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China: Todesstrafe für Mord an Schulrektor

Zheng Yuanbo, Bauer in Zhejiang, Ostchina, wurde zum Tode verurteilt, weil er den Rektor der Lingkun Middle School, an der sein Sohn lernt, im Streit ermordete. Der Rektor hatte den Schüler am 8. November letzten Jahres ins Gesicht geschlagen.

Drei Tage später besuchte der Vater den Rektor in dessen Haus, es kam zum Streit, in dem schließlich der Bauer den Lehrer erst mit einem Stromkabel würgte und dann mit einem Messer in den Hals stach. Der Rektor namens Huang verstarb am Blutverlust.

Außerdem verliert laut Urteil Hr. Zheng alle Bürgerrechte und muss an die Familie des Rektors 328,754 Yuan (30.000 Euro) Entschädigung zahlen.
Binnen 15 Tagen kann Berufung eingelegt werden.


WebReporter: Metzner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Mord, Todesstrafe
Quelle: www.chinadaily.com.cn

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14.05.2006 10:27 Uhr von Metzner
 
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Naja, wegen einer Ohrfeige jemanden Umbringen ist nicht die feine Art, auch nicht unter Chinas Bauern.
Trotzdem halte ich die Strafe fuer ueberzogen, die Entschaedigung erhoehen und dafuer 20 Jahre hinter Gittern tut's auch.

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