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Arbeiterin soll Job auf Verlangen der Arbeitsförderung (Arge) aufgeben

Im Landkreis Kassel wurde eine Arbeiterin von der Arge aufgefordert, ihren mit 950 Euro vergüteten Job aufzugeben und sich eine Arbeitsstelle mit einem höheren Lohn zu suchen. Grund: Sie lebe in einer Bedarfsgemeinschaft laut Hartz IV.

Hintergrund ist, dass die Frau mit ihrem Freund, der Arbeitslosengeld II bezieht, zusammen in einer so genannten Bedarfsgemeinschaft wohnt. Sie musste, damit die Arge keine Hilfszahlungen mehr tätigen muss, eine Eingliederungsvereinbarung zwecks Jobsuche unterschreiben.

Die 37-Jährige arbeitet seit 15 Jahren fest als Packerin in einer Firma. Ihre dortigen Vorgesetzten sind über das Verhalten der Arge entsetzt.


WebReporter: Calfin
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Job, Arbeiter, ARGE
Quelle: www.hna.de

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13.05.2006 17:03 Uhr von Calfin
 
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Weitere interessante Details sind noch in der Quelle zu lesen, die ich hier leider nicht mehr in die News packen konnte. Es ist schon traurig, was hier abgeht. Diese Arge ist auch für mich zuständig. Außer Fordern können die nichts. Nun werden schon Leute gezwungen, ihren Job zu schmeissen, um mehr Geld zu verdienen, damit sie sparen. Hier im Raum Kassel ist die Arbeitslosigkeit aber sehr hoch und keine hochdotierten Jobs vorhanden. Die Arge macht anscheinend ABM, denn die Frau wird zum Kunden.
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13.05.2006 17:25 Uhr von d.john
 
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Schwachsinn oder ? Also wo das noch hinführen soll weis ich auch nicht. Man muß sich ernsthaft Sorgen machen wenn man mit jemand zusammen lebt oder verheiratet ??? ist der Arbeitslos ist . Bin gespannt welche seltsammen Blüten das noch treibt .
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13.05.2006 17:59 Uhr von Troll-Collect
 
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Neben dem Schwachsinn: der schon aus der News deutlich wird kommt ja noch einiges hinzu:

Die beiden sind nicht verheiratet. Besteuert werden sie wie Singles, Im Erbrecht werden sie wie Fremde behandelt, Es gibt für sie keine Familienversicherung in der GKV, Arbeitslosengeld 1 hat es auch nur gegeben, wie bei Alleinstehenden.

Aber bei ALG2 werden sie jetzt in Sippenhaft genommen, Sie muß für ihn wirtschaftlich aufkommen, muß seinen Lebensunterhalt zahlen, ihr Vermögen und Einkommen anrechnen lassen, als ob sie selber arbeitslos wäre, ja sogar einen sicheren Arbeitsplatz wechseln.
Dabei ist sie nach Bürgerlichem Gesetzbuch gar nicht unterhaltspflichtig, ihr Freund würde, wenn er auf Unterhalt klagen würde, keinen cent bekommen.
Hatz4 verstößt also gegen bürgerliches Recht. Und dann wundern sie sich, daß so viele Beziehungen aufgelöst werden? Sind ja alles Schmarotzer.
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13.05.2006 18:31 Uhr von Sipo M
 
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ich würd noch am selben tag anfangen mir ne
neue wohnung zu suchen, und mietunterstützung
fordern.
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13.05.2006 18:44 Uhr von teufelchen1959
 
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Absurd: Es gibt dafür nur das Wort "absurd". Der eine Partner soll seine Arbeit aufgeben, damit der andere Partner keine Unterstützung mehr bekommt? Dann sind die beiden doch am Ende noch schlechter gestellt und vielleicht sogar früher oder später beide auf ALG II angewiesen, z.B. wenn die Frau ihren besser bezahlten Job wieder verlieren sollte. Gegen solche bestimmt vom Gesetzgeber nicht beabsichtigten Auswüchse würde ich mich gerichtlich wehren. Es kann doch keiner von mir verlangen, eine langjährige Arbeit zugunsten einer unsichereren neuen Stelle aufzugeben.
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13.05.2006 18:47 Uhr von ylarie
 
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Ich kenn jemanden der war quasi arbeitslos, hatte aber einen 400-Euro-Job...
Das Arbeitsamt hat aber gesagt, dass der 400-Euro-Nebenjob aufgegeben werden müsste, weil ein 1-Euro-Job wichtiger ist und angenommen werden muss...!

Ist doch auch bescheuert, da das Arbeitsamt so das Arbeitslosengeld zahlen musste, zuzüglich der knapp 100 Euro, statt nur 160 Euro zahlen zu müssen, weil der Rest mit dem Nebenjob verrechnet werden würde!
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13.05.2006 18:53 Uhr von Troll-Collect
 
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@teufelchen: "Auswüchse würde ich mich gerichtlich wehren"

Das ist aber derzeitige Gesetzeslage, an die sich die Gerichte halten müssen. Da wäre schon ein Gang durch die Instanzen notwendig. Und wer kann sich das leisten, wo doch derzeit auch die Vorraussetzungen für Prozeßkostenbeihilfe verschärft und Gebühren für Sozialgerichte eingeführt werden.


"Gegen solche bestimmt vom Gesetzgeber nicht beabsichtigten Auswüchse "
Du kannst ruhig davon ausgehen, daß es beabsichtigt ist, zumindest billigend in Kauf genommen wird. Was meinst du, wie viele Bedürftige Leistungen _nicht_ beantragen, um sich solchen Schikanen nicht aussetzen zu müssen. Genau hier liegen die Einsparpotenziale, die die Bundesregierung abschöpfen will.
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13.05.2006 18:53 Uhr von Jorka
 
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An ihrer Stelle: würde ich mich weigern und vor Gericht ziehen gegen die ARGE.
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13.05.2006 18:55 Uhr von Sipo M
 
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@ylarie: würden sich die arbeitszeiten nicht überschneiden,
hätte da gewiss keiner was gegen.
Nur will fadder staat dann die hälfte des 400€ job haben ^^
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13.05.2006 18:57 Uhr von teufelchen1959
 
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@Troll-Collect: Neenee, das hat mit Prozesskostenhilfe gar nichts zu tun, da es sich um eine Arbeitsrechtsangelegenheit handelt. Und ich möchte zuerst die Stelle bei Hartz IV sehen, wo steht, dass jemand eine Arbeit aufgeben und eine andere annehmen muss. Wenn das nirgends so geschrieben steht, dann kann es auch nicht verlangt werden. Da machen es sich nur ein paar Leute einfach und hoffen drauf, dass der "dumme Arbeitslose" oder sein Lebenspartner vor der ARGE kuscht.
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13.05.2006 19:01 Uhr von teufelchen1959
 
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@ylarie und SipoM: Von einem 400-Euro-Job bekommt der Staat ja eh schon 240 Euro, da diese auf das ALG angerechnet werden. Bei einem 1-Euro-Job muss jedoch das ALG voll gezahlt werden, dazu zahlt der Träger der Maßnahme den 1 Euro pro Stunde als Mehraufwandsentschädigung (MAE). Also steht die ARGE besser da, wenn sie den Kunden den 400-Euro-Job machen lässt. Deswegen ist das purer Quatsch, dass ein 1-Euro-Job vor einer 400-Euro-Nebentätigkeit vorgeht, zumal die 1-Euro-Jobs auf maximal ein halbes Jahr befristet sind, zum Teil auch darunter.
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13.05.2006 19:03 Uhr von noxon
 
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bescheuert: meine Freundin die in einer Computerfirma arbeitet (Gehallt ca. 1000€/Monat) wird von der ARGE gezungen ihren Job zu schmeißen und nun für 3,50€ in der Stunde als Erntehelfer zu gehen.Grund: Sie hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag der immer nur 14Tage läuft,dann aber immer wieder verlängert wird bis hallt keine Aufträge mehr abzuarbeiten sind.Dann ist sie ca. 1Monat arbeitslos und wird dann wieder bei neuen Auftägen eingestellt.Als Erntehelfer bekommt sie einen Arbeitsvertrag über 4 Monate oder so.
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13.05.2006 19:08 Uhr von Troll-Collect
 
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@teufelchen: "Da machen es sich nur ein paar Leute einfach und hoffen drauf, dass der "dumme Arbeitslose" oder sein Lebenspartner vor der ARGE kuscht."

DAS ist das Konzept von Hatz4. Es sind leider nicht nur ein paar Leute, sondern die Methode der ARGEN. Die kriegen vorgaben, wie viele Anträge abgelehnt werden müssen usw. So wurde mit dem "Fortentwicklungsgesetz" festgelegt, daß jede Arge 200 Mißbrauchsfälle aufgedeckt werden müssen. Mißbrauch aufdecken ist ja nicht verkehrt. Aber was, wenn sie keine 200 Fälle finden? Die müssen aber ihre Quote erfüllen, werden ja jetzt wie ein Unternehmen geführt ...
Das zieht sich wie ein roter Faden durch das System

"möchte zuerst die Stelle bei Hartz IV sehen, wo steht, dass jemand eine Arbeit aufgeben und eine andere annehmen muss. Wenn das nirgends so geschrieben steht, dann kann es auch nicht verlangt werden. "

Im Gesetzt steht, daß alles unternommen werden muß, um die Bedürftigkeit zu verhindern bzw. zu reduzieren. Die Logik in diesem Fall ist, wenn sie einen besser bezahlten Job annimmt, reduziert sich die Bedürftigkeit.

"Neenee, das hat mit Prozesskostenhilfe gar nichts zu tun, da es sich um eine Arbeitsrechtsangelegenheit handelt. "
Streitigkeiten mit der Arge bzw. BA werden vor Sozialgerichten ausgetragen. Zuerst kann/muß sie Widerspruch einlegen. Das kann nicht jeder alleine, muß ggf. Anwalt konsultieren. Der will Geld haben.
Der Widerspruch wird von der Arge abgelehnt mit Verweis auf die Gesetzeslage. Also bleibt nur der Gang vors Sozialgericht.
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13.05.2006 19:11 Uhr von Sipo M
 
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der 1euro Job ist nen 1,25€ job.
nen 1€jobber bekommt locker 700, wenn
nicht sogar auch 900€ im Monat, wer diese
ganzen kleineren zahlung die unter verschiedensten namen laufen mal zusammen zählt.

Eine solche masname dauer max. 9monate bzw.6monate
es geht in dem falle weniger ums geld, als viel mehr
um die
wieder eingliederung von langzeitarbeitslosen in den alltag,
und man kann bei guter führung eines
1€jobs bereits ab dem dritten monat
in eine endgeldliche beschäftigung vermittelt
werden. Lästig is halt nur,
das man es erstmal machen muss.

bzw. zur antwort weiter oben.
der staat nimmt sich zusättzlich
zu den sozialabgaben des arbeitgebers
noch mal geld von den 400€ des arbeitnehmers
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13.05.2006 19:17 Uhr von Bonn67
 
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Verfassungswidrig: Ich kann da nur meinen "Vorgänger" zustimmen. Diese Regelung der Bedarfsgemeinschaft halte ich für verfaasungswidrig. Wie schon einer der "Kollegen" hier schon gepostet hat. Wenn man schon für seine Partnerin/Partner in einer Bedarfsgemeinschaft finanziell aufkommen soll, dann sollte dies sich auch in der Besteuerung des Einkommens bemerkbar machen. Insgesamt ist Hartz IV der größte Betrug an alle, die bisher fleißig in die SV eingezahlt haben. Ich werde nur noch die partei wählen. Gründer ist eine relativ bekannte Satirezeitschrift. Stichwort : Untergang der ....
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13.05.2006 19:44 Uhr von ZHENGYI
 
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ARGE - eine ARGE Sache überall im Land! ARGE, ein Kürzel entwickelt sich immer mehr zum Synonym für "Skandal". Was man auch hört von denen - Skandal ohne Ende!
Es wird Zeit, dass dieses Profi-Versagen nachhaltig öffentlich angeprangert wird. Frauen sollen Dienst als Prostituierte antreten oder sich für Nacktfotos zur Verfügung stellen. Auf diesem und ähnlichem Niveau bewegt sich dieser `Staat´ inzwischen. Nun soll sich eine Packerin, die 950 Euro verdient - so wenig ist das ja gar nicht für diesen Job - auf Zwang der ARGE einen anderen Job suchen. Das ist ungeheuerlich!
Ich könnte mir folgende Lösung vorstellen: Der Arbeitgeber, bei dem die Packerin seit 15 Jahren beschäftigt ist, kündigt seiner Beschäftigten, weil er eine Angestellte braucht, die ihren Dienst auch künftig zuverlässig bei ihm versieht. Aufgrund des Gebarens der ARGE ist dies nunmehr nicht mehr gewährleistet. Die ARGE kommt dann für den nun noch viel höheren Unterhalt auf.
Eine andere `Arbeitsamtslösung´ fand in den 80er Jahren offensichtlich ein zu Vermittelnder, den das Arbeitsamt in Eggenfelden, Bezirk Pfarrkirchen, offenbar zu sehr schikaniert hatte. Es wurde nachts Feuer gelegt, ein Teil des Arbeitsamtes brannte aus. Die Polizei konnte jedoch nie jemanden ermitteln.
Grundsätzlich würde es in diesem Staat weniger Schikane geben, wenn man die einzelnen Beamten bzw. Sachbearbeiter persönlich zur Verantwortung ziehen und gerichtlich auf Schadenersatz verklagen würde.
Ein Lehrbeispiel aus Neuötting: Eine Geschäftsfrau wollte in den 80er Jahren ein Cafe eröffnen. Dies wurde ihr vom Stadtrat mit der dubiosen Begründung verweigert, daß in der Nähe bereits ein `Cafe´ sei (eine Spielhölle mit Jugendlichen als Zielgruppe). Die Geschäftsfrau ließ sich jedoch nicht unterkriegen, nahm einen guten Anwalt und verklagte den ganzen Stadtrat auf Schadenersatz (die entgangenen Einnahmen lassen sich ja abschätzen). Nach einer nochmaligen "Prüfung" wurde das Lokal dann bewilligt. Beamtenschikane und Behördenwillkür müssen nicht sein.
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13.05.2006 20:20 Uhr von Das allsehende Auge
 
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An einige (Fehlrechnung): Es wird seit Februar (gibt seit dem eine neue Verordnung) nicht mehr Prozentual der 400 Euro-Job angerechnet oder irgendein anderer von diesen (wie früher), sondern alles über 100 Euro wird angerechnet (gibt nur noch einen freibetrag von 100 Euro). Also dass heisst, es ist für einige egal ob sie einen "100 Euro-Job" annehmen oder den 400 Euro-Job. Denn am ende bleiben nur die 100 Euro übrig.

Ja was für ein Schmarrn mal wieder. Und zu dieser News gilt das gleiche, sonst kein Kommentar mehr zu allem was die (vielleicht) Politiker sich aushecken.
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13.05.2006 20:35 Uhr von Troll-Collect
 
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@Auge: Nein, da irrst _du_.
Hier handelt es sich um eine der ganz wenigen positiven Veränderungen (zum01.10.2005).

Bei Nebeneinkünften bleiben:
- 100 Euro (Grundfreibetrag) anrechnugnsfrei
- von 101-800 Euro bleiben 20% anrechnungsfrei
- von 801 bis 1200 Euro bleiben 10% anrechnungsfrei.

Bei einem 400 Euro Job verbleiben also 160 Euro.
http://www.erwerbslos.de/...
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13.05.2006 20:42 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Es gibt noch ein paar kleine zerquetschte dazu. Aber die machen den (eigenen) Bock auch nicht fett.

Info zu den zusätlichen Freibeträgen
http://www.arbeitslosennetz.de/...
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13.05.2006 21:21 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Troll-Collect: Ja ich hab das schon vorher korrigiert. ;-)

Aber rechnen wir es mal vernünftig, was ist den daran dann besser als vorher.

Jetzt behält man die vollen 100 Euro bei einem 100-Euro-Job. Aber bei einem 400-Euro-Job wo man drei Mal mehr "Energie" verbraucht wie auch Fahrgeld, bekommt man nur 60-Euro mehr. Lohnt sich da die drei Mal längere Arbeitszeit und Fahrkosten und Fahrkostenzeit überhaupt? ;-)
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13.05.2006 21:29 Uhr von teufelchen1959
 
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@Sipo M: Also ich hab für meinen 1-Euro-Job nur 1 Euro pro Stunde bekommen und nicht 1,25 Euro. Außerdem komme ich da nicht auf 700 oder 900 Euro (wie denn?), da man maximal wöchentlich 25 Stunden arbeiten darf, manche sogar nur 20 Stunden. Da verdienste zu deinen 331 Euro grad mal 100 Euro dazu oder knapp drüber.
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13.05.2006 21:34 Uhr von Troll-Collect
 
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@Auge: Im Prinzip lohnt sich allles was dazu beiträgt, daß man sich nicht mehr dieser Willkür aussetzen muß.

Ich bin gerade aauf der Suche nach eingedeutschten Quellen aus denen klar wird, ob Werbungskosten zusätzlich zu den genannten Freibeträgen angerechnet werden können. habe dazu bisher nur widersprüchliche Quellen gefunden. Wenn man 160 Euro behalten kann und daraus womöglich noch 100 oder 150 Euro Fahrtkosten finanzieren muß, mach das nicht wirklich Sinn.
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13.05.2006 21:45 Uhr von SchlachtVati
 
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die geschichte mit dem kuhhandel , ist wirklich so , eine bekannte von mir hat einen 400€ job unter androhung von sperre aufgeben müssen , und mußte einen 1€-job annehmen .

hier gibt es einen träger des 1€-jobs die "otegau" !!! , jener träger hat um die 500 1€-jobber im beschlag , der träger kassiert "kopfgeld" von (wenn mich die informationen nicht belügen sollten ) 500€ pro "kopf" im monat !!! ich nehm stark an das hinter der 1€-job geschichte , mehr menschenhandel und mafiöse interressen dahinter stecken , als leute in reguläre arbeit zu bringen !!!

btw: und die otegau , ist nur einer von dutzenden trägern von 1€-jobs !!!
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13.05.2006 22:07 Uhr von Henniksen
 
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Ist doch nichts Neues ! Bitte schlagt mich nicht,schreibt man jetzt "Neues" klein oder gross ?

Wer arbeitet bekommt einen Arschtritt, wer nichts tut bekommt in selbigen alles reingeschoben.
FAKT !
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13.05.2006 22:56 Uhr von Troll-Collect
 
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Ein-Euro-Job vs. Minijob: Eigentlich sollen die EEJ gegenüber dem 1. Arbeitsmarkt nachrangig sein und vornehmlich der Eingliederung ("Heranführung") dienen, wenn andere Maßnahmennicht fruchten.

"§ 2 SGB-II Grundsatz des Forderns
(1) Erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen... "

Wird erfüllt mit dem Minijob

"§16 SGB-II (3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden."

Mit einem Minijob hat man einen Arbeitsplatz im 1. Arbeitsmarkt. Ob sich die Chancen auf einen Vollzeitjob durch einen (befristeten) EEJ verbessern, wage ich zu bezweifeln. Außerdem ist die Belastung für den Steuerzahler (Zuschuß von 300-500 Euro an den Maßnahmeträger statt 240 Euro Anrechnung durch Minijob) sogar höher.

Das die Jobcenter derartig unsinnige Maßnahmen treffen dürfte einen simplen Grund haben:
Als Minijobber mit ergänzendem ALG2 ist man in der Statistig, als Ein-Euro-Jobber fliegt man aus der Statistik heraus.

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