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Zweites Stonehenge im brasilianischen Urwald

Archäologen legten im brasilianischen Amazonas-Gebiet eine schätzungsweise bis zu 2.000 Jahre alte Sternwarte frei.
Die Anlage befindet sich nahe Calçoene im Bundesstaat Amapá und besteht aus 127 kreisförmig angelegten drei Meter hohen Granitblöcken.

Das Bauwerk, bei dem es sich um eine Art Tempel handelt, wurde auch als Observatorium genutzt. Das beweist die Ausrichtung der Blöcke, welche die Wintersonnenwende anzeigen. Exakt im Dezember schienen Sonnenstrahlen durch eine Öffnung in einem Block.

Die Wissenschaftlerin Mariana Petry Cabral zieht Parallelen zur Kultstätte Stonehenge und berichtet der brasilianischen Zeitung "O Globo", dass nur eine Gesellschaft mit "ausdifferenzierter Kultur... ein solches Monument schaffen" konnte.


WebReporter: noxon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stonehenge, Urwald
Quelle: www2.onnachrichten.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2006 14:19 Uhr von dma147
 
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Was ist: eine ausdifferenzierte Kultur??! *g*
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13.05.2006 14:45 Uhr von Un4given
 
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Respekt: Wenn man sich vorstellt wie aufwändig es selbst heute noch wäre so eine Anlage zu bauen, kann man nur den Hut vor dieser Leistung ziehen. Wahrscheinlich auch ein Grund für die Popularität der Däniken Bücher.
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13.05.2006 15:09 Uhr von MornCo
 
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teleporter: vllt sind das noch teleporter als der alten kultur. es wir ja immer gesagt dass die früher schon zeimlich weit entwicklet waren und dann ausgestorben sind. die sind vllt auch nur in die milchstrasse gereist.^^
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13.05.2006 16:59 Uhr von tpreuth
 
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erstaunlich: Drei Meter hohe Granitblöcke im Amazonasgebiet ? Die müssen sie aber von sehr weit hergeholt haben. Und: Dass die Sonnenwende am Äquator überhaupt von Belang ist ... sowas. Möglicherweise, um die Amazonasflut vorhersagen zu können ? Erstaunlich.
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13.05.2006 21:57 Uhr von ophris
 
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Wodurch wieder: die Frage aufgeworfen wird ob es damals eine kulturelle Brücke zwischen der alten und neuen Welt gab. Das was man bisher an früh transferierten Genen in Brasilien nachgewiesen hat, stammt offensichtlich von chinesischen Seefahrern die Brasilien "kurz" vor der "Entdeckung" durch spanische Seefahrer erreichten. Gab es Atlantis als kulturellen und technologischen Knotenpunkt, oder gab es Transatlantikreisen vor der nachchristlichen Zeitrechnung? Stehen das "alte" und "neue" Stonehenge in irgendeinem Zusammenhang zueinander (Winkel, Ausrichtung zu bestimmten Gestirnen, Erbauung, Material)?
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14.05.2006 08:46 Uhr von vosteI
 
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@tpreuth: Granit zählt zu den am häufigsten vorkommenden Gesteinen - innerhalb der kontinentalen Erdkruste findest du das auf allen Kontinenten dieses, unseres noch so schönen Planeten. ;)

@ophris

das mit den chinesen ist inzwischen widerlegt, wobei es natürlich möglich ist, dass es jede menge bislang unentdeckter hochkulturen gegeben hat, die schlichtweg spurlos verschwanden.

wenn man die besiedelung des südseegebiets betrachtet ist es übrigens auch durchaus möglich, dass süd- und mittelamerika auch bereits früher von westen her heimgesucht wurden - man beachte auch die monumente auf den osterinseln... ;)
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14.05.2006 15:21 Uhr von DarkMAnZ
 
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Transport? Wie sollen die Blöcke den Transportiert werden?
Das muss ja ne Tonne gewogen habe und damals Gabbelstapler oder Kran? Glaube ich ned ^^
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14.05.2006 23:20 Uhr von ophris
 
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@vosteI: Das mit der Widerlegung wusste ich garnicht. Ich habe im Hinterkopf dass es sich um Resultate eines genetischen Fingerprintings handelte. Weisst du zufällig was die jetzt aktuelle Theorie ist? Das mit den Osterinseln ist ein sehr interessanter Vorschlag. ;-)
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15.05.2006 21:31 Uhr von franz_suderich
 
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haha: Stonegate :)

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