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Brasilien: Mafia tötet dutzende Menschen in Sao Paulo

Killer, die von einem Mafiaboss namens Marcola aus dessen Zelle heraus gelenkt werden, haben am vergangenen Wochenende in der größten Stadt Südamerikas ein Blutbad angerichtet und mindestens 35 Polizisten ermordet.

Insgesamt gab es bislang 67 Tote, darunter auch Unbeteiligte und Gefängnisinsassen, denn zeitgleich brachen in mehr als 30 Haftanstalten gesteuerte Unruhen aus. Grund ist wohl die Verlegung etlicher Insassen in ein Hochsicherheitsgefängnis.

Das würde die Kommunikation der mächtigen Organisation der Inhaftierten, PCC, untereinander erschweren. Der Staat hat kaum noch Einfluss in den Gefängnissen, das organisierte Verbrechen kontrolliert auch ganze Stadtviertel.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mensch, Brasilien, Mafia, Sao Paulo
Quelle: www.spiegel.de

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15.05.2006 11:33 Uhr von snickerman
 
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In vielen Ländern Südamerikas herrschen in den Haftanstalten Selbst-Organisationen der Gefangenen, die auch von den Insassen Schutzgeld verlangen und auch bestrafungen durchführen. Die oft korrupten und chronisch unterbezahlten Sicherheitskräfte mischen sich da nicht ein- es sei denn, sie wären lebensmüde!

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