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Wien: Lateinamerikas Populisten sind ein Hindernis für den Freihandel

Auf dem am Freitag zu Ende gegangenen Gipfel der Europäischen Union und der Staaten Lateinamerikas in Wien haben die EU und manche Teilnehmer ihre Skepsis gegenüber der Politik von Ländern wie Bolivien und auch Venezuela nicht verborgen.

Nach der Auffassung von Mexikos Präsident, Vicente Fox, stellen lateinamerikanische Populisten wie Hugo Chávez aus Venezuela und Evo Morales aus Bolivien für den Freihandel sowie die Armutsbekämpfung ein Hindernis dar.

Bolivien ist dabei, die Energieproduktion des Landes zu verstaatlichen. Da die bisherigen brasilianischen Eigentümer der Anlagen nicht entschädigt werden sollen, könnte ein Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern drohen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wien, Lateinamerika, Latein, Hindernis
Quelle: www.dw-world.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2006 12:47 Uhr von la_iguana
 
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Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn mit diesem Gipfel bis nächstes Jahr gewartet worden wäre. Dann sind die meisten der Wahlen vorüber und damit die politische Landschaft greifbarer.
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14.05.2006 15:49 Uhr von Kampfpudel
 
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Wenn man bedenkt, für welche Staaten der Freihandel wirkliche Vorteile bringt, kann man einerseits die Alleingänge der genannten lateinamerikanischen Staaten verstehen, anderseits den Unmut derer, denen nun die fetten Gewinne verlorengehen, bzw. derer, die sich bereits in die totale wirtschaftliche Abhängigkeit begeben haben und diesen Fehler nun bereuen...
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14.05.2006 16:50 Uhr von Muta
 
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Eine ziemlich zweifelhafte Meinung von Fox: Morales hat nunmal offen als Wahlversprechen gegeben unter der korrupten Diktatur zustande gekommene illegale Verträge zu revidieren. Und zwar mit einer Teilverstaatlichung und Neuausschreibung der Förderlizenzen an die Firmen. Genau das wurde getan. Populist = Jemand der sich an Wahlversprechen hält? Naja dann ist Fox zumindest keiner :).
Und das z.B. Venezuelas Regierung grundsätzlich gegen den freien Handel ist, lässt sich u.a. aufgrund der zolleinschränkenden Mercosur-Eingliederung und dem ALBA-Projekt doch stark anzweifeln.
Das einige Länder wie Bolivien, Venezuela und Argentinien unter den Bedingungen die (in diesem Fall) die EU und sonst vor allem die USA bei den Freihandelsverträgen stellen, nicht einschlagen, dürfte hingegen nicht wirklich überraschend sein...


@la_iguana:
Der Titel ist aber ziemlich mäßig.
Es handelt sich hierbei um eine Meinung des mexikanischen Präsidenten (und sicherlich auch einiger anderer Politiker freilig), im Titel ist es aber ohne Anführungszeichen (zumindest bei Zitaten wie "Populisten" sollten die sein) als Tatsache dargestellt.
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14.05.2006 17:05 Uhr von la_iguana
 
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Die Einschätzung zu den "Populisten": wurde auch von der EU geteilt und war auf dem Gipfel -trotz lauwarmer und halbherziger Berichterstattung- vorherrschend. Deswegen hab ich den Titel "Wien:.." so riskiert ;)
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14.05.2006 19:08 Uhr von horror1
 
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das: ist schon unverschämt zu behaupten das politiker die ihrer bevölkerung ein mindestlohn und krankenversorgung beschaffen ,die armut fördern.
chavez hat als erstes die politiker gehälter halbiert, und wenn die leute hier schnallen würden das uns die politiker nur belügen damit sie an der macht bleiben und nichts fürs volk tun ,dann würde es hier auch anders aussehen.
natürlich ist dieses verhalten für die führer der kapitalistischen länder gefährlich ,weil die menschen weniger ideologie im kopf haben wenn sie nichts zu essen haben.
alleine die kosten des irak krieges würden den us bürgern eine krankenversorgung für alle verschaffen,immerhin wird der krieg von den steuergeldern der bürger bezahlt,kein wunder das chavez für bush gefährlich ist ,weil er den leuten klar macht das der reichste staat der welt absolut nichts für seine arme bevölkerung tut,während ein armes land sehr viel für die arme bevölkerung tut,das das nicht populär ist im kapitalismus ist klar,denn das bringt nur dumme gedanken in der bevölkerung,und das wollen wir ja nicht.
es sollen lieber wenige auf kosten von sehr vielen unendlich reich werden so wie es uns bush, cheney und rumsfeld vormachen.
und das nennen wir dann marktwirtschaft.
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14.05.2006 19:19 Uhr von Maria Eugenia Chavez
 
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Evo, hombre de palabra: Der Artikel von Ramón Pérez-Maura: "Evo, hombre de palabra" und "Evo Morales nombra a los directores que controlarán a cinco petroleras" erklären was in Bolivien vorgegangen ist. Weitere Artikel kann man sich ersparen.

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