13.05.06 13:07 Uhr
 4.601
 

Hyperinflation in Simbabwe - Inflationsrate von 1.042,9 Prozent

Durch die Landreform von Präsident Robert Mugabe im Februar 2000 schwächte sich die Volkswirtschaft immer weiter ab. Die Landwirtschaft brach nach der Enteignung von 5.000 weißen Farmern völlig zusammen.

Bereits im März erreichte die Inflationsrate im Land einen traurigen Wert von über 900 Prozent. Im April wurde nun der Rekordwert von 1.042,9 Prozent erreicht. Allein die Preise für Grundnahrungsmittel sind binnen eines Monats um 27 Prozent gestiegen.

Das Zusammenbrechen der Landwirtschaft zog eine sehr schwere Hungerkrise mit sich.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: MajoB.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Inflation, Simbabwe
Quelle: www.20min.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.05.2006 12:56 Uhr von MajoB.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde es schrecklich, dass ein ohne hin sehr armes Land nun auch noch eine Hyperinflation erleben muss. :(
Kommentar ansehen
13.05.2006 13:24 Uhr von terrordave
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ autor: diese inflationswelle gibt es schon seit mehreren jahren. mugabe hat alles, was durch die arbeit der krone und der vorherigen verwaltung aufgebaut wurde, kaputt gemacht.

an alle, die hier gleich schreien (wie letztes mal) dass es den weißen ja gerecht geschieht, dass sie enteignet werden weil das land denen ja noch nie gehört hat usw:

die weißen farmer sind und waren die einzigen die wissen wie man mit solchen feldern ordentlich umgeht. angelernte arbeiter und verwalter wurden ebenso ihrer arbeit beraubt, wie sie selber. das führte dazu, dass die landbevölkerung, die keine ahnung von bodenwirtschaft hat, nun die einst fruchtbaren felder auf denen für internationalen export angebaut wurde, nur zu 10 % und das nicht mal -wegen des klimas- für den eigenbedarf bewirtschaftet. raus kommt also nichts was man für die wirtschaft verwerten könnte. tolle landreform oder? die schwarzen haben "ihr" land wieder, aber niemand hat was davon.

der einzige effekt war, dass letztendlich so ziemlich alle unter der armutsgrenze leben und kein geld mehr da ist. so ist man mit der besten geldquelle dieses landes umgegangen.

bewässerungsmaschinen können durch fehlenden profit nicht mehr gekauft werden,die ernte geht ein, alle nagen am hungertuch. es fehlt an technischem knowhow, was eben nur (nein ich bin kein rassist) die weißen hatten. weg sind sie.

ohne exportwirtschaft keine devisen, dann überhaupt keine wirtschft mehr. inflation vorprogrammiert, bei einem auf export getrimmten land. zimbabwe hatte die größte tabakbörse der welt. die wenigen verbliebenen farmer können da auch nix mehr reißen.
Kommentar ansehen
13.05.2006 15:01 Uhr von exekutive
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@terrordave: "an alle, die hier gleich schreien (wie letztes mal) dass es den weißen ja gerecht geschieht, dass sie enteignet werden weil das land denen ja noch nie gehört hat usw:

die weißen farmer sind und waren die einzigen die wissen wie man mit solchen feldern ordentlich umgeht. angelernte arbeiter und verwalter wurden ebenso ihrer arbeit beraubt, wie sie selber. das führte dazu, dass die landbevölkerung, die keine ahnung von bodenwirtschaft hat, nun die einst fruchtbaren felder auf denen für internationalen export angebaut wurde, nur zu 10 % und das nicht mal -wegen des klimas- für den eigenbedarf bewirtschaftet. raus kommt also nichts was man für die wirtschaft verwerten könnte. tolle landreform oder? die schwarzen haben "ihr" land wieder, aber niemand hat was davon."

und warum bringt man den schwarzen das richtige farmen nicht einfach bei?
ich mein, wenn da keiner weiß wie es geht, ziehe ich die schlussfolgerung, das man die einwohner bewusst im unklaren lässt..

nichts desto trotz hast du sicherlich recht.
Kommentar ansehen
13.05.2006 15:19 Uhr von terrordave
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ exekutive: so einfach ist das leider nicht. wieso bringt man nicht jedem merceds-mitarbeiter bei, wie man das unternehmen führt, damit man die manager rausschmeißen kann? warum kann man dir nicht beibringen wie man ein haus baut, damit die firmen nicht dran profitieren?

es ist echt ein riesenproblem wenn keiner mehr da ist der weiß wie man das macht.
Kommentar ansehen
13.05.2006 15:34 Uhr von Bibi66
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ terrordave: Wo Du recht hast, hast Du recht!
Hab irgendwo nebenher mitbekommen, dass Mugabe nu auf einmal wieder weisse Farmer im Land haben will...
Aber ich denke, bis auf ein paar exRhodies die an der Scholle hängen wird sich da so schnell keiner blicken lassen (btw.: diverse Anrainerstaaten haben meines Wissens nach vertriebene Farmer mit Handkuss aufgenommen bzw. diesen gute Angebote gemacht. Inklusive Steuerbefreiung für ne gewisse Anzahl von Jahren etc. etc.)

Hasta Luego
Kommentar ansehen
13.05.2006 16:27 Uhr von dracula89
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
warum? warum unternimmt niemand was? warum wird dem land nciht stärker von seiten der un, der eu oder sonnst wem geholfen? wir geben billiarden jedes jahr für waffen aus (die usa hatten alleine 2003 ein rüstungsbudget von 400 mrd €). aber es ist ja viel besser bomben zu bauen, als menschen zu helfen.
und wen simbabwe öl hätte, wären die ammis doch schon längst da und hätten die lage beruhigt und den menschen geholfen.

ich geh kotzen!
Kommentar ansehen
13.05.2006 16:40 Uhr von idrisu
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
seht ihr, sobald die Schwarzen ihr Land wieder nehmen geht es unter!
Kommentar ansehen
13.05.2006 16:47 Uhr von dracula89
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ indrisu: was bist du denn für ein spinn*r? schreibst du so ne sch*iße nur um zu provozieren oder glaubst du den müll ernsthaft?
wenn die weißen denen nciht ihr land genommen hätten und die nciht jahrelang ausgebeutet hätten, würde es denen wahrscheinlich wesentlich besser gehen. guck dir mal an, was für länder heutzutage entwicklungsländer sind und guck dir die geschichte dieser länder an. du wirst feststellen, dass kaum ein land, welches mal eine koplonie war, heute nciht den status eines entwicklungslandes hat!

mfg
ich
Kommentar ansehen
13.05.2006 17:18 Uhr von Spaßbürger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@dracula89: Diese ehemaligen Kolonien wären heute auch keine High Tech staaten wenn die weißen nicht gekommen wären.

Klar, die Europäer haben verdammt viel Mist in Afrika gebaut, aber so zu tun das es nur deren schuld ist das man dort nur Lehmhütten hat ist ziemlich daneben.
Kommentar ansehen
13.05.2006 17:23 Uhr von dracula89
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ spaßbürger: klar wären diese länder heute keine high-tech nationen aber es würde ihnen wahrscheinlich besser gehen als jetzt. sie ahebn schließlich tausende jahre so gelebt. das heißt, dass sie tausende jahre überleben konnten. jetzt ist es so, dass jährlich tausende sterben! also ich sehe das schon als gewaltige verschlechterung an. klar, jetzt haben sie teilweise strom und auch handynetze gibt es in manchen regionen aber das nützt doch recht wenig, wenn ich tot bin oder?
Kommentar ansehen
13.05.2006 17:49 Uhr von evilboy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dracula89: Dass dort Tausende sterben, liegt u.a. auch an der Überbevölkerung. Sie haben zwar jetzt eine fortgeschrittene Hygiene und eine bessere medizinische Versorgung, aber die Einstellungen zur Familie sind nach wie vor sehr traditionell, und die Geburtenraten sind hoch. Ob das ein Segen oder ein Fluch ist?
Kommentar ansehen
13.05.2006 17:49 Uhr von Amie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Don´t feed the troll! http://www.dontfeedthetroll.de/...
Kommentar ansehen
13.05.2006 18:03 Uhr von kryptek
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Naja mal wieder ein afrikanischer Staat,der alleine nichts gebacken kriegt,da lobe ich mir doch die Kolonialherrschaft,da soll mal einer sagen,dass es ihnen da schlecht ging im Gegensatz zu heute.
Kommentar ansehen
13.05.2006 21:51 Uhr von Thomas88
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@dracula89: schonmal irgendetwas über Simbabwe und vor allem Robert Mugabe gehört?

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

ebensogut könntest du fragen,warum die Weltgemeinschaft nordkorea nicht finanziell unterstützt, damit die Wirtschaft dort endlich mal in Gang kommt.
aber wie in dem jetzigen fall Simbabwes kann man nur irgendetwas sagen, das in die Richtung "selber schuld" geht, obwohl die Fehler natürlich fast vollständig den Führungskader der jeweiligen Staaten anzurechnen sind und das unschuldige Volk die Folgen zu erleiden hat.

Schöne neue Welt
Kommentar ansehen
13.05.2006 21:57 Uhr von Thomas88
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@dracula89: schonmal irgendetwas über Simbabwe und vor allem Robert Mugabe gehört?

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

ebensogut könntest du fragen,warum die Weltgemeinschaft nordkorea nicht finanziell unterstützt, damit die Wirtschaft dort endlich mal in Gang kommt.
aber wie in dem jetzigen fall Simbabwes kann man nur irgendetwas sagen, das in die Richtung "selber schuld" geht, obwohl die Fehler natürlich fast vollständig den Führungskader der jeweiligen Staaten anzurechnen sind und das unschuldige Volk die Folgen zu erleiden hat.
also warum sollte man diese Regierungen noch mit Geldern unterstützen, die sowieso nicht für das Wohlergehen der Menschen dort dienen wird?! ist es da nicht sinnvoller, junge Demokratien politisch und wirtschaftlich mit diesen finanziellen Mitteln zu stabilisieren ansttat Dispoten damit weiterhin an der macht halten zu lassen?!

Schöne neue Welt
Kommentar ansehen
13.05.2006 23:48 Uhr von Koyan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Erinnert mich an eine Hure, die austeigen will,: aber dann kapiert das sie sich verkaufen muss, um überhaupt leben zu können..........

Nunja, ich hoffe Simbabwe bekommen irgendwo RICHTIGE Entwicklungshilfe und brauchen sich nicht mehr zu "Verkaufen"...
Kommentar ansehen
14.05.2006 11:20 Uhr von Alfadhir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
da haben diese rassisten ja wenigstens: den gerechten lohn bekommen.
Kommentar ansehen
14.05.2006 13:40 Uhr von TLeining
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
frage wiederholen: ich wiederhol jetzt trotzdem noch mal die Frage: Warum tut der Rest der Welt nichts dagegen? Die Regierung ist eine Diktatur, Wahlbeobachter halten die letzten Wahlen für gefälscht, Anhänger anderer Parteien werden terrorisiert...
Als damals in der Ukraine der Vorwurf "Wahlbetrug" laut wurde hat sich plötzlich jeder eingemischt. In Simbabwe läuft dieser "Verfall" jetzt schon seit mindestens 6 Jahren. Warum reagiert da keiner?
Kommentar ansehen
14.05.2006 16:27 Uhr von firestormtiger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was soll man tun? hm, was kann man von hier aus tun? Ein Land in derselben Region wie die oben angesprochene Ukraine zur EU hat normalerweise ausgebaute Wirtschaftsbeziehungen, über die man Druck ausüben kann.

Simbabwe aber hat mit den G8-Staaten mitlerweile keine nennenswerten Kontake mehr, also was machen? Selbst wenn man die internationalen Konten der Machthaber einfriert (wozu man die Liga der Datenschützer überzeugen muss) leben die im eigenen Land wie die Made im Speck. Sowas tut denen nicht weh. Und die Nachbarländer sind auch nicht gerade Musterbeispiele für Humanismus, die halten sich raus solange es denen in den Kram passt.

Da sehe ich nur noch Gewalt als Lösung, aber die Folgen sind weitergehende politische Instabilität und ich sehe jetzt schon unsere halbe SSN-Sippe auf den Barrikaden.....Also, was tun?

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Buhrufe und Pfiffe - Peinlicher Auftritt von Helene Fischer beim DFB-Pokalfinale
Mann schwerverletzt in Stöcken gefunden
Fußball: Fluch von Berlin besiegt - Dortmund mit 2:1 DFB-Pokalsieger


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?