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Krebsforschung: Bewegung wirkt Tumorbildung entgegen

Sport schützt vor Krebs, fanden Allan Conney und Kollegen von der Rutgers University in Piscataway heraus. Zu diesem Ergebnis kamen sie, indem sie zwei Gruppen von Mäusen mit UV-B-Licht bestrahlten - eine Gruppe hatte ein Laufrad, die andere nicht.

Die Bestrahlung mit UV-B-Licht löst das Wachstum von Tumoren aus. Die Mäuse, die sich nicht bewegen konnten, hatten bereits nach dreieinhalb Wochen die ersten Tumore, diejenigen mit Laufrad erst nach sieben Wochen - und zwar bis zu 75% weniger.

Die Forscher vermuten, dass Sport die strahlengeschädigten Zellen dazu veranlasst, sich selbst zu vernichten, statt sich auszubreiten. Zusätzlich könnte das herabgesetzte Körperfett bei den Sport treibenden Mäusen zu weniger Tumoren führen.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Bewegung, Tumor
Quelle: www.scienceticker.info
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2006 15:18 Uhr von black cybercat
 
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Auch wenn es unglaublich grausam erscheinen mag, Tierversuche zu haben, bei denen Mäusen absichtlich Krebs verursacht wird - wenn dadurch brauchbare Erkenntnisse über Krebsvorbeugung oder -behandlung gewonnen werden können, ist damit schon vielen Menschen geholfen.
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13.05.2006 20:29 Uhr von ophris
 
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sehr interessante News: obwohl die Schlussfolgerung der Forscher etwas weit hergeholt ist. Ein prinzipielles Merkmal tumorbildend entarteter Zellen ist die sogenannte Immortalität (die Fähigkeit sich unbegrenzt zu teilen). Aus diesem Kreis können die Zellen nicht ausbrechen, sondern nach derzeitigem Wissen nur "ausgebrochen" werden, und das ist die Funktion der Zellen der Immunabwehr (cytotoxische T-Lymphocyten, eventuell auch Natürliche Killerzellen). Konsequenterweise wurde schon früher nachgewiesen dass sich Sport stärkend auf das Immunsystem auswirkt. Hierdurch werden veränderte Zellen wesentlich effizienter erkannt und zur Selbstötung (Apoptose) "aufgefordert". Bezogen auf die Haut kann es einen weiteren Effekt geben: Der insgesamt gesteigerte Metabolismus kann die Erneuerung der Haut beschleunigen, aber selbst dann bringen sich tumorigene Zellen nicht gezielt selber um, sondern sie sterben wie die normalen Hautzellen ab.
Viel interessanter Finde ich im Original den Zusammenhang Krebs - Körperfett.

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