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Wien: Sambakönigin demonstrierte beim Lateinamerika-Gipfel gegen Papierfabriken

Evangelina Carrozzo war im Besitz eines Presseausweises und hatte diesen in Wien beim EU-Lateinamerika-Gipfel genutzt, um rechtzeitig zum Pressefoto der Staatsoberhäupter, vor diesen ein Plakat und sich selbst etwas zu enthüllen.

Die argentinische Sambakönigin war nur spärlich mit einem Bikini bekleidet. Ihre Botschaft: "Nein zur Papierbrei-Verschmutzung." Am Grenzfluss zwischen Uruguay und Argentinien, dem Uruguay-Fluss, sollen zwei gigantische Papierfabriken gebaut werden.

Evangelina machte mit der Aktion für Greenpeace auf einen schon länger schwelenden Konflikt aufmerksam. Argentinien hat schon aus Sorge um durch die Fabriken verursachte Wasserverschmutzung und Abholzung den Internationalen Gerichtshof angerufen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wien, Gipfel, Papier, Lateinamerika, Latein, Samba
Quelle: www.vol.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2006 23:35 Uhr von Muta
 
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@MajoB: Eine News aus Politik&Wirtschaft kann bis zu 3 Tage nach Erscheinen eingereicht werden ohne das man hierfür wegen "veraltet" eine schlechte Bewertung abgeben darf. Sogar in der Sparte "Fakten" (in der diese News nicht ist)
(Genaugenommen gilt die Regel meines Wissens für alle Channels, wobei ich das z.B. in Sport etwas kritischer sehe, wer will schon 3 Tage später wissen wie die einzelnen Fußballvereine gespielt haben..., das ist dann reines Nonsens-Shortie-Newsen)
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14.05.2006 23:45 Uhr von la_iguana
 
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@muta: zunächt ein Dankeschön für die Beobachtung!

MajoB hat mir auf meine Nachfrage in einer message schon signalisiert, dass die Bewertung weg kann, kwikkwock ist informiert.

Ich halte deine Einschätzung, dass diese News vom 12. auf den 14. Mai noch nicht veraltet war, eben auch für richtig. Früher war schonmal eine Klärung der Frage was als "alte news" gilt im Forum wo von 2-3 Tagen nach dem Erscheinen der Quelle (es kann ja noch Quellen geben, die die news schon früher gebracht haben) gesprochen wurde.
Gruss
la_iguana
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15.05.2006 00:52 Uhr von kollektorfuzzi
 
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Vielleicht: ich hoffe das so etwas mal Hilft.
Meistens verpuffen solche Proteste ja.
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15.05.2006 23:13 Uhr von El Duderino
 
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Ich muss: zu diesem Papierfabrikenthema ganz einfach mal etwas sagen! Ich sehe das ganze Thema von sozusagen der gegenseitigen Seite, als es in der internationalen Seite dargestellt wird. Ich lebe zur Zeit in Uruguay. Es sollten auf der uruguayischen Seite des Rio Uruguay zwei Papierfabriken gebaut werden. Das Modell eben dieser Papierfabriken war sogar von Greenpeace als besonders umweltschonend mit einem Preis bedacht worden. Nun ist es so, dass Argentinien seine eigenen Papierfabriken besitzt (die meisten davon um ein Vielfaches verschmutzender als die geplanten uruguayischen). Und da wurde dann plötzlich die umweltschützerische Gesinnung der Argentinier wach, die sich allerdings nicht um die eigenen Flüsse und Umwelt verschmutzenden Fabriken drehte, sondern um die uruguayischen. Greenpeace sprang sofort drauf an, und seitdem sperren Demonstranten die Brücken zwischen Argentinien und Uruguay. Es wurde behauptet, der Bau dieser Fabriken würde internationale Verträge (z.B. zwischen Uruguay und Argentinien) verletzen. Daraufhin schlug der uruguayische Präsident Tabaré Vazquez vor, das Ganze innerhalb des Mercosur zu regeln. Brasiliens Lula und Argentiniens Kirchner waren sich jedoch einig, dass dies da nicht hingehört und seitdem ist das kleine Uruguay der Buhmann aller und wird mehr oder weniger aussen vor gelassen. Ganz abgesehen davon, dass in Argentinien ein neues Nationalgefühl erwacht ist, dass darin besteht, wo man geht und steht auf Uruguay und seine Papierfabriken zu schimpfen. Ganz besonders dabei sind immer auch die Politiker, z.B. die die zehn mal so verschmutzende Papierfabriken in ihren Provinzen haben und natürlich ihr Papier irgendwo verkaufen müssen.
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15.05.2006 23:33 Uhr von la_iguana
 
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@duderino: es gibt noch einen ganz anderen Aspekt, der kaum angesprochen wird, jedoch die Wurzel allen Übels ist:

Die Wasserrechte des Uruguay-Flusses werden nämlich von beiden Ländern gleichermassen beansprucht. Argentinien will diese nicht ohne weiteres an Uruguay abgeben, die ja das Wasser für die Fabriken nutzen.

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