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USA: Bush will Soldaten zur Überwachung der mexikanischen Grenze entsenden

Washington: Zur Bekämpfung der illegalen Immigration an der mexikanischen Grenze plant George Bush die Entsendung tausender Nationalgardisten. Details über dieses Vorhaben werden der Bevölkerung in einer Fernsehansprache am Montag mitgeteilt.

Die Nationalgardisten sollen die Grenzschützer entlasten, damit diese mehr illegale Immigranten ergreifen können. Das Verteidigungsministerium soll Hilfsmittel zur effektiveren Kontrolle der 3.218 km langen Grenze beisteuern.

Bush will eine Gesetzesvorlage vom Senat bewilligen lassen, die ein neues Gastarbeiterprogramm enthält, das den elf bis zwölf Mio. illegalen Immigranten einen legalen Arbeiterstatus einräumt und eventuell den Erhalt der Staatsbürgerschaft ermöglicht.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, George W. Bush, Soldat, Grenze, Überwachung
Quelle: seattletimes.nwsource.com

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13.05.2006 16:49 Uhr von ophris
 
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Interessante News. Wenn die illegalen Immigranten (11 Mio.) steuerfrei arbeiten, geht und ging dem IRS ganz schön viel Steuergeld durch die Lappen.
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14.05.2006 16:18 Uhr von xamolxes
 
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von der DDR lernen: heißt nicht immer siegen lernen.
Unser Grenzregime war aber gut ausgebaut und auch in den Händen der Armee.
GWB darf aber in seiner Ansprache ans gläubige Volk nicht sagen "keiner hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", denn die ist schon da. Hoffentlich hat ihm das die Condezza eingetrichtert.
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14.05.2006 22:47 Uhr von ophris
 
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@xamolxes: toller Kommentar und Vergleich. An den hohen Grenzzaun hatte ich garnicht mehr gedacht. Ich denke mal es bleibt abzuwarten wie sich das Ganze entwickeln wird und wie es von der Durchführbarkeit her aussieht. Diese Grenze ist ungemein länger als die damalige deutsch-deutsche Grenze.
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14.05.2006 23:33 Uhr von xamolxes
 
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@ophris: Die USA hat ja auch mehr Bevölkerung, ca 240 Mio, das ist 13 mal soviel wie die DDR.
3200 km/13 = 246 km. Die Westgrenze der DDR ist da länger gewesen.
Also im Vergleich zum Bevölkerungspotential der DDR dürfte das für ein 240 Mio-Volk kein Problem sein.
Aber dafür sind die Überwachungsmöglichkeiten für Telefongespräche und Emails in den USA ungleich besser ausgebaut.
In der DDR wurden keine Emails überwacht (:-)) !!
Mielke wäre grün vor Neid geworden und hätte vielleicht die USA-Staatsbürgerschaft beantragt, um dort zu schnüffeln und Terroristen zu suchen.
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15.05.2006 09:19 Uhr von bugger316
 
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Wirklich ein Problem: Man kann den Amis da nun keine Fremdenfeindlichkeit o.ä. unterstellen, 11 Mio. illegale Einwanderer sind wirklich ein wirtschaftliches Problem, von den sozialen Auswirkungen ganz zu schweigen. Ein Land sollte schon selber festlegen können wieviele legale Immigranten es verkraftet oder gar benötigt. Es ist ihr gutes Recht gegen den Rest mit entsprechenden Mitteln vorzugehen.
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15.05.2006 23:50 Uhr von md2003
 
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soso ist ja eigentlich so, dass die Amerikaner Einwanderer sind...schließlich gehörte das Land ja mal den Indianern

Wer ist also illegaler Immigrant?!? Ist immer eine Sache des Standpunktes:-)))

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