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Mannheim: Der Feldhamster ist von der Ausrottung bedroht

Bis in die siebziger Jahre hinein wurde in Deutschland der Feldhamster von den Bauern mit vielerlei Gerät gejagt, da er in der Landwirtschaft als Schädling galt. Heute steht das Tier auf der Roten Liste und soll vor der Ausrottung bewahrt werden.

Auf einem Acker außerhalb Mannheims werden die wahrscheinlich letzten in freier Wildbahn überlebenden Hamster in Baden-Württemberg von einem Wissenschaftler überwacht, der zudem ein Hamsterzuchtprogramm im Heidelberger Zoo leitet.

Im Zoo befinden sich derzeit 43 Hamster. Bis Ende des Jahres sollen es 60 sein. Nächstes Jahr will Ulrich Weinhold, der Leiter des Programms, 30 Tiere auf einem Gelände der Stadt Mannheim auswildern.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mannheim, Ausrottung
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2006 16:59 Uhr von ophris
 
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Die Bedrohung der Hamster: durch die Ausrottung ist leider nicht neu. Aber das Nachzuchtprogramm klingt vielversprechend. Ich denke ein grosses Problem für die Hanster, wie auch für den Feldhasen ist der Einsatz schwere Maschinen in der Landwirtschaft, wodurch ihre Bauten zerstört werden.
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13.05.2006 17:27 Uhr von opppa
 
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Schutz für Hamster: Ja, wir sollten sofort alle Industriegebiete schließen und für die Feldhamster freigeben.

Dann könnten wir alle von Hartz IV leben.

Die sollen mit dem Tierschutz doch auf dem Teppich bleiben.
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13.05.2006 21:05 Uhr von ophris
 
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@opppa: viele Schwerindustriegebiete sind bereits geschlossen bzw. sehen einer Schliessung entgegen, weil die Produktion im Ausland viel billiger ist, und die Arbeiter dort mehr als 40 Stunden/Woche für weniger Geld arbeiten. Somit steht der Schaffung neuer Siedlungsflächen für Hamster nichts im Weg (bis auf Altlasten).
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13.05.2006 21:09 Uhr von enzi1982
 
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hoffentlich stirbt das scheiss viech aus. bringt nix und hat schon milliarden gekostet, wegen den irren grünen die viele projekte verschoben, verplant und verhindert haben!
rottet das viech aus dann ist endlich schluss mit dem elend. scheiß auf die paar mäuse!
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13.05.2006 22:10 Uhr von ophris
 
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@enzi1982: welche Projekte wurden denn wegen Goldhamstern verhindert. Autobahnen, von denen es so wenig in D gibt? Kernkraftwerke die keiner haben will? Transrapid den keiner braucht? Irgendwelche Kanalprojekte der Binnenschiffahrt? ICE-Trassen? in Deutschland werden mittlerweile viele Grossbauprojekte so ausgeführt dass eine Berücksichtigung bedrohter Arten möglich ist. Von daher sehe ich keinen Punkt diesem Tier irgendwas anzukreiden, schliesslich ist seine geringe Artendichte auf menschliches Fehlverhalten und nicht auf sein eigenes zurückzuführen. Um Verwechslungen vorzubeugen, das was in Tierhandlungen als Hamster angeboten wird ist der chinesische Seiden- oder Zwerghamster, ein Tier das mit unserem (hoffentlich) Goldhamster eigentlich recht wenig zu tun hat.
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13.05.2006 23:31 Uhr von enzi1982
 
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@ophris: wayne interessierts ob die ratte was anderes ist als der goldhamster. ist und bleibt ein kleiner unbedeutender nager. es geht doch ncith darum ob wir genug AKWs oder BABs haben, alleine die tatsache dass solche projekte um millionen BELASTET werden, nur um einem 5 cm großen gewürms zu retten ist schizophren. jeder euro in son einem scheiss wie nen hamster zu investieren ist ein euro zuviel investiert. was passiert wenn die ratte morgen ausstirbt? RICHTIG NIX! es werden sich nen paar alt 68er etwas aufregen, nen kleiner eintrag auf seite 3004 des brockhauses mit dem vermerk "ausgestorben 2006" und das wars! nach einem tag redet kein schwein mehr drüber... und für son mist werden millionen reingebuttert. da wunderts mich nciht dass wir langsam bankrott gehn! schliesslich ist diese kleine feldratte nur die spitze des eisberges, wer weiß wo und wieviel in genauso sinnfreien "projekte" investiert wird.
scheiss auf diese grünen gutmenschen spinner
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14.05.2006 00:16 Uhr von ophris
 
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@enzi1982: mich interessiert das, und über 100 andere Besucher der News ebenfalls. gottseidank denken nicht alle so wie du, sonst wäre der "Karren" Erde schon lange vor die Wand gesetzt.
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14.05.2006 13:13 Uhr von opppa
 
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ophris: Mit den Altlasten werden die Viecher schon fertig - und wenn nicht die Feldhamster, dann andere.
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14.05.2006 13:23 Uhr von ringom
 
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Ich dachte: der einzige Mannheimer Feldhamster sei zu Gunsten der SAP Arena der Adler Mannheim umgesiedelt worden ins Heidelbeerger Hamsterprojekt.
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14.05.2006 18:01 Uhr von webschreck
 
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LEBEWESEN ACHTEN! Es ist erschreckend, daß es immer noch Menschen gibt die bereit sind, für diese beschissenen Euros das Leben auf dieser Welt zu vernichten. Jedes Lebewesen hat eine Daseinsberechtigung und ist dementsprechend zu achten! Wir müssen allmählich aus unseren Fehlern, die immer wieder gemacht wurden, lernen, sonst können wir die Erde schon bald komplett abschreiben.

Was hier geschrieben wurde, daß wir bald alle von Hartz4 leben können, weil wegen so ein paar Nager Millionen in den Sand gesetzt werden, ist ausgemachter Blödsinn. Der Schreiber sollte sich vor Augen halten, das es nicht nur die Hamster sind, deren Lebensraum mit jedem neuen Bauwerk zerstört wird. Da verschwinden Bäume, Blumen, Gräser und wer weiß noch alles, und jedes für sich ist Lebensraum für eine andere Kreatur. Mit welchem Recht bestimmen wir Menschen so selbstherrlich, welches Leben wo stattzufinden hat, wo es überhaupt stattfinden darf? Mir ist der Gesang eines Vogels weitaus lieber, als der Lärm und der Gestank einer Industrieanlage!

Und wer sagt denn, daß ein neues Werk auch neue Arbeitsplätze nach sich zieht? Eine solche Überlegung ist doch mehr als hohl! Dazu nur ein Beispiel aus der grünen Gentechnik: Die Macher wie Monsanto, Unilever oder Bayer wollen dieses unerforschte Teufelszeug mit Gewalt auf den Markt bringen und werben dafür unter anderem mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Und das stimmt sogar!

In China z.B. werden in der Baumwollsaatindustrie, die ja längst genverseucht ist, 480 000 Kinder zu einem Hungerlohn beschäftigt, nicht älter als 15 Jahre! Das nenne ich Arbeitsplätze im Sinne der Bonzen, weil dadurch die Milliardenverluste aus der "Forschung" kompensiert werden, weil den Dreck keiner haben will. Der Feldhamster jedenfalls hat an dieser Misere keine Schuld, sondern nur die blinde Gewinnsucht des Menschen! Der nämlich ist der wirkliche Übeltäter, weil er auf kein Lebewesen Rücksicht nimmt, noch nicht einmal auf seine eigene Spezies, wie wir doch längst alle wissen. Demnächst werden Menschen in Siedlungsgebieten erschossen, damit irgendso ein Waldheini dort seine Werke bauen kann, spätestens, wenn alle anderen Lebewesen ausgerottet sind.

Was sind wir doch für armselige Kreaturen?!???
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14.05.2006 18:04 Uhr von maxx63
 
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@enzi1982: warum man den Feldhamster schützen sollte?
Damit auch die jüngeren unter uns (ich gehe mal davon aus, daß du dazu gehörst) wissen, was für ein Tier dieses ca. 30 cm (!) große Wesen ist, das sich da so mutig vor einem aufbaut und keine Angst kennt - wenn man es denn mal in freier Wildbahn sieht. Ein Goldhamster jedenfalls nicht, und auch kein Pokemon.
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14.05.2006 22:32 Uhr von ophris
 
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krass, was für eine Diskussion eine Hamsterpopulation vom Zaun reissen kann ;-))
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15.05.2006 00:50 Uhr von Liperion
 
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@enzi1982: Es ist traurig, wie mittlerweile die Schöpfung zu Gunsten des Profits mit Füßen getreten wird.
Heute ist es der Hamster, morgen der Regenwald und übermorgen machen wir uns selber alle.
Ich will nur hoffen, dass sich die Erde nach der Erkrankung namens "Mensch" wieder erholt.
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15.05.2006 17:12 Uhr von Litos
 
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vernünftig bleiben: Bleiben wir doch mal auf dem Boden der Tatsachen. Natürlich ist Umweltschutz wichtig, damit wir uns nicht irgendwann die Lebensgrundlage entziehen. Wenn wir die Regenwälder abholzen, wird uns über kurz oder lang der Sauerstoff ausgehen. Gleiches gilt für die Verschmutzung der Meere, wodurch Algen vernichtet werden. Die Ozonschicht brauchen wir, um nicht gegrillt zu werden oder in der Flut der geschmolzenen Polkappen zu ersaufen.

Auch der Artenschutz hat seinen Sinn. Wir Menschen sind nicht allwissend und können nur in Ansätzen verstehen, welche Auswirkungen es auf ein Ökosystem hat, wenn eine Art plötzlich verschwindet. Deswegen ist es normalerweise das beste, wenn man das Gleichgewicht zwischen den Arten, seien es nun Tiere oder Pflanzen, so gut es geht erhält.

Aber Hamster? Diese Art ist ja praktisch schon ausgestorben. Sie hat auf kein Ökosystem mehr einen Einfluss. Genaugenommen können wir nicht einmal vorhersagen, was passiert, wenn man plötzlich wieder Hamster in großen Mengen in die bestehenden Ökosysteme einfügt. Die Hamster sind ausgestorben, weil sie sich nicht an die neue Situation, sprich die moderne Landwirtschaft, anpassen konnten. Wieso sollten sie also jetzt auf einmal größere Überlebenschancen haben? Es funktioniert bisher alles wunderbar ohne Hamster, also sollten wir es auch so lassen.
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16.05.2006 17:48 Uhr von Smeagel
 
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Tjaja: Treffen sich zwei Planeten. Der eine fragt: "Na, wie gehts dir" Der andere: "Total Mies, ich hab mir irgendwo Menschen eingefangen." Sagt der erste: "Ja, das kenn ich, diese Plage kann einen ganz schön quälen. Aber sei beruhigt, es dauert nicht lang und geht von ganz allein wieder weg."

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