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Der Tod im Internet: Aus der Tabuzone direkt ins Entertainment-Geschäft

Reiner Sörries, Theologe, Trauerforscher und Leiter des Museums für Sepulkralkultur in Kassel, spricht von der virtuellen Welt, in der es keine Tabus in der Diskussion über Tod und Sterben mehr gibt. Er lobt die zum Thema erhältliche Informationsmenge.

Der Trend geht zu Cyberfriedhöfen. Viele stellen Kondolenzlisten, Nachrufe, Erinnerungsstücke oder Bilder von Verstorbenen ins Internet. Die Ideen und Möglichkeiten sind annähernd grenzenlos.

Leider gibt es dort, wo Licht ist, auch Schatten - hier in Form von unseriösen Vorhersagen von Todeszeitpunkten, Vermittlung von Gesprächen mit Verstorbenen oder sogar Verherrlichung von Gewalt sowie Suizidforen und Seiten zu Satanismus und Okkultismus.


WebReporter: ringom
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Internet, Geschäft
Quelle: www.dw-world.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2006 17:09 Uhr von Krusinator
 
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Wieso Seiten zu Satanismus und Okkultismus? Hat der sie noch alle?
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15.05.2006 17:46 Uhr von Dream77
 
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krusinator: naja es gibt menschen die sich nicht damit beschäftigt haben und denken das ist was ganz ganz böses......

lass sie in dem glauben. wenn sie sich interessieren würden, dann würden sie anders denken.
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16.05.2006 04:21 Uhr von Isamu_Dyson
 
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mal wieder alles über einen kamm scheren: wird doch eh oft alles verallgemeinert um in der gesellschaft alles schlecht zu reden.

ist doch genauso wie die aussage computerspiele machen gewaltbereit. hab schon angst das ich als buddhist morgen mir ein schwert schnappe und alles leute töte um xp zu bekommen und gold.

oh ich vergass es gibt ja noch wirtschaftssimulationen, aufbau spiele, fussball manager und sonstiges...sehr gewalt betonte spiele^^

neh neh...sachen gibts
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16.05.2006 14:30 Uhr von midhgard
 
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Vorhersage des Todes: Ach Mensch, das sollte man doch alles mit einer guten Portion schwarzen Humors nehmen. Ich hab auch so eine Todesuhr auf meiner HP, ich find sie witzig, glaube aber natürlich nicht dran. Wer das täte, der täte mir echt Leid.
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16.05.2006 17:27 Uhr von mäGGus
 
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Schon arm: Auf der einen Seite finde ich es ja gut das sich die Internetcommunity aus der Anonymität ein Stück ihrer Menschlichkeit zurückerobern will. Menschen die virtuell um andere trauern die Sie nur im Cyberspace kannten ist völlig OK.

Auch verschiedene Arten der "Online Gedenkstätten" halte ich nicht für falsch.

Leider gibt es aber da auch eine durchaus negative Gegenseite zu dem Thema nämlich Menschen die einfach so Mitleid heucheln weil sie sich dann besser fühlen. Um jemanden zu trauern den man nicht kannte ist so verlogen... Ich habe auch Tränen in den Augen wenn ich an die unschuldigen Terroropfer denken muss oder verhungerte Kinder in Afrika aber da trauere ich nicht um die einzelnen die ich nicht kannte sondern über den Abstieg in dem unserer Welt inbegriffen ist und diese ungerechte Sch**ße die zu ihrem Tod führte.

Mal Tacheles:
Wenn Leute sterben die persönlich mein Leben nicht berührt haben. .. ist´s mir sch**ßegal. Anders gehts nicht sonst könnte man ja nie aufhören zu trauern ... denn schließlich sagen uns ja sogar die Fussballheinis das alle 3 Sekunden ein Kind stirbt.
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19.05.2006 23:19 Uhr von Nessy
 
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Internet: Satanismus und Okkultismus..........eher ein alter Hut. Trotzdem die News ist gut...........
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10.06.2006 13:03 Uhr von ladym.
 
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da sieht man einmal wieder: wie Inkompetenz alles zu einer einzigen Suppe zusammen kocht. Da werden Begriffe: "...ich zitieren

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Todeszeitpunkten, Vermittlung von Gesprächen mit Verstorbenen oder sogar Verherrlichung von Gewalt sowie Suizidforen und Seiten zu Satanismus und Okkultismus.
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In einem einzigen Atemzug genannt.der gute Herr Sörries sollte sich erst einmal mit den von ihm in einem Atemzug genannten Begriffen auseinandersetzen bevor er die Menschen die sich seriös mit gewissen Forschungszweig nun befassen fast schon kriminalisiert in dem er nämlich diese Begriffe in Zusammenhang setzt.. Man kann nicht Thanatologie/Jenseitsforschung und Sterbeforschung global mit Okkultismus und schon gar nicht mit Satanismus in Zusammenhang bringen.. Das ist schlichtweg unseriös.

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