qualität oder Zuverlässigkeit der gegenwärtigen Modelle.)
Da finde ich das Verhalten der Leute in England viel besser : Wenn ihnen die Produkte eines Hersteller nicht gefallen, dann kaufen sie eben nichts oder kaum was von dem Hersteller und gut ist, denn das Problem löst sich dann von selbst. Bei der Pleite von MG Rover im letzten Jahre hat das nicht wirklich jemanden in der Öffentlichkeit interessiert, denn man wusste, woran es lag und hat sich nicht scheinheilig hingestellt und Krokodilstränen vergossen, wie das Opel vor ein oder zwei Jahren war, als um Werksschließungen ging. Die Leute, die sich damals dann lauthals GM für ihre Unternehmenspolitik beschimpften fuhren meist selbst irgendwas anderes als einen Opel.
Ferner braucht man nicht so tun als sei früher alles besser gewesen. Einige engl. Autos waren von ihrer Elektronik her gesehen der reinste Horror und überhaupt so was von unzuverlässig. Was Jaguar noch Anfang der 90er Jahre für Probleme hatte mit der Zuverlässigkeit bzgl. der Elektronik in ihren Autos. Heute steht Jaguar beim JDPower-Bericht bei der Kundenzufriedenheit auf Platz1, doch trotzdem baut Jaguar mittlerweile weniger als 100.000 Autos pro Jahr, obwohl deutlich mehr als 200.000 Autos pro Jahr anvisiert waren.
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15.05.2006 23:15 Uhr von md2003
 
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Naja Arbeitsbeschaffer bei 1.000 befristet eingestellten Leuten??!? Na wohl eher nicht! Da müsste schon etwas mehr kommen!
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15.05.2006 23:39 Uhr von mondwolke
 
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@ kebabpapzt: ich kann mich deinem Kommentar eigentlich nur anschließen. Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen, außer dass ich zu faul wäre so viel zu schreiben. ;-)
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16.05.2006 00:09 Uhr von ottokar VI
 
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@ Kebabpapz: ich zäume Dein Pferd mal von hinten auf:

1. englische Autos als Beispiel der Qualitätsverbesserungen einer ganzen Branche zu nehmen geht meilenweit an der Realität vorbei...

2. Die Kritik, daß Opelarbeiter Ihre Firma kritisieren obwohl sie nichtmal Opel fahren hat was von einer "Kauft Deutsch"-Manier. Entschuldige, aber sowas geht garnicht. Ich gebe mein Geld aus, wofür ich will.

3. schonmal überlegt, warum alte Autos heute im Ansehen so hoch stehen, wie nie zuvor? Bis in die frühen 90er gab es echte Inovationen im Automobilbau. Man sah von Modell zu Modell, daß die Autos besser wurden. Danach wurde angefangen, gnadenlos zu kürzen. Mechanisch ist ein Mercedes heute nur noch eine Krücke im Verhältnis zu älteren Modellen. Schonmal ein Traggelenk der aktuellen Wagen mit dem eines W116 (z.B.) verglichen. Die Entwicklung, daß die Leute nurnoch Schnickschnack haben wollen, hat die Industrie nicht überrascht. Sie selber ist Auslöser der Begehrlichkeit, indem sie es 1. anbietet, 2. wie blöde bewirbt und 3. die Leute extrem Anfällig für genau den beworbenen Neideffekt sind (ich behaupte, daß viele Kaufentscheidungen im Hinblick auf ein Prestige im Nachbar-, Bekanntenkreis getroffen werden).
Die KFZ-Hersteller über einen gewaltigen Druck auf die Zulieferer aus. Es gibt keine Zeit und kein Geld, neue Systeme zuende zu entwickeln. Es ist keine Legende, es ist realität. Der Zulieferer kann das Produkt in einem Jahr marktreif anbieten, der Konzern verlangt es in 8 Monaten zu 70 % des eigentlich notwendigen Preises.
Warum?
Ganz klar. Wenn man dem Aktionär nicht jährlich 15 % Wachstum verkaufen kann, ist eine Firma in der Krise. Weiterhin will der Kunde das Produkt so billig wie möglich. Geiz ist geil.

Und nun sag mir bitte, warum soll ich mir für 30.000 EUR ein Produkt kaufen, daß bestenfalls genauso problemlos die nächsten 150.000 km abspult wie ein betagter W124 (der wurde von Dir ins Spiel gebracht)?

Genau, weil der Nachbar letzte Woche seinen X-Type gekriegt hat und der Kollege von der Firma hat gerade letzte Woche seinen neuen Passat bestellt und wie soll man bitteschön der Ehefrau erklären, wie sie ein 10 Jahre altes Auto im Kaffeekränzchen rechtfertigen soll, obwohl man nicht in finanziellen Schwierigkeiten steckt und der gesellschaftliche Abstieg bevorsteht.
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16.05.2006 20:30 Uhr von Borgir
 
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befristete: arbeitsverträge sind besser als keine. schon bewundernswert dass ein unternehmen noch leute einstellt, statt sie wegen noch mehr gewinnsucht zu entlassen.

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