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"Wackelstrom" - neuartige Möglichkeit der Stromerzeugung durch Erschütterung

Studenten der University of Arizona stellten eine innovative Möglichkeit vor, Strom in Zügen, Schiffen oder LKWs zu erzeugen. Die Erschütterungen während der Fahrt werden von einer Vorrichtung aus piezokeramischen Plättchen zur Stromerzeugung genutzt.

Die Plättchen werden durch die schwankenden und wackelnden Fahrzeuge in Schwingung versetzt, wodurch ein Wechselstrom entsteht. Durch hintereinander geschaltete Gleichrichter und Kondensatoren kann mit dem Strom ein Akku geladen werden.

Es wäre beispielsweise möglich, mit diesem allerdings recht kleinen Ladestrom, den Akku eines Senders aufzuladen, mit dem Unternehmen über GPS den Standort ihrer Frachtschiffe überwachen.


WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Stromerzeugung
Quelle: www.wissenschaft.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2006 17:34 Uhr von thothema
 
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Feine Idee und vielleicht noch ausbaufähig. Irendwo wackelt es doch immer und irgendwo wird immer Strm gebaraucht. Und nicht immer sind es große Strommengen.
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13.05.2006 18:02 Uhr von rolf22
 
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Das Prinzip kenn ich schon lange habe nämlich zu Hause eine Lampe mit einem Wackelkontakt ;-)
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13.05.2006 18:22 Uhr von dracula89
 
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hui: was ne erfindung! kinetische energi wird in elektische energie umgewandet!!! und diese taschenlampen, bei denen man den akku durchschütteln aufladen kann, gibt es auch erst seit einigen jahren! bald filden diese wissenschaftler vllt noch einen weg, aus wasserkraft strom zu gewinnen.

mfg
ich
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13.05.2006 18:38 Uhr von NaSenHaArschNeider
 
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Hust hust Das ist weder neu noch innovativ noch sonst irgendwie was
besonderes.
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13.05.2006 18:38 Uhr von goodbye
 
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hmm is doch nen alter Hut das mit dem wackel Strom..

Habe eine Uhr die Läd sich durch das Wackeln auf...
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13.05.2006 19:38 Uhr von muckmann
 
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alles Techniker ??? Euch ist aber schon klar, dass die von euch genannten ach so tollen Geräte auf einem vollkommen anderen technischen Prinzip beruhen ?? (Stichwort Generator)
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13.05.2006 20:09 Uhr von NaSenHaArschNeider
 
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@muckmann: Der umgekehrte Piezo-Effekt ist nun wirklich nichts neues.

Dass die besagten Uhren und Taschenlampen anders
funktionieren ist mir auch klar.
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13.05.2006 21:52 Uhr von Kampfpudel
 
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Und wieder einmal "Die Erschütterungen während der Fahrt werden von einer Vorrichtung aus piezokeramischen Plättchen zur Stromerzeugung genutzt."

Auch Erschütterungen müssen erst einmal erzeugt werden, durch Energieeinsatz (Verbrauch).
Oder man läßt die Fahrgäste für 50% Ermäßigung des Fahrpreises permanent herumspringen...
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14.05.2006 00:39 Uhr von ooo
 
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nicht neu, aber inovativ: zuerst mal zu den Vorrednern:

1. Die Taschenlampe: Durch das Schütteln wird ein Magnet an einer Spule vorbeibewegt, dadurch entsteht ein Induktionsstrom den den Akku läd.

2. Dir Uhr: Das hat überhaupt nicht mit Elektrizität zu tun, sondern die funktioniert rein machanisch. Eine Art Pendel das sich auf einer Achse dreht bewegt sich bei jeder Bewegung des Arms mit, und spannt eine Feder, diese Gibt dann ganz normal wie nach dem manuellen aufziehen die Energie wieder an das Uhrwerk ab.

So, jetzt zum eigentlichen Thema, das ganze schein mir ja noch Grundlagenforschung zu sein, und kling eigntlich auch ganz gut. Das mit dem Rütteln erzeugen wei einer meiner Vorredner gesat hat stimmt so nicht ganz, da man das Rütteln ja nicht absichtlich erzeugt, es entseht als Nebenprodukt, und kann eigentlich nicht genutzt werden.

Ach ja, zu den Piezoelemten die befinden sich übrigens in jedem elektrischen Feuerzeug, dort wird ja auch duch den druck auf den Knopf ein Strom erzeugt, und man kann ja anhand den Blitzes sehen, das die Spannung gar nicht so gering ist.
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14.05.2006 17:37 Uhr von webschreck
 
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wenn ich damit soviel Strom gewinne, daß ich damit mein GPS betreiben kann - das schafft im Auto auch die ganz normale Lichtmaschine. Aber vielleicht ist das eine Erfindung für Erdbebengebiete? Da sind die Erschütterungen weitaus größer - ergo viel mehr Strom - und die Rettungskräfte müßten nicht im Dunkeln tappen... Eine Solarzelle statt Dachspoiler auf einem LKW arbeitet auf jeden Fall effektiver und könnte im Zweifel sogar die Lichtmaschine überflüssig machen. Ich hatte mit einer einzigen 75-W-Zelle über zweieinhalb Jahre in meinem Wohnwagen trotz Verschwendung immer Strom, und ich habe darin gelebt!
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14.05.2006 20:23 Uhr von ringom
 
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Das Gute: an der Idee wird wohl sein, dass diese Erschütterungen sowieso entstehen, nicht erst erzeugt werden und man in den Stoßdämpfern oder anderen Teilen des Aufbaues damit Strom erzeugt, der dann eventuell der verursachenden Kraft entgegenwirkend eingesetzt werden könnte?
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15.05.2006 11:02 Uhr von adsci
 
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cool! das machen wir an die kaffee-tassen im altersheim dran und können nen akw abschalten.
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15.05.2006 21:31 Uhr von ooo
 
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@primera: Sorry, hab mich gerade mal schlau gemacht, es gibt auch elektrische Automatikuhren. Das Pendel erzeugt bei jeder Bewegung Energie in einem kleinen Generator.
http://de.wikipedia.org/...

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